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Do, 10:28 Uhr
02.02.2012

Was war teurer, was billiger?

Wie immer am Beginn eines neuen Monats wollen wir in den imaginären Warenkorb der Menschen in Thüringen schauen und wollen wissen, wofür sie im Januar mehr oder weniger Geld ausgeben mussten....

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)

Der Verbraucherpreisindex stieg in Thüringen im Januar 2012 nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahresvergleich um 2,3 Prozent. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2011 sanken die Preise im Durchschnitt um 0,4 Prozent. Sie erreichten einen Indexstand von 110,8 (Basis 2005=100). Die Jahresteuerungsraten liegen seit März 2011 meist zwischen 2,1 und 2,4 Prozent.

Eine Ausnahme bildete der November 2011 mit 2,7 Prozent. Die Jahresteuerung blieb im Januar 2012 mit 2,3 Prozent im Vergleich zum Dezemberwert unverändert. Die Preise liegen im Januar 2012 weiter deutlich über dem Vorjahresniveau. Höhere Preise wurden vor allem für Fleisch- und Fischwaren (7,2 bzw. 8,3 Prozent), Speisefette und Öle (10,6 Prozent) festgestellt. Aber auch einige Genussnahrungsmittel wurden teurer, wie z.B. Kaffee, Tee, Kakao (11,1 Prozent) oder Wein (6,2 Prozent). Für Gemüse und Obst zahlten die Verbraucher im Januar 2012 mit minus 6,9 bzw. minus 0,2 Prozent weniger als im Januar des vergangenen Jahres.

Kräftige Preisanstiege für Haushaltsenergie (7,4 Prozent) sowie für Kraftstoffe (6,9 Prozent) wirkten weiterhin preistreibend auf den Index. Höhere Preise als vor einem Jahr mussten im Januar auch für Verkehrsdienstleistungen, wie z.B. Personenbeförderung im Schienen-, Luft- oder See- und Binnenschiffsverkehr (3,4 Prozent) gezahlt werden.

Im Vergleich zum Vormonat verringerten sich die Preise um durchschnittlich 0,4 Prozent. Dennoch stiegen die Preise für einige Nahrungsmittel z. T. recht deutlich. Die Preise für verschiedene Fleischund Fischwaren sowie für diverses Obst und Gemüse erhöhten sich zwischen 2,2 und 9,4 Prozent. Preisnachlässe und Rabattaktionen führten zu sinkenden Preisen bis zu minus 5,1 Prozent für diverse Bekleidung und Schuhe.

Kraftstoffe waren im Vergleich zum Vormonat durchschnittlich um 2,4 Prozent teurer. Für Haushaltsenergie (Strom, Gas u. a. Brennstoffe) wurden binnen Monatsfrist Preissteigerungen von 0,5 Prozent beobachtet. Deutlich gesunken sind die saisonbedingten Preise für Pauschalreisen (-16,8 Prozent) sowie Beherbergungsdienstleistungen (-14,6 Prozent).
Autor: nnz

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