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Do, 09:28 Uhr
02.02.2012

nnz-Forum: Bestürzt

Die nnz hatte heute über allzu offensichtliche Manipulationen bei der jetzt beendeten Umfrage zur OB-Wahl berichtet. Dazu jetzt ein Statement eines Kandidaten...


Sehr geehrte NNZ-Redaktion,
das Lesen ihres Artikels zur jüngsten Umfrage hat mich doch sehr bestürzt. Den Vorwurf der Manipulation durch “meine Freunde“ kann ich nicht nachvollziehen.

Kurz gesagt: Ich habe besseres zu tun.

Mit meiner Arbeit als energie- und klimapolitischer Referent für die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bin ich sehr gut ausgelastet. Der Wahlkampf fordert mich zudem zusätzlich, da ich gemeinsam mit John Dauert seit dem letzten Jahr ein umfangreiches Programm absolviere und ausschließlich auf Inhalte setze.

Ein Vergleich der absolvierten Termine und der verschiedenen Wahlprogramme -sofern vorhanden- wird das bestätigen. Zudem verfüge ich im Vergleich zu meinen Mitbewerbern vermutlich über die geringsten finanziellen wie technischen Ressourcen. Derartige „Freunde“ gehören jedenfalls nicht dazu. Alle von mir im Internet verfügbaren Inhalte betreue ich ausschließlich selbst.

Ich möchte Sie daher bitten mit derartigen Vermutungen vorsichtig umzugehen. Ich habe nicht über soziale Netzwerke zur Stimmabgabe aufgerufen. Ich persönlich möchte den Blick daher einmal in Richtung meiner Mitbewerber schweifen lassen...

Für mich steht ohnehin fest: Umfragen sind keine Wahlen.
Christian Darr
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
dagos
02.02.2012, 10:16 Uhr
Die Gelassenheit...
...ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

So schlimm kann die Arbeits-Auslastung ja nicht sein, wenn noch Zeit für solche Beiträge ist. Ich glaube nicht, dass die nnz-Redaktion die Kandidaten persönlich an den Pranger stellen wollte.

So wie ich den Artikel verstehe, sollte das eher ein sarkastisch angehauchter Fingerzeig, auf die Manipulationsversuche allgemein, an einem aktuellen Beispiel, sein.

Ich finde es recht unpassend, dies zum Anlass zu nehmen, sich derart zu präsentieren und zu einem Rundumschlag gegen Ihre Mitbewerber auszuholen. Ich frage mich allerdings, wenn Sie jetzt schon so schlimm ausgelastet sind, ob sie den zusätzlichen Belastungen eines OB gewachsen sind.
Retupmoc
02.02.2012, 10:43 Uhr
Gelassenheit
Die ganzen Umfragen sind immer manipuliert. Wie ich schon an anderer Stelle sagte, habe ich auch bei jedem Loggin irgendeinem Kandidaten meine Stimme gegeben. Und nicht immer dem Gleichen. Wenn man Langeweile hat, kann es also schon vorkommen, das es Leute gibt, die aus Spaß ein wenig manipulieren. Der Kandidat kann da sicher wirklich nichts dafür.

Ich stelle nur eines fest - wenn das noch Monate so weiter geht: Gute Nacht Nordhausen !
Herr Taft
02.02.2012, 14:44 Uhr
am rechten Rand...
...nicht politisch - sondern auf der nnz-Seite gibt es neben den Votings auch immer die neuen Erdenbürger zu bewundern.

Heute ein klassischer Fall von Chantalismus ! Genial ! *haumichwech*
TeeEff
02.02.2012, 19:41 Uhr
Wo ist das Problem...?
damit, dass manche Kandidaten in den sozialen Netzwerken zur Beteiligung aufrufen?
Die meisten Freunde dort sind doch eh aus der Region und so am Ende wahlberechtigt.

Und um hier mehrfach abzustimmen benötigt es auch keiner sehr aufwändigen Ausrüstung Herr Darr. Keiner anderen außer der, die man für das hier Mitlesen und schreiben benötigt.
Und über die verfügen Sie ja augenscheinlich...
vonhier
02.02.2012, 23:05 Uhr
haha
tolle bestürzung. wers glaubt wird seelig oder ärgert sich grün. bei einer anderen onlineumfrage schrammt der grüne landratskandidat gerade an der absoluten mehrheit vorbei. welch zufall und welche betroffenheit....
VGF
05.02.2012, 07:20 Uhr
Ruhe bewahren
Es war und ist nicht unsere Absicht irgend einem Kandidaten Manipulation vorzuwerfen. Ich kenne einige persönlich und weiß, dass Sie für so einen Quatsch überhaupt keine Zeit haben.

Stellenweise wurde ja auch für den politischen Gegner mehrfach abgestimmt, in der Hoffnung, wir bekommen es mit, und der Kandidat steht dann schlecht da. Real können wir nicht jede Manipulation aufdecken. Manche sind aber so dreist und ungeschickt, dass wir es eben doch merken. Oft wird das einfach so korrigiert, im Fall der OB-Kandidaten war es aber eben besonders heftig und Herr Greiner hat einen Artikel dazu geschrieben.

In Summe sind diese Manipulationen eher kontraproduktiv, da am Wahltag jeder nur eine Stimme hat.

Immer wenn die Umfragen heftig »optimiert« werden, geht den Kandidaten ein vielleicht wichtiger Indikator verloren. Der kurze Triumph des Sieges ist somit völlig wertlos für den geliebten Kandidaten. Er oder sie wiegt sich vielleicht in einer trügerischen Sicherheit, und der Wähler geht ggf. gar nicht zur Wahl, weil sein Kandidat bei der nnz-Umfrage vorn lag.

Grundsätzlich kann ich zu den Umfragen nur sagen: Leute entspannt Euch. :-)

Volker Georg Franke, technischer Support nnz
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