Di, 10:50 Uhr
31.01.2012
Die Lage ist noch gut....
So richtig erbaulich beginnt das Jahr 2012 mit Blick auf den Arbeitsmarkt nun doch nicht. Trotz des bislang milden Wetters sind die Zahlen und Quoten der Arbeitslosigkeit im Norden Thüringen deutlich angestiegen. Wir haben wie immer den Überblick für Sie...
Der Januar bringt regelmäßig mehr Arbeitslose mit sich, aber die Lage ist noch gut. Wir haben gut zehn Prozent weniger Arbeitslose als vor einem Jahr, so Karsten Froböse in der ersten Arbeitsmarktberichterstattung des neuen Jahres. 15.946 Männer und Frauen waren Ende des Monats auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung. Das waren über 20 Prozent (2.700) mehr als noch im Dezember. Zum Vorjahr lag die Arbeitslosigkeit 10,8 Prozent (1.922) niedriger.
Neben der Zahl der Arbeitslosen weist die Nordhäuser Arbeitsagentur die sogenannte Unterbeschäftigung aus. Sie zeigt transparent sowohl Arbeitslose als auch Personen mit Förderungen auf, die nicht als Arbeitslose erfasst sind, aber noch keiner vollen wettbewerbsfähigen Beschäftigung nachgehen. Danach erhielten im Januar fast 4.300 Personen Unterstützung bei beruflicher Eingliederung, in den sogenannten 1-Euro-Jobs, bei Qualifizierung oder nahmen Vorruhestandsregelungen in Anspruch. Das sind viele Menschen aber gleichzeitig 1.200 weniger als vor zwölf Monaten. Deutlich wird dabei, dass rückläufige Arbeitslosenzahlen nicht durch intransparente statistische Effekte herbei geführt worden sind.
Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, stieg gegenüber Dezember um 1,9 Prozentpunkte auf 11,1 Prozent an. Beim Rückblick auf das Vorjahr zeigt sich aber weiterhin der positive Trend. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote bei 12,3 Prozent.
Die Zahl der Jugendlichen ohne Beschäftigung steigt regelmäßig zum Jahresangang an und lag mit 1.078 um rund 15 Prozent (139) höher als vor vier Wochen. Positiv ist, dass die Jugendarbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr um über 25 Prozent zurück ging. Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, betrug im Januar 6,8 Prozent. Junge Leute haben gute berufliche Chancen, das lässt die Nachfrage der Unternehmen in Nordthüringen deutlich erkennen.
Die Unternehmen meldeten im Januar 465 sozialversicherungspflichtige Stellen, rund 6 Prozent (27) mehr als vor vier Wochen. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren es über 17 Prozent (69) mehr. 73 Prozent aller Stellen waren unbefristet, über ein Drittel mehr als letztes Jahr. Die Nachfrage galt insbesondere Schlossern, Mechanikern und Maschinisten. Infolge milder Witterung suchte auch das Baugewerbe verstärkt Arbeitskräfte.
Die Arbeitslosigkeit ist von Dezember auf Januar um 925 auf 5.214 Personen gestiegen. Das waren 541 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Januar 11,5%; vor einem Jahr belief sie sich auf 12,6%. Dabei meldeten sich 1.687 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 339 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 757 Personen ihre Arbeitslosigkeit (+43).
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Januar um 14 Stellen auf 297 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 104 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Januar 149 neue Arbeitsstellen, 13 mehr als vor einem Jahr.
Kyffhäuserkreis
Die Arbeitslosigkeit ist von Dezember auf Januar um 837 auf 6.152 Personen gestiegen. Das waren 445 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Januar 14,8%; vor einem Jahr belief sie sich auf 15,5%. Dabei meldeten sich 1.674 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 578 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 837 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-241).
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Januar um 7 Stellen auf 258 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 30 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Januar 107 neue Arbeitsstellen, 4 mehr als vor einem Jahr.
Autor: nnzDer Januar bringt regelmäßig mehr Arbeitslose mit sich, aber die Lage ist noch gut. Wir haben gut zehn Prozent weniger Arbeitslose als vor einem Jahr, so Karsten Froböse in der ersten Arbeitsmarktberichterstattung des neuen Jahres. 15.946 Männer und Frauen waren Ende des Monats auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung. Das waren über 20 Prozent (2.700) mehr als noch im Dezember. Zum Vorjahr lag die Arbeitslosigkeit 10,8 Prozent (1.922) niedriger.
Neben der Zahl der Arbeitslosen weist die Nordhäuser Arbeitsagentur die sogenannte Unterbeschäftigung aus. Sie zeigt transparent sowohl Arbeitslose als auch Personen mit Förderungen auf, die nicht als Arbeitslose erfasst sind, aber noch keiner vollen wettbewerbsfähigen Beschäftigung nachgehen. Danach erhielten im Januar fast 4.300 Personen Unterstützung bei beruflicher Eingliederung, in den sogenannten 1-Euro-Jobs, bei Qualifizierung oder nahmen Vorruhestandsregelungen in Anspruch. Das sind viele Menschen aber gleichzeitig 1.200 weniger als vor zwölf Monaten. Deutlich wird dabei, dass rückläufige Arbeitslosenzahlen nicht durch intransparente statistische Effekte herbei geführt worden sind.
Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, stieg gegenüber Dezember um 1,9 Prozentpunkte auf 11,1 Prozent an. Beim Rückblick auf das Vorjahr zeigt sich aber weiterhin der positive Trend. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote bei 12,3 Prozent.
Die Zahl der Jugendlichen ohne Beschäftigung steigt regelmäßig zum Jahresangang an und lag mit 1.078 um rund 15 Prozent (139) höher als vor vier Wochen. Positiv ist, dass die Jugendarbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr um über 25 Prozent zurück ging. Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, betrug im Januar 6,8 Prozent. Junge Leute haben gute berufliche Chancen, das lässt die Nachfrage der Unternehmen in Nordthüringen deutlich erkennen.
Die Unternehmen meldeten im Januar 465 sozialversicherungspflichtige Stellen, rund 6 Prozent (27) mehr als vor vier Wochen. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren es über 17 Prozent (69) mehr. 73 Prozent aller Stellen waren unbefristet, über ein Drittel mehr als letztes Jahr. Die Nachfrage galt insbesondere Schlossern, Mechanikern und Maschinisten. Infolge milder Witterung suchte auch das Baugewerbe verstärkt Arbeitskräfte.
Der Blick in die Landkreise
Landkreis NordhausenDie Arbeitslosigkeit ist von Dezember auf Januar um 925 auf 5.214 Personen gestiegen. Das waren 541 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Januar 11,5%; vor einem Jahr belief sie sich auf 12,6%. Dabei meldeten sich 1.687 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 339 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 757 Personen ihre Arbeitslosigkeit (+43).
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Januar um 14 Stellen auf 297 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 104 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Januar 149 neue Arbeitsstellen, 13 mehr als vor einem Jahr.
Kyffhäuserkreis
Die Arbeitslosigkeit ist von Dezember auf Januar um 837 auf 6.152 Personen gestiegen. Das waren 445 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Januar 14,8%; vor einem Jahr belief sie sich auf 15,5%. Dabei meldeten sich 1.674 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 578 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 837 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-241).
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Januar um 7 Stellen auf 258 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 30 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Januar 107 neue Arbeitsstellen, 4 mehr als vor einem Jahr.


