Do, 15:10 Uhr
02.10.2003
Connex nicht mehr durch Nordhausen
Nordhausen (nnz). Es ist noch gar nicht so lange her: Der wurde der InterConnex zwischen Rostock und Köln mit einem Fest in Nordhausen begrüßt. Ende Oktober ist alles vorbei. Das hat Connex jetzt angekündigt.
Am 27. Oktober 2003 werden zum letzten Mal Züge der InterConnex-Linie Neuss-Köln-Berlin-Rostock verkehren. Die dafür eingesetzten Fahrzeuge werden ab 1. November für die Fernverkehrsverbindung Hamburg-Flensburg-Padborg eingesetzt. Die InterConnex-Linien Gera-Berlin-Rostock und Zittau-Berlin-Stralsund(-Binz) werden von dieser Entscheidung nicht berührt.
Die Connex-Tochtergesellschaft Nord-Ostsee-Bahn hat am 25.September 2003 vom Land Schleswig-Holstein den Auftrag für diese unter der Bezeichnung FLEX betriebene Linie erhalten. Für den derzeitigen Betreiber, die FLEX Verkehr AG, wurde vor wenigen Wochen ein vorläufiges Insolvenzverfahren eingeleitet. Daraufhin hatte die Landesweite Verkehrsservicegesellschaft im Auftrag des Verkehrsministeriums einen neuen Betreiber gesucht.
Wir sind uns darüber bewusst, dass diese Entscheidung für diejenigen Regionen, aus denen wir uns nun zurückziehen, eine Enttäuschung ist. Wir können jedoch mit den InterConnex-Zügen das Land Schleswig-Holstein dabei unterstützen, eine bereits etablierte Bahnverbindung aufrecht zu erhalten und weiter zu entwickeln, erläutert Connex-Geschäftsführer Hans Leister die Entscheidung.
Verbitterung herrscht ob dieser Ankündigung in Nordhausen ist der Südharzer Tourismusverband. Der hatte sich gerade in der Zusammenarbeit mit Connex eine Belebung für die Region versprochen. Da wurden zum Beispiel Flyer gedruckt und eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Man erinnert sich noch ein die große Feier, kurz vor Pfingsten auf dem Bahnhof. Man erinnert sich auch an die Taufe eines Wagens auf den Namen Nordhausen. Und nun erfahren es die Verantwortlichen in der Stadt und im Landkreis durch die nnz.
Das alles ist Geschichte. Das Unternehmen mit dem großen Service hat entschieden. Für eine Region in den alten Bundesländern, gegen eine Region in den neuen. Regionalmanagerin Uta Hirselandt hatte sich nach der Information durch die nnz sofort mit dem Markting-Chef von Connex in Verbindung gesetzt. Der bestätigte zwar die Nachricht, sicherte aber zu, daß die Werbung für den Südharz an und in den Zügen, die künftig durch Schleswig-Holstein rollen werden, erhalten bleibt. Vielleicht, so der Manager, könne die jetzt aufgegebene Strecke wieder reaktiviert werden. Aber nur vielleicht.
Neu: Stellungnahme Wahlbuhl: Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) bedauerte die Connex-Entscheidung, vor allem weil sich die neue Strecke eines regen Zuspruchs erfreut habe, was auch in der Nordhausen-Information spürbar gewesen sei. An der Entscheidung des Unternehmens sei jedoch nichts zu ändern, da es sich um eine private Gesellschaft handele. Für Wahlbuhl sei die Aufgabe der Strecke in der Probephase sehr kurzsichtig, ein längerer Atem hätte vielleicht zu positiveren Erfahrungen geführt.
Autor: nnzAm 27. Oktober 2003 werden zum letzten Mal Züge der InterConnex-Linie Neuss-Köln-Berlin-Rostock verkehren. Die dafür eingesetzten Fahrzeuge werden ab 1. November für die Fernverkehrsverbindung Hamburg-Flensburg-Padborg eingesetzt. Die InterConnex-Linien Gera-Berlin-Rostock und Zittau-Berlin-Stralsund(-Binz) werden von dieser Entscheidung nicht berührt.
Die Connex-Tochtergesellschaft Nord-Ostsee-Bahn hat am 25.September 2003 vom Land Schleswig-Holstein den Auftrag für diese unter der Bezeichnung FLEX betriebene Linie erhalten. Für den derzeitigen Betreiber, die FLEX Verkehr AG, wurde vor wenigen Wochen ein vorläufiges Insolvenzverfahren eingeleitet. Daraufhin hatte die Landesweite Verkehrsservicegesellschaft im Auftrag des Verkehrsministeriums einen neuen Betreiber gesucht.
Wir sind uns darüber bewusst, dass diese Entscheidung für diejenigen Regionen, aus denen wir uns nun zurückziehen, eine Enttäuschung ist. Wir können jedoch mit den InterConnex-Zügen das Land Schleswig-Holstein dabei unterstützen, eine bereits etablierte Bahnverbindung aufrecht zu erhalten und weiter zu entwickeln, erläutert Connex-Geschäftsführer Hans Leister die Entscheidung.
Verbitterung herrscht ob dieser Ankündigung in Nordhausen ist der Südharzer Tourismusverband. Der hatte sich gerade in der Zusammenarbeit mit Connex eine Belebung für die Region versprochen. Da wurden zum Beispiel Flyer gedruckt und eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Man erinnert sich noch ein die große Feier, kurz vor Pfingsten auf dem Bahnhof. Man erinnert sich auch an die Taufe eines Wagens auf den Namen Nordhausen. Und nun erfahren es die Verantwortlichen in der Stadt und im Landkreis durch die nnz.
Das alles ist Geschichte. Das Unternehmen mit dem großen Service hat entschieden. Für eine Region in den alten Bundesländern, gegen eine Region in den neuen. Regionalmanagerin Uta Hirselandt hatte sich nach der Information durch die nnz sofort mit dem Markting-Chef von Connex in Verbindung gesetzt. Der bestätigte zwar die Nachricht, sicherte aber zu, daß die Werbung für den Südharz an und in den Zügen, die künftig durch Schleswig-Holstein rollen werden, erhalten bleibt. Vielleicht, so der Manager, könne die jetzt aufgegebene Strecke wieder reaktiviert werden. Aber nur vielleicht.
Neu: Stellungnahme Wahlbuhl: Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) bedauerte die Connex-Entscheidung, vor allem weil sich die neue Strecke eines regen Zuspruchs erfreut habe, was auch in der Nordhausen-Information spürbar gewesen sei. An der Entscheidung des Unternehmens sei jedoch nichts zu ändern, da es sich um eine private Gesellschaft handele. Für Wahlbuhl sei die Aufgabe der Strecke in der Probephase sehr kurzsichtig, ein längerer Atem hätte vielleicht zu positiveren Erfahrungen geführt.


