Do, 12:18 Uhr
02.10.2003
Neues aus der Stadtverwaltung
Nordhausen(nnz). Umständliche Zuständigkeiten in den verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung sollen bald der Vergangenheit angehören. nnz erfuhr heute, was sich in Zukunft verbessern wird.
Seit gestern befinden sich Rechts und Ordnungsamt in einer Hand, in der des Gerald Riebel. Diese Änderung soll ein Anlaß zum Neubeginn sein. Nordhausen wird ein neues Konzept zur öffentlichen Ordnung, zu Sicherheit und Sauberkeit entwickeln. Ab dem ersten Januar 2005 ist alles geregelt, und hoffentlich einfacher für den Bürger. Die Kräfte werden konzentriert und die Nordhäuser bekommen konkrete Ansprechpartner für ihre Anliegen genannt. Alle Ämter werden in die Umstrukturierung eingebunden.
Auch ein neues Konzept zur Bewirtschaftung des Parkraumes ist in Planung, da in Nordhausen neue Parkhäuser bei der Sparkasse und der Blasii Kirche entstehen. Es geht hierbei weniger um die Einnahme von Parkgebühren, so Baudezernent Dietrich Beyse (CDU), sondern vor allem um die Schaffung von Kurzzeitplätzen für Kunden und Gäste der Stadt. Zur Zeit der Landesgartenschau von April bis Oktober 2004 herrscht jedoch erstmal "Ausnahmezustand". Ein gesonderter Plan, der die Bereiche Reinigung, Anwohnerparken und Sperrung öffentlicher Wege betrifft, wird erarbeitet.
Von der Kooperation mit der Stadt Sondershausen ist erfreuliches zu berichten. Ein Vertrag zur Organisation des Städtebundes ist ausgearbeitet und diskutiert worden. Am 22.10. kann der Stadtrat einen Beschluß fassen. Die gemeinsame Zukunft mit Nordhausen als Oberzentrum rückt somit ein Stück näher. Einige gute Beispiele der Zusammenarbeit sind schon jetzt das Theater und das BIC. Regelmäßige Treffen mit den Sondershäuser Stadträten werden dafür sorgen, daß Informationen und Erfahrungen rechtzeitig ausgetauscht werden können, und nicht wieder Mißverständnisse auftreten.
Der Startschuß für den Baubeginn am Lutherplatz fällt in 14 Tagen. Die Arbeiten für die Landesgartenschau hören also noch nicht auf. Eine erfreuliche Mitteilung gibt es von der Nobas. Der Stadtort in der Rothenburgstraße wird auf jeden Fall erhalten. Laut Beyse soll heute eine Rahmenvereinbarung zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat unterzeichnet worden sein.
Am Industriegebiet Goldene Aue wird die Stadt Nordhausen ebenfalls weiter festhalten. In diesem Jahr soll das Baurecht erlangt werden. Nach Ansicht von Dieter Beyse gibt es nichts, was das Industriegebiet grundsätzlich verhindert. Auch die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) des Landes Thüringen steht nach wie vor hinter dem Projekt. Ob das eine gute Nachricht ist, liegt im Auge des Betrachters. Anfang November erfahren Sie mehr dazu. Wie immer in der nnz.
Autor: wfSeit gestern befinden sich Rechts und Ordnungsamt in einer Hand, in der des Gerald Riebel. Diese Änderung soll ein Anlaß zum Neubeginn sein. Nordhausen wird ein neues Konzept zur öffentlichen Ordnung, zu Sicherheit und Sauberkeit entwickeln. Ab dem ersten Januar 2005 ist alles geregelt, und hoffentlich einfacher für den Bürger. Die Kräfte werden konzentriert und die Nordhäuser bekommen konkrete Ansprechpartner für ihre Anliegen genannt. Alle Ämter werden in die Umstrukturierung eingebunden.
Auch ein neues Konzept zur Bewirtschaftung des Parkraumes ist in Planung, da in Nordhausen neue Parkhäuser bei der Sparkasse und der Blasii Kirche entstehen. Es geht hierbei weniger um die Einnahme von Parkgebühren, so Baudezernent Dietrich Beyse (CDU), sondern vor allem um die Schaffung von Kurzzeitplätzen für Kunden und Gäste der Stadt. Zur Zeit der Landesgartenschau von April bis Oktober 2004 herrscht jedoch erstmal "Ausnahmezustand". Ein gesonderter Plan, der die Bereiche Reinigung, Anwohnerparken und Sperrung öffentlicher Wege betrifft, wird erarbeitet.
Von der Kooperation mit der Stadt Sondershausen ist erfreuliches zu berichten. Ein Vertrag zur Organisation des Städtebundes ist ausgearbeitet und diskutiert worden. Am 22.10. kann der Stadtrat einen Beschluß fassen. Die gemeinsame Zukunft mit Nordhausen als Oberzentrum rückt somit ein Stück näher. Einige gute Beispiele der Zusammenarbeit sind schon jetzt das Theater und das BIC. Regelmäßige Treffen mit den Sondershäuser Stadträten werden dafür sorgen, daß Informationen und Erfahrungen rechtzeitig ausgetauscht werden können, und nicht wieder Mißverständnisse auftreten.
Der Startschuß für den Baubeginn am Lutherplatz fällt in 14 Tagen. Die Arbeiten für die Landesgartenschau hören also noch nicht auf. Eine erfreuliche Mitteilung gibt es von der Nobas. Der Stadtort in der Rothenburgstraße wird auf jeden Fall erhalten. Laut Beyse soll heute eine Rahmenvereinbarung zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat unterzeichnet worden sein.
Am Industriegebiet Goldene Aue wird die Stadt Nordhausen ebenfalls weiter festhalten. In diesem Jahr soll das Baurecht erlangt werden. Nach Ansicht von Dieter Beyse gibt es nichts, was das Industriegebiet grundsätzlich verhindert. Auch die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) des Landes Thüringen steht nach wie vor hinter dem Projekt. Ob das eine gute Nachricht ist, liegt im Auge des Betrachters. Anfang November erfahren Sie mehr dazu. Wie immer in der nnz.


