Mi, 15:16 Uhr
28.02.2001
Ungenügende Vorbereitung der Theaterleitung kritisiert
Nordhausen (nnz). Zum 31. Juli des vergangenen Jahres hat die GmbH einen Jahresüberschuß in Höhe von rund 287.000 Mark unterbreitet. Mit dem Geld soll ein Verlustausgleich aus den Vorträgen aus den Vorjahren vorgenommen und eine Rücklage gebildet werden. Letztere soll ausschließlich für die Finanzierungen des "1. Max-Bruch-Festes" in Sondershausen verwendet werden. Gleichzeitig legte die Leitung des Theaters den Gesellschaftern den Spielplan 2001/2002 vor.
In diesem Jahr wird das Nordhäuser Theater mit den geplanten und in den Haushalten eingestellten Mitteln zurechtkommen. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) drückte es folgendermaßen aus: "Mit wenig Geld wird an diesem Haus viel möglich gemacht!". Die Zuschüsse wurden allerdings unter dem sogenannten Organvorbehalt zugesagt, da sowohl der Nordhäuser Stadtrat als auch der Kreistag noch keine beschlossenen Haushalte haben. Rinke forderte gegenüber nnz, den Blick mehr auf die kommenden Jahre zu richten. Bis zum Jahr 2003 sei zum Beispiel der Zuschuß des Landes Thüringen gesichert, dann aber müsse neu verhandelt werden. Eine erste Sondierungsrunde werde es Anfang März mit Ministerin Schipanski in Erfurt geben. Rinke kritisierte während der Sitzung die mangelnde Außendarstellung des Theater und forderte eine intensivere Zusammenarbeit zwischen der Leitung des Hauses und dem Aufsichtsrat. Gleichzeitig wurde die ungenügende Vorbereitung der Theaterleitung auf Sitzungen des Aufsichtsrates und der Gesellschafter bemängelt.
Autor: nnzIn diesem Jahr wird das Nordhäuser Theater mit den geplanten und in den Haushalten eingestellten Mitteln zurechtkommen. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) drückte es folgendermaßen aus: "Mit wenig Geld wird an diesem Haus viel möglich gemacht!". Die Zuschüsse wurden allerdings unter dem sogenannten Organvorbehalt zugesagt, da sowohl der Nordhäuser Stadtrat als auch der Kreistag noch keine beschlossenen Haushalte haben. Rinke forderte gegenüber nnz, den Blick mehr auf die kommenden Jahre zu richten. Bis zum Jahr 2003 sei zum Beispiel der Zuschuß des Landes Thüringen gesichert, dann aber müsse neu verhandelt werden. Eine erste Sondierungsrunde werde es Anfang März mit Ministerin Schipanski in Erfurt geben. Rinke kritisierte während der Sitzung die mangelnde Außendarstellung des Theater und forderte eine intensivere Zusammenarbeit zwischen der Leitung des Hauses und dem Aufsichtsrat. Gleichzeitig wurde die ungenügende Vorbereitung der Theaterleitung auf Sitzungen des Aufsichtsrates und der Gesellschafter bemängelt.

