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Do, 07:04 Uhr
02.10.2003

Gedanken zum Tag der Einheit (1)

Nordhausen (nnz). An dieser Stelle veröffentlicht die nnz Gedanken zum Tag der Deutschen Einheit. Den Anfang macht der CDU-Kreisverband Nordhausen.


Der 13. Jahrestag der deutschen Einheit ist kein runder Jahrestag. Eher könnte man vom verflixten 13. Jahr sprechen, in dem wir uns befinden. Dennoch, ist es gerade für die CDU guter Brauch, den Tag der deutschen Einheit auch in diesem Jahr zum Anlass zu nehmen, über den Zustand unseres Landes und des Kreises nachzudenken. Es geht es dabei nicht um Pathos oder eine weitere Sonntagsrede mehr. Es geht um eine gemeinsame Debatte zur Lage der Nation, zur Lage in den Städten und Gemeinden unseres schönen Landkreises.

Nach mehr als vier Jahrzehnten Zweiteilung unseres Landes und unseres Volkes war die Einheit da. Wir haben damals gesagt und wir sagen es heute: Die Deutsche Einheit ist ein großes Glück für alle Menschen in Ost und West. Die Menschen in den Städten und Gemeinden des Landkreises Nordhausen haben in den zurückliegenden Jahren eine beispiellose Aufbauleistung erbracht. Nie zuvor in der Geschichte wurde innerhalb so kurzer Zeit die gesamte Infrastruktur eines Landes so tief greifend und in einem solchen Ausmaß modernisiert. Weil die Menschen in den Jungen Ländern erhebliche Umstellungs- und Anpassungsprobleme gemeistert und weil die Menschen in den alten Ländern sich dem Gebot der nationalen Solidarität nicht verweigert haben konnte diese Leistung erbracht werden.

Wir alle sind Zeugen eines Gezeitenwechsels der Geschichte - nämlich des Gezeitenwechsels zu einem ungeteilten Europa des Friedens, der Hoffnung und der Freiheit. Mittlerweile sind 13 Jahre vergangen. Und es gibt noch riesige Aufgaben, die zu bewältigen sind. Hier im Kreis muss man nur über das Industriegebiet in der Goldenen Aue nachdenken. Industrieansiedlungen im Landkreis sind für den Mittelstand und unsere Menschen von höchster Priorität. In der Debatte über Möglichkeiten und Chancen seit der historischen Zeitenwende kommt um dieses Thema keine Partei herum. Wir haben uns klar positioniert und wünschen uns Mitstreiter im Kampf für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Um diesen bedeutenden Tag der Deutschen Geschichte würdig zu gestalten hat die CDU einen Familienwandertag mit anschließendem Familienfest vorbereitet. Wir freuen uns auf den Besuch vieler Freunde und Interessenten am 3. Oktober ab 11:00 Uhr in Werna am Spiegelschen Haus.
Maik Schröter, Kreisgeschäftsführer
Autor: nnz

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