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Mi, 08:59 Uhr
01.10.2003

nnz-Forum: Zum Schweigen bringen?

Nordhausen (nnz). Jugendbeirat in Nordhausen. Zum Für und Wider einer solchen Institution wird gegenwärtig im Forum der nnz heftig diskutiert. Heute veröffentlichen wir eine Meinung des Jugendbeirates.


Der Vorstand und die Mitglieder des Jugendbeirates Nordhausen zeigen sich ein wenig verwundert über die Äußerung von Marc Hesse. Seine Meinungsäußerung zeigt, dass er sich nicht richtig informiert. Das führt natürlich zu derart (für ihn) peinlichen Äußerungen.

Der Jugendbeirat hat nach seiner Gründung am 11. Juni (siehe nnz-Archiv) lediglich den Anspruch erhoben, den gleichen Stellenwert vom Stadtrat eingeräumt zu bekommen, wie ihn bereits der Seniorenbeirat der Stadt Nordhausen besitzt. Nämlich bei für ihn relevanten Themen angehört zu werden. Wenn von Seiten der Stadt darüber nachgedacht wird, dass man Ausschüsse öffentlich machen will um mehr Mitspracherecht zu gewährleisten, so kann dies sowohl für den Jugend- als auch für den Seniorenbeirat nur positiv sein. Es würde dem demokratischen Gedanken in seinem Ursprung zum Recht gereichen.

Der Nordhäuser Jugendbeirat sieht sich als Bündnis aller Jugendkräfte um in unserer Stadt etwas positiv beeinflussen zu können. Hierbei zählt keinerlei politische oder gesellschaftliche Ansicht, sondern einzig und allein der Gedanke, dass man durch Gemeinschaft stärker ist. Wenn Hesse meint, dass ein Jugendbeirat nicht repräsentativ sei, dann hat er sich anscheinend nicht einmal mit dem Zweck eines solchen Gremiums beschäftigt. Laut unserer Satzung hat jeder Jugendliche und Jugendverband das Recht, bei uns mitzuarbeiten. Zurzeit gehören dem Beirat 7 Verbände bzw. Vereine und mehrere einzelne Jugendliche an. Die Äußerungen von Marc Hesse (Kreis-Jugendfeuerwehrwart) erwecken aber eher den Anschein, dass er nach dem Motto handelt: Wenn ich mit dem Spielzeug nicht spielen kann, dann mache ich es eben kaputt. Aber auch er kann, wenn er es denn überhaupt will, mit seinem Verband im Beirat mitarbeiten um in unserer Stadt positive Akzente zu setzen. Nur seine Aussagen lassen eher das Gegenteil glauben.

Was Herrn Hesse anscheinend entging ist, dass es auf Kreisebene zwar einen Kreisjugendring, ein Jugendamt und Jugendhilfeausschuss gibt, die aber für den gesamten Landkreis die Jugendinteressen vertreten, während der Kreisjugendring sich vornehmlich um die Freizeitgestaltung und die Förderung der individuellen Begabungen und Fähigkeiten junger Menschen kümmert. Der Zweck eines Städtischen Jugendbeirates ist es, für die Jugendlichen der großen kreisangehörigen Stadt (die allein fast die Hälfte der Jugendlichen im Landkreis stellt) die Interessenvertretung zu sein. Eine Zusammenarbeit zwischen Kreisjugendring und Jugendbeirat ist gewollt, da sich dadurch Synergieeffekte ergeben.

Viel mehr scheint sich hier ein gewisser Neid gegenüber Personen herauskristallisieren, die sich für die Belange der Nordhäuser Jugend und somit für die Zukunft der Stadt einsetzen. Ansonsten fällt uns als Jugendbeirat zum Beitrag von Hesse nur eines ein: Thema verfehlt – sechs – setzen!
Vorstand des Jugendbeirats Nordhausen

Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnz

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