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Di, 15:28 Uhr
03.01.2012

Volles Programm für Matschie

Am nächsten Dienstag wird im Nordhäuser Theater der Finanzierungsvertrag mit der Landesregierung unterschrieben. Dazu wird Thüringens Kulturminister Christoph Matschie (SPD) erwartet, der an diesem Tag noch mehrere andere Termine absolvieren will. Alle in Nordhausen...


Nachdem in den letzten Monaten alle Gesellschafter der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH ihre Beschlüsse in den Kreistagen und Stadträten zum neuen Finanzierungsvertrag beschlossen haben, kann nun der Vertrag endgültig unterschrieben werden.

„Ich freue mich, dass der Thüringer Kultusminister Christoph Matschie selber die Vertragsunterzeichnung hier in Nordhausen vornehmen wird“, erklärte der Nordhäuser Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD). Der neue Finanzierungsvertrag läuft bis zum Jahr 2016 und sieht neben der Erhöhung des kommunalen Anteils von 250.000 Euro eine Erhöhung des Landeszuschuss von 750.000 Euro vor.

„Wir sind mit dem Verhandlungsergebnis sehr zufrieden. Klar würde man sich immer mehr Geld vom Land wünschen, aber man sollte bedenken, dass die alte Landesregierung unter Althaus unser Theater ja schließlich mal kaputtsparen wollte und da stehen wir heute doch weitaus besser da und können somit wieder optimistisch in die Zukunft schauen“, machte Jendricke klar.

Der Thüringer Kultusminister wird an dem Dienstag neben dem Theatertermin auch eine Nordhäuser Grundschule und die Gedenkstätte Mittelbau Dora besuchen. Am Abend will Matschie dann noch zum Empfang von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), die ihren 65. Geburtstag feiert.

Neben dem Kultusminister wird auch sein Staatssekretär Prof. Dr. Thomas Deufel schon am kommenden Samstag am Neujahrsempfang der Theater GmbH teilnehmen und zudem auch die Opernpremiere „Peter Grimes“ am Freitag der nächsten Woche besuchen.
Autor: nnz

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Kommentare
Gudrun1974
03.01.2012, 19:49 Uhr
klare SPD-Schubse vor kommunaler kullisse, traurig, traurig
Na dann los: Herr Jendrike hat damit den wahlkampf eröffnet, rinke und matschie spannt er vor den Karren und städtische einrichtungen wie kindergärten und theater samt ihren treuen mitarbeitern bilden die kulisse. was hat herr jendrike in der vergangenheit für den erhalt des theaters eigentlich getan?
suedharzer
03.01.2012, 23:12 Uhr
Billig-Polemik-Wahlkamf
Bei Ihrem Kommentar Herr/Frau "Lachen" ist mir doch mehr zum Weinen zumute. Auch den letzten Theaterpakt hat der Kultusminister Göbel (CDU) ebenfalls medienwirksam unterzeichnet. Unvergessen die Wahlkampfbilder von Althaus und Kloth (CDU-BM-Kandidat in Nordhausen) vor dem Theater. Kurz danach durfte unser Theater ums Überleben kämpften. Nur dass es diesmal mehr Geld für das Theater gibt statt weniger.

Ich wünsche mir da mehr Sachlichkeit. Aber Sie Herr/Frau "Lachen" schiessen ja offensichtlich prinzipiell ohne Argumente gegen links. Dann werden natürlich noch Kandidaten polemisch belegt. Mein Tipp: machen Sie in Ihrer Partei einen Thementag. Vielleich finden sie ein Thema mit dem sie die Wähler/innen überzeugen. Das NNZ-Forum ist kein Ort für Billig-Polemik-Wahlkampf.
98maschr
04.01.2012, 08:41 Uhr
Sachlichkeit beim Theater?
Wenn man mit der Problematik Theater auch nur halbwegs sachlich umgehen würde, wäre es schon geschlossen. Jedes Unternehmen, was dermaßen defizitär arbeitet wäre bereits seit langem insolvent. Aber Nordhausen hats ja, deshalb wird auch gleichzeitig noch ne Bibliothek gebaut für die kein Bedarf vorhanden ist. Ganz zu Schweigen vom Jahrhundertprojekt Einkaufspassage Pferdemarkt welches dazu führen wird, daß der Einzelhandel in NDH sich noch mehr gegenseitig ausblutet...

Aber Hauptsache Frau Rinke huscht ein Lächeln über die Lippen, wenn sie irgendwann an ihren Prachtbauten vorbei läuft und sich selbst sagen kann: "Das habe ich gemacht."
Harzer_Wolf
04.01.2012, 09:57 Uhr
Ansichtssache
Vorausgeschickt: ich werde jetzt keine Diskussion über Politiker führen. Aber ein Votum FÜR das Theater abgeben. Das Theater Nordhausen ist seit Jahrzehnten beliebt und ein Anlaufpunkt für viele Menschen. Ausverkaufte Vorstellungen sprechen beredetes Zeugnis dafür. Das Niveau der Aufführungen ist sehr gut im Verhältnis zu gleichrangigen Theatern.

Besonders die Musicals der letzten Jahre, sowie die Ballettaufführungen würde ich sogar als hochwertig bezeichnen. Und vielleicht haben Sie, sehr geehrter 98maschr sogar Recht, das man das Theater bei sachlicher wirtschaftlicher Betrachtung schließen müsste. Ich stelle aber nur mal eine Frage: Wollen Sie noch mehr Menschen an den TV holen, damit man sich dort bei Luxemburger Sendern Dschungelcamps oder Gerichtssoaps anschaut und vollständig verdummt?

Das Theater hat einen Bildungsauftrag und allein schon deshalb verdient es sein Dasein. Ob der Prunkbau für die neue Bibliothek nötig war, stelle ich allerdings auch in Frage. Ob eine Bibliothek nötig ist allerdings nicht. Wie viele andere Menschen möchte ich weiter ein Buch lesen und nicht auf irgendeinem idings mit dem Finger imaginäre Seiten umblättern. Nein - es geht hier nicht in erster Linie um Politiker, es geht hier um den Erhalt der Kultur in dieser Stadt. Aber vielleicht verstehen das die RTL II - Zuseher (noch) nicht.
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