Fr, 13:39 Uhr
26.09.2003
Kinderpornos in Nordhausen
Nordhausen/Erfurt (nnz). In einer weltweiten Aktion der Polizeibehörden gegen einen international agierenden Kinderpornoring sind in Thüringen 14 Personen in das Fadenkreuz der Ermittler geraten. Auch in Nordhausen. Mehr Infos wie immer mit einem Klick auf MEHR.
Beamte des Thüringer LKA und der Polizei durchsuchten die Wohnungen der Beschuldigten in Jena, Gera, Suhl, Gotha und Nordhausen. Dabei stellten sie umfangreiches Beweismaterial sicher, so das LKA. Bei den beschuldigten Personen handle es sich um Deutsche Staatsbürger im Alter zwischen 20 und 45 Jahren. Einige Beschuldigte hätten bereits ein Teilgeständnis abgelegt. Das LKA sprach von einem ersichtlichen und nachhaltigen Erfolg gegen die Verbreiter von Kinderpornografie im Freistaat.
Sichergestellt worden sind nach LKA-Angaben EDV- Technik sowie CD-Roms, DVD's, Videobänder, Disketten und Festplatten. Auffällig im Vergleich zu anderen Strafverfahren sei die Menge der sichergestellten Datenträger. Insgesamt seien 747 CD sichergestellt worden.
In der beispiellosen Aktion der Polizei, die unter Federführung der Polizei von Sachsen-Anhalt lief, wurden nach Angaben des LKA und der Staatsanwaltschaft von Sachsen-Anhalt weltweit 38 international agierende kinderpornografische Zirkel im Internet gesprengt. Die Operation Marcy sei die bedeutendste Aktion gegen die internationale Kinderpornografie-Szene, bei der Deutschland Ausgangspunkt für Ermittlungen war, hieß es heute aus Kreisen des Landeskriminalamtes.
Ursprung der über ein Jahr dauernden Ermittlungen war ein Verfahren gegen einen pädophilen Tatverdächtigen aus Magdeburg. Insgesamt werden 530 Bundesbürger des Besitzes oder des Verbreitens von kinderpornografischen Schriften verdächtigt. Weltweit sind den Angaben zufolge von den Ermittlungen 166 Staaten mit rund 26 500 tatverdächtigen Internet-Nutzern betroffen. Die internationale Zusammenarbeit mit diesen Staaten wurde durch das Bundeskriminalamt Wiesbaden und Interpol koordiniert.
Autor: nnzBeamte des Thüringer LKA und der Polizei durchsuchten die Wohnungen der Beschuldigten in Jena, Gera, Suhl, Gotha und Nordhausen. Dabei stellten sie umfangreiches Beweismaterial sicher, so das LKA. Bei den beschuldigten Personen handle es sich um Deutsche Staatsbürger im Alter zwischen 20 und 45 Jahren. Einige Beschuldigte hätten bereits ein Teilgeständnis abgelegt. Das LKA sprach von einem ersichtlichen und nachhaltigen Erfolg gegen die Verbreiter von Kinderpornografie im Freistaat.
Sichergestellt worden sind nach LKA-Angaben EDV- Technik sowie CD-Roms, DVD's, Videobänder, Disketten und Festplatten. Auffällig im Vergleich zu anderen Strafverfahren sei die Menge der sichergestellten Datenträger. Insgesamt seien 747 CD sichergestellt worden.
In der beispiellosen Aktion der Polizei, die unter Federführung der Polizei von Sachsen-Anhalt lief, wurden nach Angaben des LKA und der Staatsanwaltschaft von Sachsen-Anhalt weltweit 38 international agierende kinderpornografische Zirkel im Internet gesprengt. Die Operation Marcy sei die bedeutendste Aktion gegen die internationale Kinderpornografie-Szene, bei der Deutschland Ausgangspunkt für Ermittlungen war, hieß es heute aus Kreisen des Landeskriminalamtes.
Ursprung der über ein Jahr dauernden Ermittlungen war ein Verfahren gegen einen pädophilen Tatverdächtigen aus Magdeburg. Insgesamt werden 530 Bundesbürger des Besitzes oder des Verbreitens von kinderpornografischen Schriften verdächtigt. Weltweit sind den Angaben zufolge von den Ermittlungen 166 Staaten mit rund 26 500 tatverdächtigen Internet-Nutzern betroffen. Die internationale Zusammenarbeit mit diesen Staaten wurde durch das Bundeskriminalamt Wiesbaden und Interpol koordiniert.

