Beschlossene Sache
Die neue Landgemeinde "Harztor" war lange Zeit ein Spielball der Landtagsfraktionen von SPD und CDU. Heute gab es das finale Spiel...
Der Thüringer Landtag hat nun doch die Landgemeinde "Harztor" genehmigt. Aufatmen in den Verwaltungen in Ilfeld und Niedersachswerfen. Und es kann endlich im Südharz wieder einen hauptamtlichen Bürgermeister geben, der jedoch viel Geld kosten wird. Geld, das die beiden Kommunen nun überhaupt nicht haben.
Erst hatte sich der Innenausschuss des Landtages gegen die Landgemeinde ausgesprochen. Das gefiel den Christdemokraten überhaupt nicht. Im Koalitionsausschuss wurde danach gefeilscht und die SPD ruderte zurück. Alle bis dahin vorgebrachten Argumente, zum Beispiel von der Schwächung der Mittelzentren wie Nordhausen, waren plötzlich nichts mehr wert.
Welchen Wert hat Politik dann überhaupt, fragen sich nicht nur die beteiligten Personen.
Autor: nnz
Kommentare
Theresa54
16.12.2011, 21:10 Uhr
Harztor
Einmal Hüh, einmal hott- wie alles in der Politik
Clancy
16.12.2011, 23:22 Uhr
Rechnung
Wie wurde da gerechnet?
Schulden + Schulden = Gewinn ?
----4
16.12.2011, 23:47 Uhr
Dieser Tippfehler ist einfach super
"Aufamten" ist das falsche Wort am richtigen Platz. Danke nnz für diesen Tippfehler anstelle eines Kommentars.
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Anmerkung der Redaktion: Musste der Ordnung wegen trotzdem korrigiert werden...
Dora75
17.12.2011, 04:00 Uhr
Harztor
Also hat dann Niedersachswerfen einen Bürgermeister und Ilfeld ein Bürgermeister und jetzt noch ein Bürgermeister für die Landgemeinde. Und was ist mit dem Verwaltungschef. Wissen sie, es ist kein Geld für Jugend und Rentner da. Kein Geld für Vereine. Das Bürgermeisterbüro in NSW einen anzutreffen ist wie ein Gewinn im Lotto da die Sekretärin nun noch den Gemeindesaal Putzen muss.
Aber es ist Geld da für drei Bürgermeister und einen Verwaltungschef da. Einfach nur lächerlich. Sie Solten mal die Positionen der drei Bürgermeister und des Verwaltungsschefs pro Monat Veröffendlichen.
Ich bin mir sicher das die Bürger in Ohnmacht fallen würden. Denn das können sie keinen mehr verkaufen.
----4
17.12.2011, 09:09 Uhr
Schade,
manchmal sagt ein bisschen Unordnung alles so ordentlich und kurz aus.
Sissi
17.12.2011, 16:28 Uhr
Es reicht doch ein hauptamtlicher Bürgermeister
Da ja keine Gelder für einen hauptamtlichen Bürgermeister da sind, kann doch Herr Schröter-Appenrodt für beiden Harztorgemeinden Ilfeld/Niedersachswerfen Bürgermeister machen, und so kann ja schon Geld eingespart werden.
südharzer
18.12.2011, 10:03 Uhr
Postenhascherei
Gerade Herr A betreibt hier auf Kosten der Steuerzahler ein böses Spiel. Es geht hier darum sich einen Arbeitsplatz zu verschaffen! Ein hauptamtlicher Bürgermeister ist für die Landgemeinde gerade als Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft, die die Arbeit macht, überhaupt nicht erforderlich!!!
Wenn dies aufgrund der rechtlichen Möglichkeit in Thueringen doch erfolgt, dann können sich die Wähler bei ihren Gemeinderäten bedanke, die durch eine entsprechende Fassung der Hauptsatzung dies ermöglichen.Es ist daher auf die Vernunft der Ratsmitglieder zu hoffen!!!Auch die Kommunalaufsicht ist hier ggf.gefragt, um diese vermeitbare Ausgabe zu verhindern, die nur für einen Steuerzahler einen finanziellen Vorteil bringt.Zum Verständnis an "Sissi"-Herr A ist zZt. ehrenamtlich tätig und möchte nun auf diesem Weg hauptamtlich werden und Beamtenbesoldung A14 erhalten!!!
Hero
18.12.2011, 15:19 Uhr
Eigentlich
ist diese Sache Wahnsinn, daß einzig positive ist, Nordhausen hat seinen Willen nicht durchsetzen können.
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