Do, 09:52 Uhr
25.09.2003
Es wird ernst
Nordhausen/Braunlage (nnz). Es wird ernst für die Harzer Wölfe. Am Freitag erwartet der BSC zum ersten Pokal-Heimspiel der Saison ab 20 Uhr den Adendorfer EC im Wurmbergstadion. Die Stärke der Heidschnucken ist jedoch nur schwer einzuschätzen...
Zwar gewann der AEC sein erstes Saisonspiel gegen die Amateure aus Bremerhaven knapp mit 4:2, ein wirklicher Gradmesser war dies jedoch nicht. Mit einem bisher sehr übersichtlichen Kader und ohne Testspiele stehen die Heidjer vor einer schwierigen Saison. Immerhin konnte nach dem Abgang von Lumir Mikesz ein neuer Trainer präsentiert werden. Das Amt hinter der Bande übernimmt nun Sven Gösch. Bisher betreute der 31-jährige den Nachwuchs der Timmendorfer Beach Boys, für deren Herren erzielte er in der abgelaufenen Regionalligasaison immerhin vier Tore.
Das Prunkstück des Adendorfer Teams dürfte die Abwehr sein. Hier sorgen mit Michael Kratz, Udo Sofian und Spartak Olenberg erfahrene Regionalligaspieler für Ordnung. Dahinter steht mit Alexander Gavrelönok eine wahre Mauer im Tor. Allerdings ist noch unsicher, ob Gavrelönok überhaupt spielen kann, zog er sich doch vor kurzem einen Rippenbruch zu. Als Ersatz würde Bernd Wiegmann bereitstehen, der auch im Harz zum Probetraining verweilte, aber nicht überzeugen konnte.
Der Sturm ist weniger hochkarätig besetzt, trotzdem aber nicht zu unterschätzen. Zwar verlor der AEC mit Marcel Skokan, Erich Dumpis und Matthias Hoffmann drei Top-Angreifer, doch auch die verbliebene Offensive um Danny Böttger und Alexander Deibert dürfte für einigen Wirbel sorgen. Bemerkenswert ist auch, dass der AEC mit Gavrelönok erst eine Ausländerposition besetzt hat.
In der letzten Saison gab es für den BSC gegen die Adendorfer meist nichts zu holen. Einzig im Heimspiel zu Beginn des Jahres gelang ein knapper 3:2-Erfolg. Ansonsten setzte es stets mehr oder minder deutliche Niederlagen. Dass es dieses Jahr besser laufen soll, dafür will neben Torwart Jan-Philip Fiege, der heute auf seinen alten Club trifft, auch wieder Jens-Robert Langer sorgen. Nach seinem Spiel gegen Herne soll er nun auch für den Rest der Saison im Harzer Trikot spielen.
Am Sonntag steht für den BSC dann das erste Meisterschaftsspiel auf dem Programm. Im Wolfsburger Eispalast gilt es, um 18 Uhr gegen die Young Grizzlies, den Nachwuchs der Wolfsburger Zweitligamannschaft, Flagge zu zeigen. Um Zuschauer in ihre Halle zu locken, haben sich die Wolfsburger Nachwuchs-Cracks entschlossen, keinen Eintritt zu erheben.
Autor: nnzZwar gewann der AEC sein erstes Saisonspiel gegen die Amateure aus Bremerhaven knapp mit 4:2, ein wirklicher Gradmesser war dies jedoch nicht. Mit einem bisher sehr übersichtlichen Kader und ohne Testspiele stehen die Heidjer vor einer schwierigen Saison. Immerhin konnte nach dem Abgang von Lumir Mikesz ein neuer Trainer präsentiert werden. Das Amt hinter der Bande übernimmt nun Sven Gösch. Bisher betreute der 31-jährige den Nachwuchs der Timmendorfer Beach Boys, für deren Herren erzielte er in der abgelaufenen Regionalligasaison immerhin vier Tore.
Das Prunkstück des Adendorfer Teams dürfte die Abwehr sein. Hier sorgen mit Michael Kratz, Udo Sofian und Spartak Olenberg erfahrene Regionalligaspieler für Ordnung. Dahinter steht mit Alexander Gavrelönok eine wahre Mauer im Tor. Allerdings ist noch unsicher, ob Gavrelönok überhaupt spielen kann, zog er sich doch vor kurzem einen Rippenbruch zu. Als Ersatz würde Bernd Wiegmann bereitstehen, der auch im Harz zum Probetraining verweilte, aber nicht überzeugen konnte.
Der Sturm ist weniger hochkarätig besetzt, trotzdem aber nicht zu unterschätzen. Zwar verlor der AEC mit Marcel Skokan, Erich Dumpis und Matthias Hoffmann drei Top-Angreifer, doch auch die verbliebene Offensive um Danny Böttger und Alexander Deibert dürfte für einigen Wirbel sorgen. Bemerkenswert ist auch, dass der AEC mit Gavrelönok erst eine Ausländerposition besetzt hat.
In der letzten Saison gab es für den BSC gegen die Adendorfer meist nichts zu holen. Einzig im Heimspiel zu Beginn des Jahres gelang ein knapper 3:2-Erfolg. Ansonsten setzte es stets mehr oder minder deutliche Niederlagen. Dass es dieses Jahr besser laufen soll, dafür will neben Torwart Jan-Philip Fiege, der heute auf seinen alten Club trifft, auch wieder Jens-Robert Langer sorgen. Nach seinem Spiel gegen Herne soll er nun auch für den Rest der Saison im Harzer Trikot spielen.
Am Sonntag steht für den BSC dann das erste Meisterschaftsspiel auf dem Programm. Im Wolfsburger Eispalast gilt es, um 18 Uhr gegen die Young Grizzlies, den Nachwuchs der Wolfsburger Zweitligamannschaft, Flagge zu zeigen. Um Zuschauer in ihre Halle zu locken, haben sich die Wolfsburger Nachwuchs-Cracks entschlossen, keinen Eintritt zu erheben.

