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Di, 06:09 Uhr
23.09.2003

nnz-Rückspiegel: 23. 9. 2002

Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Nach der Wahl, Kritik und Flammen


Nach-Wahl-Betrachtung
Die Bundestagswahl liegt hinter uns. Auf den Wahlpartys der Parteien in Nordhausen wurde gefeiert und „geweint“. Ein Wechselbad der Gefühle mussten die Sozialdemokraten im „Metropolitan“ durchstehen. Auf der Bundesebene zwischen Verlierer und Sieger. Auf Wahlkreisebene wurden vielleicht schon vorher Tränen vergossen. Den Genossen war bewusst, dass sie in Thüringen gut abschneiden, vielleicht sechs oder sieben Wahlkreise gewinnen werden. Das freut! Selbst bei dieser Konstellation erschien der Listenplatz 5 für Eckhard Ohl als nicht ausreichend, um einen Wiedereinzug in den Bundestag feiern zu können. Das schmerzt!

Nach den ersten Hochrechnungen aus dem Wahlkreis 190 zeigte sich Ohl enttäuscht, dennoch kann er mit seinem Abschneiden durchaus zufrieden sein. Noch nie hat ein SPD-Kandidat seinem christdemokratischen Konkurrenten das Wahlkampfleben so schwer gemacht: 41,3 Prozent für Grund und 34,6 Prozent für Ohl. Rechnet man allein die Tatsache hinzu, dass Ohl vor Monaten als „Fremder“ in den Wahlkreis kam, dann ist das Ergebnis durchaus passabel, wenn es den Kämpfer aus Schlotheim auch nicht befriedigen wird. Es waren aber auch noch andere Steine, die dem Sozi in den Weg gelegt wurden. Da waren die unsäglichen Ermittlungen der Mühlhäuser Staatsanwaltschaft, die dann ohne Ergebnis eingestellt wurden. Und da war letztlich die schwere Krankheit, die Ohl in der heißen Phase des Wahlkampfes ans heimische und ans Krankenhausbett fesselte...ausführlich im nnz-Archiv


Kritik an Kreisverwaltung
Nicht nur in den Ausschüsse und Fraktionen des Kreistages wird gegenwärtig zum Nachtragshaushalt diskutiert. Auch der Gemeinde- und Städtebund macht sich zu dem Entwurf seine Gedanken. Der von der Kreisverwaltung dem Kreistag bisher vorgelegte Entwurf der 1. Nachtragshaushaltssatzung ist zwar in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen, dies bedeutet jedoch nach übereinstimmender Auffassung des kommunalen Verbandes keinesfalls, dass eine gesunde und solide Haushaltspolitik betrieben wird. Anstelle der geplanten Kreditaufnahme im Jahr 2002 von 5,5 Millionen Euro ist nunmehr eine Kreditaufnahme von 7,851 Millionen Euro vorgesehen, um die Auskehr eines 1991 vereinnahmten und längst ausgegebenen Grundstücksverkauferlöses vornehmen zu können. „Diese zusätzliche Kreditaufnahme beinhaltet eine Netto-Neuverschuldung von 1.426.000,00 Euro (pro Kopf + 14,46 Euro = 4,6 %), die in den Folgenjahren steigende Belastungen aus dem Schuldendienst bewirkt...ausführlich im nnz-Archiv


40 Anschlüsse in Herrmannsacker
Wieder einmal wird im Landkreis Nordhausen an diesem Abend eine Erdgasflamme lodern. Diesmal in Herrmannsacker. Die Energieversorgung Nordhausen (EVN) hat ihr Versprechen gehalten und den kleinen Ort an der Landkreisgrenze an ihr Versorgungsnetz angeschlossen. Zufrieden ist die EVN-Geschäftsführung mit der Resonanz in dem Ort: Bislang wurden 40 Hausanschlüsse verlegt. Im Ort selbst sind fast drei Kilometer Rohr ins Erdreich gebracht worden. Von Nordhausen bis nach Herrmannsacker legt der energiefreundliche Brennstoff Erdgas eine Strecke von fast sechs Kilometer in einer Mitteldruckleitung zurück...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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