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Mi, 14:59 Uhr
30.11.2011

Arbeitsmarkt-Reaktionen (2)

Nach der Politik ist nun mit einem Statement die Wirtschaft dran. Was die IHK in Erfurt zu den heute vorgestellten Zahlen, Daten und Fakten zu sagen hat? Hier geht's zur Antwort...


Der Arbeitsmarkt bleibt in der Erfolgsspur. 91.714 Arbeitslose – 176 weniger als im Oktober – meldete heute die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen. Die Arbeitslosenquote beträgt 7,8 Prozent. Im Vergleich zum November des Vorjahres (8,3 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit immerhin um 7.326 Personen gesunken.

„Eine wirklich gute Nachricht kurz vor dem Weihnachtsfest, die zuversichtlich auf die kommenden Monate blicken lässt“, stellt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Erfurter Industrie- und Handelskammer (IHK) fest. Auch wenn das Baugewerbe witterungsbedingt vor der Winterpause stehe, sei ein gravierender Einbruch am Arbeitsmarkt nicht zu erwarten.

„Die gegenwärtigen Finanzmarktturbulenzen, die andauernde Schuldenkrise oder die aufkommenden Rezessionsängste spielen bei den Beschäftigungsplänen der Unternehmen bisher noch keine Rolle. Von Verunsicherung ist momentan nichts zu spüren“, so der IHK-Chef.

Die Einstellungsbereitschaft sei weiterhin hoch, qualifizierte Fachkräfte würden vielerorts bereits händeringend gesucht und selbst Ausbildungsplätze für 2012 schon in großer Zahl angeboten. Dies belegten auch die 14.737 bei den Thüringer Arbeitsagenturen gemeldeten freien Jobs – der höchste Novemberwert offener Arbeitsstellen seit zehn Jahren – und die über 1.500 neuen Lehrstellenangebote landesweit. Gutes Personal werde immer mehr zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor, ist Grusser überzeugt. Deshalb bemühten sich die Betriebe um eine hohe Motivation und große Kontinuität in der Stammbelegschaft.

„Hauptsächlich die Industrie und die unternehmensnahen Dienstleister wollen einstellen. Rund die Hälfte der offenen Stellen entfallen auf diesen Bereich“, informiert Grusser. Die Auftragsbücher der Firmen seien voll und die Kapazitäten gut ausgelastet. Allein die Industrie hätte bis Ende September knapp 9.000 Personen mehr beschäftigt als noch im Vorjahresmonat.
Autor: nnz

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Kommentare
Isaan
01.12.2011, 22:12 Uhr
Arbeitsmarkt = Lügenmarkt
Wenn ich solche Artikel lese bekomme ich eien ganz dicken Hals. Sensationell, wir haben in Thüringen 176 Arbeitslose weniger als im Oktober. Da können sich ja solche Leute wie der Herr Grusser selbst auf die Schulter klopfen. Zu DDRzeiten sind die Produktivitätsraten gefälscht worden, heute sind es die Arbeitslosenzahlen. Schlimm, das solche Artikel noch veröffentlicht werden.
Retupmoc
02.12.2011, 11:05 Uhr
Glaube
Was stimmt ist: es sind weniger Arbeitslose geworden. Was stimmt ist auch ... es wurden mehr Beschäftigte im Niederiglohnsektor.

Was auch stimmt ist ... es gibt mehr H4-Empfänger.Fazit: Glaube nur einer Statistik, die du selbst fälschst!
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