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Di, 18:17 Uhr
29.11.2011

Was war teurer, was billiger?

Der Verbraucherpreisindex stieg in Thüringen im November 2011 nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahresvergleich um 2,7 Prozent (Oktober: +2,4 Prozent). Würden die Preissteigerungen für Haushaltsenergie und Kraftstoffe aus dem Verbraucherpreisindex herausgerechnet, ergäbe sich im November eine Jahresteuerungsrate von 1,7 Prozent.


Der Verbraucherpreisindex stieg in Thüringen im November 2011 nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahresvergleich um 2,7 Prozent (Oktober: +2,4 Prozent). Würden die Preissteigerungen für Haushaltsenergie und Kraftstoffe aus dem Verbraucherpreisindex herausgerechnet, ergäbe sich im November eine Jahresteuerungsrate von 1,7 Prozent.

Gegenüber dem Vormonat Oktober nahm das durchschnittliche Preisniveau um 0,2 Prozent zu und erreichte einen Indexstand von 110,5 Prozent (Basis 2005=100). Im November 2011 wurde der Verbraucherpreisindex maßgeblich durch die Entwicklung der Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, für Haushaltsenergie, für Kraftstoffe, für Freizeit, Unterhaltung und Kultur sowie für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen bestimmt.

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wurden im November 2011 gegenüber Oktober 2011 um durchschnittlich 0,5 Prozent teurer und erhöhten sich im Jahresvergleich um 3,4 Prozent. Für viele Gemüsesorten musste im November deutlich mehr bezahlt werden als im Vormonat, z. B. für Gurken (50,6 Prozent) oder für Zwiebeln (45,9 Prozent). Ähnliche Preisentwicklungen wurden für Obst verzeichnet. Mit dem saisonbedingten Angebotsende erhöhten sich viele Preise z. B. für Weintrauben (42,1 Prozent) bzw. für Birnen (12,5 Prozent). Günstiger wurden Orangen (-30,2 Prozent), Zitronen (-17,9 Prozent) und Grapefruits (-10,3 Prozent) angeboten.

Für Haushaltsenergie wurden im November im Vormonatsvergleich spürbare Preissteigerungen errechnet. So musste für Heizöl (4,3 Prozent), für feste Brennstoffe (3,3 Prozent) und für Strom (1,2 Prozent) im November mehr bezahlt werden. Im Jahresvergleich fielen die Steigerungen drastischer aus. So verteuerte sich Heizöl um 28,2 Prozent, feste Brennstoffe um 6,5 Prozent und Strom um 5,5 Prozent.

Die Kraftstoffpreise erhöhten sich gegenüber dem Monat Oktober um durchschnittlich 0,2 Prozent, darunter die Preise für Dieselkraftstoffe um 2,1 Prozent. Im Jahresvergleich stiegen die Preise für Diesel-Kraftstoff um 18,2 Prozent. Die Kraftstoffpreise insgesamt erhöhten sich innerhalb eines Jahres um 12,7 Prozent.

Indexdämpfend wirkten sich im November die sinkenden Preise im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur für Pauschalreisen (-3,4 Prozent) sowie im Bereich Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen die Miete für Ferienwohnungen (-8,6 Prozent) binnen Monatsfrist aus.
Autor: nnz

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Kommentare
Paulinchen
29.11.2011, 22:07 Uhr
Traue keiner Statistik, wenn du sie nicht selbst ge….
Aus einer Online Zeitung, mit mehr als vier Buchstaben, von heute habe ich etwas über die statistischen Erhebungen des Statischen Bundesamtes gelesen. Da geht es um die Teuerungsraten in Sachen EURO = TEURO. Mich hat es doch glatt vom Hocker gehauen, als ich lesen musste, welche Produkte da hinzu gezogen werden. So sind da u.a. die Preise von Wellensittichen mit einbezogen worden. Auch waren Artikel dabei, die man sich vielleicht alle 10 Jahre mal kauft, wenn überhaupt. Fazit war: Unser so ganz toller Euro hat seit 2001 ca. 20% seiner Kaufkraft verloren, Tendenz steigend.

In einer anderen solchen Zeitung (auch mehr als vier Buchstaben) beschreiben Wirtschaftsweise unseres Landes schon den Ausstieg aus der Eurozone für Deutschland. Mit Zeitabläufen und Übergangslösungen für Deutschland, damit unser Geld noch etwas an Wert behält.

Wie denkt denn da unsere Regierung drüber, haben wir doch bald, wie gelesen in ca. 1,5 Jahren unsere D-Mark wieder. „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer sagt uns mal die Wahrheit in unserem Land“, fragt sich`s Paulinchen.
Herr Taft
30.11.2011, 11:04 Uhr
Es ist Zeit...
...für Verschwörungstheorien. Immer, wenn es kriselt wird nach dunklen Machenschafften ominöser Eminenzen gesucht. Tatsächlich haben die Spezialisten von ICAP (einer der grössten Akteure an den internationalen Finanzmärkten) ein Szenario für einen Zerfall des Euro gebaut - nur um für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Das Szenario wurde meines Wissens nach noch nicht einmal mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit versehen. Nur die Tatsache, dass dich ICAP mit dem Thema auseinandergesetzt hat, ging gestern durch die Medien.

Zum Thema Kaufkraft des Euro: neben der absoluten Preissteigerung (der Preis für Gut X stieg im Zeitraum y um 10%) muss die durchschnittliche Einkommenssteigerung (ja, sie sind durchschnittlich gestiegen) gegengerechnet werden.

Der zugrunde liegende Warenkorb ist der Historie verpflichtet, um eine Vergleichbarkeit zu vergangenen Perioden herzustellen. (Warum da Wellensittiche enthalten sind - weiß ich aber auch nicht...). Hinzu kommt, dass der technische Fortschritt bei technischen Geräten berücksichtigt wird.
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