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Mo, 20:11 Uhr
28.11.2011

Nominiert

Die CDU wollte es heute wissen. In der Kantine der Schachtbau Nordhausen GmbH sollten die Kandidaten für die kommunalen Wahlen im kommenden Jahr nominiert werden...

Zuerst wurde Egon Primas zum Kandidaten des CDU-Kreisverbandes gekürt. Primas erhielt 89,3 Prozent der abgegebenen Stimmen. Im Klartext: 74 Mitglieder stimmten für den Landtagsabgeordneten, neun gegen ihn.

Danach war die Nominierung des Oberbürgermeisterkandidaten an der Reihe. Der Vorstand des Stadtverbandes Nordhausen hatte dafür Dr. Klaus Zeh vorgeschlagen. Als Ergebnis der Abstimmung erhielt Dr. Zeh 41 Ja- und zwei Neinstimmen.

nnz wird morgen ausführlich über die Mitgliederversammlungen berichten.
Autor: nnz

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Kommentare
-Insider-
28.11.2011, 21:09 Uhr
Glückwunsch
an Dr. Zeh. Ich hoffe Sie machen nächstes Jahr das Rennen. Drücke ihnen alle Daumen, in Zahlen 2, die ich habe!
NDHler
29.11.2011, 08:11 Uhr
Gratulieren tue ich den beiden auch, ...
... immerhin haben Sie ja die Nominierung erfolgreich überstanden, nur sind sie wirklich die richtigen? Über Herrn Primas ist eigentlich alles gesagt er wird wohl den Großteil seiner Stimmen im Umfeld der Stadt Nordhausen holen müssen. Was Herrn Zeh angeht, wird sich in den kommenden Wochen zeigen, ob er sich wirklich für dieses Amt eignet. Das trifft aber auf alle Kandidaten gleichermaßen zu. Viele offene Fragen plagen die Nordhäuser Bürger. Da sind zum Beispiel „Rinkes Hinterlassenschaften“ wie die Baubrache am Hagentor, der alte Kraftverkehr, das Areal in der Freiherr vom Stein Straße / Höhe Lidl, der alte Güterbahnhof, viele Flächen und Häuser in der Altstadt und natürlich der Pferdemarkt. Aber auch das Thema „Kloake Steigethal“ wird in diesem Wahlkampf ein Thema werden. Diesen Fragen wird sich wohl hauptsächlich Herr Jendricke stellen müssen, er zeichnet für diese Zustände als Bürgermeister mit verantwortlich.

Herr Zeh wird sich die Fragen gefallen lassen müssen, warum es ihm und Herrn Primas in ihrer Zeit als Landtagsabgeordnete nicht gelungen ist, den Ausbau der Infrastruktur im Landkreis voran zu treiben. So werden die Einwohner entlang der B 243 und der B 4 schon seit Jahren mit einem baldigen Beginn der Bauarbeiten für Ortsumgehungsstraßen vertröstet. Jetzt stellt man plötzlich fest, dass das Thüringer Straßenbauamt im Eichsfeld noch nicht einmal die Grundvoraussetzungen für einen baldigen Baubeginn geschaffen hat.

Sicher vergessen, weil im Eichsfeld noch nicht alle Straßen saniert wurden. Da frage ich mich von was die beiden bei fast jedem Wahlkampf der letzten Jahre überhaupt gesprochen haben. Wussten sie von den fehlenden Voraussetzungen oder nicht, habe sie keine Ahnung von was sie reden oder haben sie nicht die ganze Wahrheit gesagt?

Dann wünsche ich mir noch, dass alle Kandidaten nicht mit dem Versprechen um die Ecke kommen, Arbeitsplätze schaffen zu wollen. Das können Politiker nicht oder wollen sie alle Arbeitslosen einstellen?! Die Politik kann lediglich die Voraussetzungen für das Entstehen von Arbeitsplätzen schaffen und da gehört auch das Industriegebiet unter anderen dazu. Dies nur an die Adresse des grünen Kandidaten welcher sich gegen das Industriegebiet ausspricht.

Wir haben in Nordhausen zwar freie Gewerbeflächen, aber nur in kleinen Gewerbegebieten, ein Industriegebiet für größere Ansiedlungen fehlt. Eine Sache wird noch richtig interessant, wie wollen die Kandidaten der SPD und der Linken für das Amt des Landrates den Wählern erklären, dass sich ihre Landtagsfraktionen vehement für eine Gebietsreform einsetzen. Eine solche wird der LK nicht überleben. Auf die Argumente bin ich auch gespannt.
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