Mo, 19:30 Uhr
28.11.2011
6.000 ehrenamtliche Stunden
Die Saison der Neujahrsempfänge beginnt in der immer kurz nach dem ersten Avent. Dann beginnt nämlich das neue Kirchenjahr. Im evangelischen Kirchenkreis Südharz wird dieser Empfang in der Frauenbergkirche mit der Verleihung eines Preises verbunden...
Mit dem Ökuemenpreis sollen Personen, Vereine oder Initiativen gewürdigt werden, die sich dem Zusammenfinden und Zusammenleben verschiedener Konfessionen und Religionen verschrieben haben. In Nordhausen gibt es seit 1991 den Vorstand des ökumenischen Kindergartens. Ein Projekt, das wie geschaffen ist, um nun, nach 20 Jahren mit diesem Preis gewürdigt zu werden. Ehrenamtlich arbeiten die Vorständler, in wechselnden Besetzungen über die zwei Jahrzehnte hinweg. Dieses ehrenamtliche Engagement setze Zeichen, vor allem für die Zukunft. Derzeit besuchen diesen Kindergarten 120 Kinder, die von rund 30 Frauen und Männern betreut werden. Hochgerechnet hat jedes Mitglied in diesem Vorstand rund 6.000 Stunden an ehrenamtlicher Arbeit geleistet Den Preis in Höhe von 1.500 Euro wollen die Vorständler teilen. Ein Teil geht nach Matema, der zweite soll in die Finanzierung eines katholischen Projekts in Indien fließen.
Mit einer Bläsermusik zum Advent wurde der diesjährige Neujahrsempfang des Kreiskirchenrates eröffnet, danach begrüßte Superintendent Michael Bornschein die Gäste. Unter ihnen auch Dr. Werner Henning, Landrat des Landkreises Eichsfeld, in dem es zwölf evangelische Kirchgemeinden des Kirchenkreises Südharz gibt. Aus dem Eichsfeld kommt auch die musikalische Umrahmung des Empfangs – es ist der Posaunenchor aus Großbodungen, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feierte.
Gastredner des Abends war Regionalbischof Propst Reinhard Werneburg aus Gotha. Der Mann nahm so zusagen seinen zweiten Anlauf. Im vergangenen Jahr zwang ihn das winterliche Wetter zum Abbruch seiner Reise in den Thüringer Norden. Heute nun referierte er zum Thema Nun lass doch mal die Kirche im Dorf!.
Autor: nnzMit dem Ökuemenpreis sollen Personen, Vereine oder Initiativen gewürdigt werden, die sich dem Zusammenfinden und Zusammenleben verschiedener Konfessionen und Religionen verschrieben haben. In Nordhausen gibt es seit 1991 den Vorstand des ökumenischen Kindergartens. Ein Projekt, das wie geschaffen ist, um nun, nach 20 Jahren mit diesem Preis gewürdigt zu werden. Ehrenamtlich arbeiten die Vorständler, in wechselnden Besetzungen über die zwei Jahrzehnte hinweg. Dieses ehrenamtliche Engagement setze Zeichen, vor allem für die Zukunft. Derzeit besuchen diesen Kindergarten 120 Kinder, die von rund 30 Frauen und Männern betreut werden. Hochgerechnet hat jedes Mitglied in diesem Vorstand rund 6.000 Stunden an ehrenamtlicher Arbeit geleistet Den Preis in Höhe von 1.500 Euro wollen die Vorständler teilen. Ein Teil geht nach Matema, der zweite soll in die Finanzierung eines katholischen Projekts in Indien fließen.
Mit einer Bläsermusik zum Advent wurde der diesjährige Neujahrsempfang des Kreiskirchenrates eröffnet, danach begrüßte Superintendent Michael Bornschein die Gäste. Unter ihnen auch Dr. Werner Henning, Landrat des Landkreises Eichsfeld, in dem es zwölf evangelische Kirchgemeinden des Kirchenkreises Südharz gibt. Aus dem Eichsfeld kommt auch die musikalische Umrahmung des Empfangs – es ist der Posaunenchor aus Großbodungen, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feierte.
Gastredner des Abends war Regionalbischof Propst Reinhard Werneburg aus Gotha. Der Mann nahm so zusagen seinen zweiten Anlauf. Im vergangenen Jahr zwang ihn das winterliche Wetter zum Abbruch seiner Reise in den Thüringer Norden. Heute nun referierte er zum Thema Nun lass doch mal die Kirche im Dorf!.






