Mo, 15:46 Uhr
28.11.2011
nnz-Jukebox: Edelrost angesetzt
Heavy metal goes folk oder auch andersherum. Wer das nicht glaubt, der kennt Hoven Droven noch nicht. Lohnt sich aber.
Hoven Droven
"Rost"
Westpark Music
Die Heavy-Metal-Abteilung der schwedischen Kultband Triakel hat wieder zugeschlagen. Mit "Rost" legten die Jungs um den Geiger Kjell-Erik Eriksson ihr nunmehr sechstes Album seit 1990 vor. Das Rezept ihrer wachsenden Popularität sowohl bei Folkfans als auch bei Metal-Puristen ist so einfach wie überzeugend: Die Mischung macht's!
Alte schwedische Polskas, Walzer oder Reels werden ordentlich martialisch mit einer krachigen Rhythmussektion aufgepeppt und mit E-Gitarre und Saxofon verfeinert. Im Mittelpunkt steht aber auch bei den vorliegenden 12 stimmungsvollen Kompositionen Kjell-Eriks Violine, die all die verschiedenen Einflüsse spielerisch zusammenhält. Der Albumtitel "Rost" ist gleichzeitig eine ironische Anspielung auf die 20-jährige Tätigkeit der Schweden im musikalischen Metallbereich.
Bei Hoven Droven handelt es sich selbstverständlich um allerfeinsten Edelrost. Und auf ihren Touren ist von etwaigen Korosionsspuren nichts zu bemerken.
Das haben die Amerikaner nun ebenfalls erkannt und Hoven Droven feiern dort genau solche Erfolge wie in Nordeuropa. Der Bandname rührt übrigens von einem Slangausdruck her und meint "Tumult", "Lärm" oder auch "Holterdipolter". Es ist, als gingen Metallica und die Chieftains gemeinsam auf die Bühne, schwärmt die Fachpresse und die Musiker ergänzen das selbstbewusst: "Auch wenn die Dinge gegensätzlicher Natur zu sein scheinen, wir machen eine musikalische Einheit daraus."
So entstand wieder ein kompaktes Album, das sowohl eine ganze Menge nordische Lebensfreude vermittelt als auch den geübten Luftgitarristen zu ausgedehnten Solis inspirieren kann. Dank des Kölner Labels Westpark Music ist es jetzt ein leichtes "Rost" von Hoven Droven auch in Deutschland auf die Weihnachtsmann-Wunschliste zu setzen.
OLAF SCHULZE
Autor: nnzHoven Droven
"Rost"
Westpark Music
Die Heavy-Metal-Abteilung der schwedischen Kultband Triakel hat wieder zugeschlagen. Mit "Rost" legten die Jungs um den Geiger Kjell-Erik Eriksson ihr nunmehr sechstes Album seit 1990 vor. Das Rezept ihrer wachsenden Popularität sowohl bei Folkfans als auch bei Metal-Puristen ist so einfach wie überzeugend: Die Mischung macht's!
Alte schwedische Polskas, Walzer oder Reels werden ordentlich martialisch mit einer krachigen Rhythmussektion aufgepeppt und mit E-Gitarre und Saxofon verfeinert. Im Mittelpunkt steht aber auch bei den vorliegenden 12 stimmungsvollen Kompositionen Kjell-Eriks Violine, die all die verschiedenen Einflüsse spielerisch zusammenhält. Der Albumtitel "Rost" ist gleichzeitig eine ironische Anspielung auf die 20-jährige Tätigkeit der Schweden im musikalischen Metallbereich.
Bei Hoven Droven handelt es sich selbstverständlich um allerfeinsten Edelrost. Und auf ihren Touren ist von etwaigen Korosionsspuren nichts zu bemerken.
Das haben die Amerikaner nun ebenfalls erkannt und Hoven Droven feiern dort genau solche Erfolge wie in Nordeuropa. Der Bandname rührt übrigens von einem Slangausdruck her und meint "Tumult", "Lärm" oder auch "Holterdipolter". Es ist, als gingen Metallica und die Chieftains gemeinsam auf die Bühne, schwärmt die Fachpresse und die Musiker ergänzen das selbstbewusst: "Auch wenn die Dinge gegensätzlicher Natur zu sein scheinen, wir machen eine musikalische Einheit daraus."
So entstand wieder ein kompaktes Album, das sowohl eine ganze Menge nordische Lebensfreude vermittelt als auch den geübten Luftgitarristen zu ausgedehnten Solis inspirieren kann. Dank des Kölner Labels Westpark Music ist es jetzt ein leichtes "Rost" von Hoven Droven auch in Deutschland auf die Weihnachtsmann-Wunschliste zu setzen.
OLAF SCHULZE
Downloads:
- hoven droven (MP3-Datei, 2 MByte)


