Mi, 06:31 Uhr
17.09.2003
Schienenanbindungen
Nordhausen (nnz). Am Samstag steigt der BahnTag in Nordhausen. Trotz der Bambule gibt es immer noch Probleme mit der Bahn. Das meint jedenfalls Andreas Wieninger.
Die momentanen Angebote sind für viele Menschen derzeit einfach zu unattraktiv. Die Fahrzeiten für die 80 Kilometer lange Strecke zwischen Nordhausen und Erfurt liegen beim Regionalexpress mit 1 Stunde und 10 Minuten gerade im akzeptablen Bereich. Die Regionalbahn hingegen sei keine Alternative zum Auto.
Deshalb ist der Ausbau der Strecke und somit eine Erhöhung der Streckengeschwindigkeit dringend erforderlich, Verkehrsexperte Andreas Wieninger (SPD). Eine durchgehende Verbindung Northeim-Nordhausen-Erfurt-Saalfeld würde bei entsprechenden Fahrzeiten eine attraktive Nord-Süd-Verbindung durch den Freistaat mit Anschluss in Saalfeld in Richtung München per ICE ergeben. Kritik wird im Zusammenhang mit der derzeit laufenden Infrastrukturausschreibung der Kyffhäuserbahn, von Sondershausen nach Bretleben, an der DB Netz AG und dem Wirtschaftsministerium des Freistaates geübt.
Diese schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter bei der drohenden Schließung dieser Strecke zu. Die Bahn nimmt die derzeitige Auslastung als Begründung, um eine grundhafte Sanierung der Strecke nicht durchzuführen und der Freistaat konterkariert den im Entwurf des Landesentwicklungsplanes für den Kyffhäuserkreis ausgewiesenen Raum mit besonderen Entwicklungsaufgaben, was nichts anderes bedeutet, als das in diesem Raum eine besondere Förderung von Wirtschaft und Verkehrsinfrastruktur von Nöten ist.
Einer Sanierung der Strecke, und im Nachgang verbesserten Angeboten, wie z.B. einer durchgehenden Verbindung von Nordhausen über Sondershausen- Bretleben-Artern-Sangerhausen-Nordhausen und umgekehrte Richtung kommt unseres Erachtens neben einer entsprechenden Straßeninfrastruktur für diese Region und deren weiterer wirtschaftlicher und touristischer Entwicklung eine Schlüsselfunktion zu, so Wieninger.
Autor: nnzDie momentanen Angebote sind für viele Menschen derzeit einfach zu unattraktiv. Die Fahrzeiten für die 80 Kilometer lange Strecke zwischen Nordhausen und Erfurt liegen beim Regionalexpress mit 1 Stunde und 10 Minuten gerade im akzeptablen Bereich. Die Regionalbahn hingegen sei keine Alternative zum Auto.
Deshalb ist der Ausbau der Strecke und somit eine Erhöhung der Streckengeschwindigkeit dringend erforderlich, Verkehrsexperte Andreas Wieninger (SPD). Eine durchgehende Verbindung Northeim-Nordhausen-Erfurt-Saalfeld würde bei entsprechenden Fahrzeiten eine attraktive Nord-Süd-Verbindung durch den Freistaat mit Anschluss in Saalfeld in Richtung München per ICE ergeben. Kritik wird im Zusammenhang mit der derzeit laufenden Infrastrukturausschreibung der Kyffhäuserbahn, von Sondershausen nach Bretleben, an der DB Netz AG und dem Wirtschaftsministerium des Freistaates geübt.
Diese schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter bei der drohenden Schließung dieser Strecke zu. Die Bahn nimmt die derzeitige Auslastung als Begründung, um eine grundhafte Sanierung der Strecke nicht durchzuführen und der Freistaat konterkariert den im Entwurf des Landesentwicklungsplanes für den Kyffhäuserkreis ausgewiesenen Raum mit besonderen Entwicklungsaufgaben, was nichts anderes bedeutet, als das in diesem Raum eine besondere Förderung von Wirtschaft und Verkehrsinfrastruktur von Nöten ist.
Einer Sanierung der Strecke, und im Nachgang verbesserten Angeboten, wie z.B. einer durchgehenden Verbindung von Nordhausen über Sondershausen- Bretleben-Artern-Sangerhausen-Nordhausen und umgekehrte Richtung kommt unseres Erachtens neben einer entsprechenden Straßeninfrastruktur für diese Region und deren weiterer wirtschaftlicher und touristischer Entwicklung eine Schlüsselfunktion zu, so Wieninger.

