Mi, 20:34 Uhr
02.11.2011
Tabellenführer fast bezwungen
Am Samstagnachmittag empfingen die Damen vom Nordhäuser SV die Spielgemeinschaft Ilmenau/Weimar. Die Favoritenrolle war im Vorfeld geklärt, sie lag auf der Seite der Spielgemeinschaft. Und dies bestätigte sich auch im Verlaufe des Spiels...
Die Partie war eine ganze Weile sehr offen, so auch zu Beginn. Denn die Nordhäuser erwischten den besseren Start und gingen überraschend mit 3:1 in Führung. Diesen Vorsprung bauten sie nach einer viertel Stunde sogar mit 6:3 aus. Dort staunten nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Gäste der Spielgemeinschaft. Aber nach 20 Minuten kämpften sich die Gäste wieder auf 8:6 ran. Darauf reagierte Ersatztrainer Marcel Effenberger, der Karsten Scholz vertritt, weil der Arbeitsbedingt verhindert war. So nahm Marcel Effenberger eine Auszeit und sprach noch mal seinen Spielerinnen Mut zu. Dann passierte aber nicht mehr viel in der ersten Halbzeit. Und nach 30 Minuten gingen die Nordhäuser mit einer 9:8 Führung in die Kabine.
Sollten sie das Wunder wirklich schaffen, den Tabellenführer aus der igenen Halle zu Werfen? Das wäre ein Wunder gewesen, da die Nordhäuser auf den letzten Platz in der Tabelle stehen. Und deshalb redete Marcel Effenberger den Damen noch mal ins Gewissen. Sie sollten sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und ihre klasse Abwehrleistung genau so weiter führen.
Aber auch auf der Seite der Spielgemeinschaft stand die Abwehr sehr gut. Und mit den frisch getankten Kräften, aber auch mit der Frage ob man den zweiten Sieg einfahren kann, ging es in die zweite Halbzeit.
Und dort erwischten die Gäste aber den besseren Start. Sie gingen nach 40 Minuten mit 11:14 in Führung. Und diesen Vorsprung bauten sie noch weiter aus, nach 45 Minuten hieß es dann 13:18. Darauf reagierte Marcel Effenberger mit einer Auszeit, sie sollten sich noch mal sammeln und noch mal alle letzten Kraftreserven in die letzte viertel Stunde legen.
Jedoch es war eindeutig zu erkennen, dass die Nordhäuserinnen nach 40 Minuten an ihre konditionellen Grenzen kamen. Sie brachen am Ende der zweiten Halbzeit förmlich ein. Und das nutze der Tabellenführer eiskalt aus, sie konterten die Nordhäuserinnen in den letzten 15 Minuten nur noch aus. Und so gewann die Spielgemeinschaft 16:21.
Und so mussten sich die Nordhäuserinnen zwar geschlagen geben. Aber sie können behaupten, dass sie den Tabellenführer geärgert und fast besiegt hatten. Somit steht die Spielgemeinschaft weiterhin auf Platzt eins. Und die Nordhäuserrinnen bleiben weiterhin das Schlusslicht der Landesliga.
Christoph Keil
Autor: nnzDie Partie war eine ganze Weile sehr offen, so auch zu Beginn. Denn die Nordhäuser erwischten den besseren Start und gingen überraschend mit 3:1 in Führung. Diesen Vorsprung bauten sie nach einer viertel Stunde sogar mit 6:3 aus. Dort staunten nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Gäste der Spielgemeinschaft. Aber nach 20 Minuten kämpften sich die Gäste wieder auf 8:6 ran. Darauf reagierte Ersatztrainer Marcel Effenberger, der Karsten Scholz vertritt, weil der Arbeitsbedingt verhindert war. So nahm Marcel Effenberger eine Auszeit und sprach noch mal seinen Spielerinnen Mut zu. Dann passierte aber nicht mehr viel in der ersten Halbzeit. Und nach 30 Minuten gingen die Nordhäuser mit einer 9:8 Führung in die Kabine.
Sollten sie das Wunder wirklich schaffen, den Tabellenführer aus der igenen Halle zu Werfen? Das wäre ein Wunder gewesen, da die Nordhäuser auf den letzten Platz in der Tabelle stehen. Und deshalb redete Marcel Effenberger den Damen noch mal ins Gewissen. Sie sollten sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und ihre klasse Abwehrleistung genau so weiter führen.
Aber auch auf der Seite der Spielgemeinschaft stand die Abwehr sehr gut. Und mit den frisch getankten Kräften, aber auch mit der Frage ob man den zweiten Sieg einfahren kann, ging es in die zweite Halbzeit.
Und dort erwischten die Gäste aber den besseren Start. Sie gingen nach 40 Minuten mit 11:14 in Führung. Und diesen Vorsprung bauten sie noch weiter aus, nach 45 Minuten hieß es dann 13:18. Darauf reagierte Marcel Effenberger mit einer Auszeit, sie sollten sich noch mal sammeln und noch mal alle letzten Kraftreserven in die letzte viertel Stunde legen.
Jedoch es war eindeutig zu erkennen, dass die Nordhäuserinnen nach 40 Minuten an ihre konditionellen Grenzen kamen. Sie brachen am Ende der zweiten Halbzeit förmlich ein. Und das nutze der Tabellenführer eiskalt aus, sie konterten die Nordhäuserinnen in den letzten 15 Minuten nur noch aus. Und so gewann die Spielgemeinschaft 16:21.
Und so mussten sich die Nordhäuserinnen zwar geschlagen geben. Aber sie können behaupten, dass sie den Tabellenführer geärgert und fast besiegt hatten. Somit steht die Spielgemeinschaft weiterhin auf Platzt eins. Und die Nordhäuserrinnen bleiben weiterhin das Schlusslicht der Landesliga.
Christoph Keil







