Mi, 15:25 Uhr
02.11.2011
Die ersten Gäste sind da
Wie macht man aus einer alten Stadtgärtnerei ein neues Bettenhaus? Ganz einfach: Man hat anfangs eine Idee, besorgt Fördermittel und fängt an zu bauen. Wie beim Jugendsozialwerk in Nordhausen.
Die Realisierung der Idee begann mit dem Spatenstich im November vorigen Jahres und ist jetzt – zum größten Teil – fertiggestellt. Die ersten Schulklassen sind eingezogen, sie kommen aus Thüringen. 17 Gewerke, davon ein großer Teil aus der Region, waren an dem Bau beteiligt. Verbaut wurden in den zurückliegenden Monaten mehr als 1,2 Millionen Euro, wovon ein Drittel Fördermittel sind.
Neues Bettenhaus ist fertig (Foto: nnz)
"Der Neubau mit 78 Betten ermöglicht jetzt insgesamt 130 Betten in der Rothleimmühle. Er soll das bestehende Herbergskonzept erweitern und mit seinem neuartigen Raumkonzept neben Schulklassen und Reisegruppen auch neue Zielgruppen ansprechen, zum Beispiel Familien und behinderte Menschen", berichtet Teamleiterin Carmen Witzel (Foto).
Bislang werden in der Rothleimmühle zwischen 4.000 und 5.000 Gäste pro Jahr gezählt, die bis zu 14.000 Übernachtungen in die Bücher bringen. Perspektivisch – trotz des demografischen Wandels – können pro Jahr deutlich mehr Gäste aufgenommen und betreut werden. Quantitativ wollen es die Macher der Rothleimmühle jedoch nicht in erster Linie sehen, Carmen Witzel und ihre Mitarbeiter sehen vor allem im Bereich der Jugendbildungsarbeit und dem Ausbau bestehender Projekte gute Chancen, den begangenen Weg weiterzugehen.
Einen pompösen Empfang zur offiziellen Eröffnung wird es nicht geben, vielmehr ist eine Schlüsselübergabe im Rahmen des Projekts Klassenreise zur Musik vorgesehen. Bis Weihnachten ist das Haus belegt, Seminarveranstaltungen werden die Schulklassen ablösen, Anfragen für das nächsten Jahr, bis in den September 2012 liegen in der Rothleimmühle vor. Übrigens gibt es bereits Anfragen bis in das Jahr 2013 hinein.
Autor: nnzDie Realisierung der Idee begann mit dem Spatenstich im November vorigen Jahres und ist jetzt – zum größten Teil – fertiggestellt. Die ersten Schulklassen sind eingezogen, sie kommen aus Thüringen. 17 Gewerke, davon ein großer Teil aus der Region, waren an dem Bau beteiligt. Verbaut wurden in den zurückliegenden Monaten mehr als 1,2 Millionen Euro, wovon ein Drittel Fördermittel sind.
Neues Bettenhaus ist fertig (Foto: nnz)
"Der Neubau mit 78 Betten ermöglicht jetzt insgesamt 130 Betten in der Rothleimmühle. Er soll das bestehende Herbergskonzept erweitern und mit seinem neuartigen Raumkonzept neben Schulklassen und Reisegruppen auch neue Zielgruppen ansprechen, zum Beispiel Familien und behinderte Menschen", berichtet Teamleiterin Carmen Witzel (Foto).Bislang werden in der Rothleimmühle zwischen 4.000 und 5.000 Gäste pro Jahr gezählt, die bis zu 14.000 Übernachtungen in die Bücher bringen. Perspektivisch – trotz des demografischen Wandels – können pro Jahr deutlich mehr Gäste aufgenommen und betreut werden. Quantitativ wollen es die Macher der Rothleimmühle jedoch nicht in erster Linie sehen, Carmen Witzel und ihre Mitarbeiter sehen vor allem im Bereich der Jugendbildungsarbeit und dem Ausbau bestehender Projekte gute Chancen, den begangenen Weg weiterzugehen.
Einen pompösen Empfang zur offiziellen Eröffnung wird es nicht geben, vielmehr ist eine Schlüsselübergabe im Rahmen des Projekts Klassenreise zur Musik vorgesehen. Bis Weihnachten ist das Haus belegt, Seminarveranstaltungen werden die Schulklassen ablösen, Anfragen für das nächsten Jahr, bis in den September 2012 liegen in der Rothleimmühle vor. Übrigens gibt es bereits Anfragen bis in das Jahr 2013 hinein.


