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Mo, 14:16 Uhr
31.10.2011

Das Können und das Wissen

Die 18. Nordhäuser Seniorenwoche hat am Sonnabend Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) im Seniorenbegegnungszentrum eröffnet. Das Zentrum beging zugleich den 20. Jahrestag des Bestehens. Unter den Gästen war auch der frühere Sozialdezernent Nordhausens, Dietrich Hanusch. Die Seniorenwoche läuft vom 29.Oktober bis 5. November...

Seniorenwoche eröffnet (Foto: P. Grabe/Stadtverwaltung) Seniorenwoche eröffnet (Foto: P. Grabe/Stadtverwaltung)

„Das Leben braucht Konstanten, sie geben Halt und Orientierung und vermitteln Geborgenheit. Deshalb sind Konstanten auf und gerade für das Miteinander in einer Stadt wichtig. Eine solche Konstante sind die Seniorenwochen, eine der wenigen Veranstaltungen mit einer langen Tradition sind. „Der Jugend eine Zukunft – den Alten ein Zuhause“ – so kann man eine Grundlinie der Nordhäuser Stadtpolitik zusammenfassen. Damit diese Politik – die oftmals einem Drahtseilakt gleicht – gelingt, ist es gut, wenn man wissende Ansprechpartner hat, die einem als Ratgeber zur Seite stehen.

Schon seit vielen Jahren ist u.a. der Seniorenbeirat ein solcher Partner, wenn es um die Belange der älteren Menschen in unserer Stadt geht. Und Ihr Rat wird uns wichtiger denn je sein, weil die Zahl der älteren Menschen auch in unserer Stadt deutlich zunimmt. Darauf stellen auch wir uns als Verwaltung zunehmend ein - in fast allen Bereichen. Es beginnt bei der barrierefreien Gestaltung öffentlicher Räume und es endet bei der Frage, ob unsere Straßenbahnen und Busse von den älteren Fahrgästen als ausreichend sicher empfunden werden“, sagte Jendricke.

Seniorenwoche eröffnet (Foto: P. Grabe/Stadtverwaltung) Seniorenwoche eröffnet (Foto: P. Grabe/Stadtverwaltung)

„Die Jugend hat das Können. Die Alten haben das Wissen“, das sagte die Gründerin des Seniorenbegegnungszentrums, Ursula Böttcher. Mitgebracht hatte sie einen jungen Apfelbaum und das passenden Lutherwort: "“Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen." Sie rief die Älteren zu Optimismus auf, zur Lebensfreude, trotz körperlicher Einschränkungen. „Und wir sollten uns vehement gegen eine Bezeichnung wehren: Den so genannten `Ruhe-Stand´. Denn beide Wörter treffen überhaupt nicht die Realität des Senioren-Lebens“, so Frau Boettcher.

Grußworte kamen darüber hinaus von Volkmar Pischel, dem Vorsitzenden des Seniorenbeirates der Stadt Nordhausen.
Autor: nnz

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