Fr, 06:39 Uhr
28.10.2011
Wackeraner bei Schottianern
Der nach dem ersten Drittel der Verbandsliga-Saison 2011/2012 in den ersten zehn Punktspielen noch ungeschlagene Spitzenreiter FSV Wacker 90 Nordhausen gastiert am kommenden Sonntag beim SV SCHOTT Jena, der bisher auch erst einmal besiegt wurde…
Ist noch fraglich: Der Einsatz von Jan Philipp Rose
Bedingt durch sicherheitsrelevante Auflagen (Spiel der 3. Liga) war eine Spielverlegung notwendig. Somit findet dieses Punktspiel nicht wie vorgesehen am Sonnabend, sondern erst am Sonntag in Jena statt. Spielort ist das Ernst-Abbe-Sportgelände, Oberaue, Platz 3.
Man kann es gar nicht so richtig glauben, aber in fünf Heimspielen gelang dem Verbandsliga-Mitfavoriten SV SCHOTT Jena erst ein Sieg über den SV Blau-Weiß 90 Neustadt/Orla, während es gegen Borsch, Sondershausen, Weimar und Eisenach jeweils nur zu 1:1-Unentschieden reichte. Zu diesem letzten Remis gegen den Aufsteiger aus der Wartburgstadt ist auf der Homepage des SV SCHOTT folgendes zu lesen:
Unsere Elf begann stark und drängte die Gäste aus der Wartburg-Stadt in die eigene Hälfte. Schöne Spielzüge über außen und ein gut aufgelegtes zentrales Mittelfeld bescherten uns zahlreiche gute Chancen…Das vierte Heim-1:1 der Saison, der SV bleibt weiterhin zu Hause ungeschlagen - seit über einem Jahr inzwischen. Soll diese Serie allerdings weiter halten, sind am kommenden Sonntag zwei gute Halbzeiten nötig. Mit Wacker Nordhausen kommt der Liga-Primus in die Oberaue. Der gesamte Verein freut sich auf das Spiel und ein Wiedersehen mit dem Nordhäuser Co-Trainer Christian Dörge!
Das Spiel gegen Wacker wird in Jena unter der Überschrift Da brennt die Bude! so angekündigt: Der Erste der Thüringenliga trifft auf unsere Jungs, die derzeit auf Rang drei liegen. Nordhausen zeichnet sich nicht nur durch ein einstelliges Gegentorverhältnis aus, sondern auch durch den Ruf der Unbezwingbarkeit. Keine Mannschaft konnte die Truppe aus dem hohen Norden bisher schlagen. Nun kommen sie hier nach Jena…zum SV SCHOTT.
Wen in Jena interessiert da, dass der SV SCHOTT die ewige Tabelle der Thüringenliga mit 828 Punkten bei 257 Siegen unangefochten anführt? Wie bescheiden nimmt sich dagegen die Wackerbilanz aus: Platz 17, 328 Punkte, 90 Erfolge! Bei diesen Zahlen ist zu berücksichtigen, dass es vor Jahren die Zwei-Punkte-Regel für einen Sieg gab. Insgesamt hat Wacker gegen die Jenaer erst 4-mal gewonnen. Und diese Erfolge stammen – bis auf das 1:0 im Mai 2011 – aus lange, lange zurückliegenden Oberligazeiten.
Die letzten vier Partien der Thüringenliga seit 2007 in Jena gingen alle in die Hose (0:2, 0:5, 0:2, 1:3). Zumeist sahen die Nordhäuser keinen Stich gegen die kompakten, kampf- und spielstarken Schottianer. Im Wackerlager hofft man natürlich, dass die diesjährige Mannschaft als Tabellenführer in Jena anders als in der Vergangenheit agiert und mit ihrer Spielweise einen der ärgsten Verfolger und Mitfavoriten auf die Meisterschaft auf Distanz halten kann. Wie gesagt, andere Vereine der Verbandsliga haben das erfolgreich vorgemacht.
Wie schwer das Fehlen des gesperrten Kapitäns Robin Teichmann und vielleicht auch noch des zuletzt verletzt pausierenden Jan-Philipp Rose ins Gewicht fällt, bleibt abzuwarten. Präsident Nico Kleofas wäre über ein Unentschieden nicht böse, obwohl ihm und der Mannschaft natürlich ein Sieg lieber wäre.
Klaus Verkouter
Autor: nnzIst noch fraglich: Der Einsatz von Jan Philipp Rose
Bedingt durch sicherheitsrelevante Auflagen (Spiel der 3. Liga) war eine Spielverlegung notwendig. Somit findet dieses Punktspiel nicht wie vorgesehen am Sonnabend, sondern erst am Sonntag in Jena statt. Spielort ist das Ernst-Abbe-Sportgelände, Oberaue, Platz 3.
Man kann es gar nicht so richtig glauben, aber in fünf Heimspielen gelang dem Verbandsliga-Mitfavoriten SV SCHOTT Jena erst ein Sieg über den SV Blau-Weiß 90 Neustadt/Orla, während es gegen Borsch, Sondershausen, Weimar und Eisenach jeweils nur zu 1:1-Unentschieden reichte. Zu diesem letzten Remis gegen den Aufsteiger aus der Wartburgstadt ist auf der Homepage des SV SCHOTT folgendes zu lesen:
Unsere Elf begann stark und drängte die Gäste aus der Wartburg-Stadt in die eigene Hälfte. Schöne Spielzüge über außen und ein gut aufgelegtes zentrales Mittelfeld bescherten uns zahlreiche gute Chancen…Das vierte Heim-1:1 der Saison, der SV bleibt weiterhin zu Hause ungeschlagen - seit über einem Jahr inzwischen. Soll diese Serie allerdings weiter halten, sind am kommenden Sonntag zwei gute Halbzeiten nötig. Mit Wacker Nordhausen kommt der Liga-Primus in die Oberaue. Der gesamte Verein freut sich auf das Spiel und ein Wiedersehen mit dem Nordhäuser Co-Trainer Christian Dörge!
Das Spiel gegen Wacker wird in Jena unter der Überschrift Da brennt die Bude! so angekündigt: Der Erste der Thüringenliga trifft auf unsere Jungs, die derzeit auf Rang drei liegen. Nordhausen zeichnet sich nicht nur durch ein einstelliges Gegentorverhältnis aus, sondern auch durch den Ruf der Unbezwingbarkeit. Keine Mannschaft konnte die Truppe aus dem hohen Norden bisher schlagen. Nun kommen sie hier nach Jena…zum SV SCHOTT.
Wen in Jena interessiert da, dass der SV SCHOTT die ewige Tabelle der Thüringenliga mit 828 Punkten bei 257 Siegen unangefochten anführt? Wie bescheiden nimmt sich dagegen die Wackerbilanz aus: Platz 17, 328 Punkte, 90 Erfolge! Bei diesen Zahlen ist zu berücksichtigen, dass es vor Jahren die Zwei-Punkte-Regel für einen Sieg gab. Insgesamt hat Wacker gegen die Jenaer erst 4-mal gewonnen. Und diese Erfolge stammen – bis auf das 1:0 im Mai 2011 – aus lange, lange zurückliegenden Oberligazeiten.
Die letzten vier Partien der Thüringenliga seit 2007 in Jena gingen alle in die Hose (0:2, 0:5, 0:2, 1:3). Zumeist sahen die Nordhäuser keinen Stich gegen die kompakten, kampf- und spielstarken Schottianer. Im Wackerlager hofft man natürlich, dass die diesjährige Mannschaft als Tabellenführer in Jena anders als in der Vergangenheit agiert und mit ihrer Spielweise einen der ärgsten Verfolger und Mitfavoriten auf die Meisterschaft auf Distanz halten kann. Wie gesagt, andere Vereine der Verbandsliga haben das erfolgreich vorgemacht.
Wie schwer das Fehlen des gesperrten Kapitäns Robin Teichmann und vielleicht auch noch des zuletzt verletzt pausierenden Jan-Philipp Rose ins Gewicht fällt, bleibt abzuwarten. Präsident Nico Kleofas wäre über ein Unentschieden nicht böse, obwohl ihm und der Mannschaft natürlich ein Sieg lieber wäre.
Klaus Verkouter


