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Do, 16:19 Uhr
27.10.2011

Was war teurer, was billiger?

Wir haben uns am Ende dieses Monats mal wieder den imaginären Warenkorb der Thüringer angesehen. Und dann, sozusagen an der virtuellen Kasse nachgerechnet...


Der Verbraucherpreisindex stieg in Thüringen im Oktober 2011 nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahresvergleich um 2,4 Prozent. Im September lagen die Verbraucherpreise um 2,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Gegenüber dem Vormonat September nahm das durchschnittliche Preisniveau um 0,2 Prozent zu und erreichte einen Indexstand von 110,3 Prozent (Basis 2005=100).

Im Vergleich zum Oktober 2010 erhöhten sich die Verbraucherpreise um 2,4 Prozent, maßgeblich beeinflusst durch erneut gestiegene Preise für Bekleidung und Schuhe (4,7 Prozent), kontinuierlich ansteigende Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (3,4 Prozent) sowie empfindliche Verteuerungen der Kosten für Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe (2,5 Prozent).

Ursache waren hier die erheblich über dem vergleichbaren Vorjahresniveau liegenden Preise für Heizöl (23,6 Prozent), Fernwärme (10,8 Prozent) und Gas (3,8 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise um durchschnittlich 0,2 Prozent. Hier verlief die Preisentwicklung in den einzelnen Bereichen unterschiedlich.

Preiswerter wurden Möbel, Geräte und Ausrüstungen für den Haushalt (-0,8 Prozent) angeboten. Die Kraftstoffpreise insgesamt gaben leicht nach (-0,8 Prozent), wobei jedoch die Besitzer von Dieselfahrzeugen im Oktober 0,5 Prozent mehr bezahlen mussten als im September.

Indexdämpfend wirkten sich die saisonbedingten Preisrückgänge der Mieten für Ferienwohnungen (-1,7 Prozent) und Pauschalreisen (-1,1 Prozent) aus. Die Preise für Bekleidung und Schuhe (1,9 Prozent) legten auch im Oktober gegenüber dem Monat September nochmals deutlich zu. Gestiegene Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (0,3 Prozent) belasteten weiterhin die Haushaltskassen. So wurden Zucker, Marmelade, Konfitüre, Honig, Sirup und Süßwaren (1,4 Prozent), insbesondere Zucker (11,8 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (1,3 Prozent) sowie Speisefette und -öle (0,7 Prozent) teurer angeboten.

Günstiger konnte jedoch Obst (-1,1 Prozent) und Gemüse (-0,5 Prozent) erworben werden.
Autor: nnz

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