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Mo, 07:42 Uhr
08.09.2003

nnz-Rückspiegel: 8. September 2002

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war, dann ist das kein Problem. Die nnz hat für Sie in ihrem Archiv gestöbert. Heute:
Hilfe und die Wirtschaft


Eindrucksvolle Hilfsaktion
Auch nach dem Hochwasser reißt die Welle der Hilfsbereitschaft für die betroffenen Gebiete nicht ab. Die nnz war dabei, als sich einige freiwillige Helfer mit besten Absichten auf den Weg ins sächsische Eilenburg machten.

Helfer Wolldecken, Stepp-Betten, Thermoskannen, Kaffeemaschinen, Wasserkocher, ein Elektroherd, ein Kühlschrank, ein Geschirrspüler, ein Trockner, Lappen, Putz-, Reinigungs- und Desinfektionsmittel – etwa zwei Tonnen Geräte und Utensilien für den täglichen Gebrauch im Wert von ungefähr 3.000 Euro gingen am Mittwoch an Hilfe suchende Hände in der Region um Eilenburg.

Nach aufopferungsvoller Mithilfe bei der Rettung des Deiches in Buch bei Tangermünde (nnz berichtete) ließen es sich die Wasserretter der DLRG „Hohnstein“ e. V. nicht nehmen, auch nach der Flut in den betroffenen Gebieten aktiv zu werden. Am Freitag zuvor kam es zu einer spontanen Spenden-Aktion für Gebrauchsgegenstände. Auch einige Geldspenden konnten eingenommen werden.

Die Güter sowie ein großer Teil des Sammelgutes der Gemeinde Harzungen wurden sechs Tage später durch drei Vereinsmitglieder und einen ortskundigen Helfer, der zuvor in der Stadt bei den Aufräumarbeiten tätig gewesen war, in die Region um die sächsische Stadt gebracht. So fand das Gesammelte während des elfstündigen Einsatzes seinen Weg in zwei Pflegeheime in Eilenburg und in ein Pflegeheim in Niederglaucha. Des weiteren konnte einem Kindergarten in Hohenprießnitz geholfen werden...ausführlich im nnz-Archiv


Nun ist die Wirtschaft am Zuge
Die Ergebnisse der jüngsten Veranstaltungen und Verlautbarungen zu den Wirtschaftsräumen Nordthüringens zeigen mit zunehmender Deutlichkeit, dass die infrastrukturellen Schwächen überwunden sind. Einer zügigen wirtschaftlichen Weiterentwicklung dürfte nun also nichts mehr im Wege stehen. Es ist vor allem der Verlauf und das Ergebnis der jüngsten Regionalen Verkehrskonferenz Nordthüringen, die am vergangenen Montag in Sondershausen stattfand, die jene Feststellung rechtfertigt. Überzeugend erläuterte dort Thüringens Wirtschaftsminister Franz Schuster (CDU) den unmittelbaren Zusammenhang zwischen einer funktionierenden Verkehrsinfrastruktur und der wirtschaftlichen Entwicklung, der gerade in Nordthüringen augenfällig sei. Hatte eine kürzlich stattgefundene Meinungsumfrage der IHK Erfurt bei ihren Mitgliedsbetrieben noch zu dem Ergebnis geführt, dass Nordthüringen eine Problemregion sei, die der besonderen Förderung bedürfe, zeigte der Minister auf, dass allein schon die inzwischen als sicher geltende termingerechte Fertigstellung der Autobahn A 38 und A 71 investive Erfolge von Unternehmen zeitige: das Motorenwerk von Daimler-Chrysler in Kölleda, der Autozulieferer Borbet in Bad Langensalza und das Presswerk der Firma TWB in Artern seien Beweise dafür...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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