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Di, 12:34 Uhr
18.10.2011

"...Einkaufszentrum nicht zu errichten"

Das ist ein Zitat aus einem Schreiben der Investorengesellschaft für das Einkaufszentrum am Nordhäuser Pferdemarkt, das Ende voriger Woche einigen Mietern ins Haus flatterte. Die nnz wollte nachhaken...


Ist der Bau des Einkaufszentrum, respektive, des "Altstadtforums" nun gestorben oder nicht? Diese Frage beantwortete der zuständige Geschäftsführer der Projektgesellschaft Altstadtforum Nordhausen GmbH, Rüdiger Weitzel, mit einem klaren Nein. Richtig sei zwar, dass all jene Geschäfte, die bereits in den vergangenen Jahren einen Mietvertrag abgeschlossen hatten, einen entsprechenden Brief per Einschreiben erhalten hätten. Das jedoch sei ein formaler Akt, da sich die Gesamtkonzeption für das Altstadtforum grundlegend geändert habe (siehe nnz-Archiv).

Mit der Planung einer Tiefgarage habe sich auch die räumliche Struktur für das künftige Einkaufsparadies geändert, dem der Investor mit einem neuen Bauantrag Rechnung tragen müsse, so Weitzel im Gespräch mit der nnz. An diesem Antrag arbeite man derzeit mit Hochdruck, Termin sei spätestens Anfang November. Aus diesem Grund seien die einst abgeschlossenen Mietverträge wirkungslos, das hieße aber nicht, dass das Projekt gestorben sei. Im Gegenteil.

Brief an Mieter (Foto: privat) Brief an Mieter (Foto: privat)

Für den Normalo allerdings erschließt sich aus dem Schreiben etwas gänzlich anderes. Zitat: "Der Mietvertrag steht insbesondere unter der aufschiebenden Bedingung der Realisierung des geplanten Einkaufszentrums (Entscheidung der Vermieterin über die Errichtung/Herstellung des geplanten Einkaufszentrums). Unsere Gesellschaft hat sich nunmehr dafür entschieden, das Einkaufszentrum nicht zu errichten. Damit ist die aufschiebende Wirkung ausgefallen und der Mietvertrag ist endgültig wirkungslos." Zitat Ende.

Das soll nun jemand verstehen... Rüdiger Weitzel versteht das und sagt, dass sich jene Mieter, die ein solches Schreiben erhalten haben, natürlich gern wieder um Verkaufsfläche bemühen könnten. Vermutlich an einem anderen Platz, in einem anderen Zuschnitt. Doch das ist die Angelegenheit zwischen Mieter und Vermieter. Weitzel argumentiert weiter, dass die Investoren (bei denen es einen Gesellschafterwechsel gegeben haben soll) zu 100 Prozent hinter dem Vorhaben stehen würden. Erst vor kurzem habe man den kompletten Kaufpreis für das Grundstück bezahlt. "Getwittert" wird in Nordhausen, dass sogar weitere Grundstücke hinzugekauft wurden. Insgesamt, so die Informationen der nnz, sollen die Investoren rund drei Millionen Euro in Nordhausen investiert haben. Einige Insider sprechen auch gern mal von "versenkt" haben.

Das Trauerspiel am Nordhäuser Pferdemarkt ist damit noch nicht beendet, es geht nur in eine neue Runde. Die jetzige Etappe ist erst einmal ein dicker Faustschlag gegen jene Unternehmen, die sich am Pferdemarkt einmieten wollten und hier ihre geschäftliche Zukunft sahen. Selbst für Juristen ist der Brief eine klare Absage an den Standort Nordhausen und Fachleute aus der Baubranche lassen sich nicht davon abbringen, dass eine Investition jenseits der 30 Millionen Euro über die Mieten in einer Stadt wie Nordhausen nicht zu refinanzieren sei.

In der Nordhäuser Stadtverwaltung - die von der nnz mit dem Schreiben am Morgen konfrontiert wurde - herrscht bislang Sprachlosigkeit. Vielleicht war man von dem Rauswurf der Mieter überrascht, vielleicht wussten einige Damen und Herren aber auch, was da ablaufen sollte.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

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Kommentare
Norbert
18.10.2011, 12:52 Uhr
getwittert :)
naja, bleibt abzuwarten ob man im Jahr 2020 ein Weihnachtsgeschenk für seine liebsten im EDEKA-Herfag - Einkaufszentrum am Pferdemarkt kaufen kann oder ob man im Jahr 2019 im Stadtpark am Pferdemarkt sich eine ruhige Minute gönnen kann - oder ob ein weiteres Autohaus in Nordhausen seinen Platz findet, respektive am Pferdemarkt.

Meine Voraussage für das Jahr 2012: Es gibt nach wie vor keinen Grundstein für ein Einkaufszentrum. Lege sogar noch einen drauf, und sage das Selbe für das Jahr 2013 voraus. In diesem Sinne.
-Insider-
18.10.2011, 16:20 Uhr
es
kommt ja nun nicht wirklich üebrraschend. nur wäre es äußerst fair, wenn alle beteiligten sich abschließend an einen tisch setzen und sagen was sache ist.
H.Buntfuß
19.10.2011, 17:05 Uhr
Macht sich der Stadtrat lächerlich?
Was soll man dazu noch sagen, mit seinen Investoren scheint der Stadtrat nur in die Sch.... zu greifen? Wie viele Jahre veralbert der Stadtrat die Bürger der Stadt nun schon?

Erst heißt es, Baubeginn im nächsten Monat, dann im nächstem Jahr, heißt es jetzt im nächstem Jahrzehnt? Eine Blamage nach der anderen. Autohof, Pferdemarkt, kommt als nächstes das Industriegebiet?

Ich glaube, es ging nie so richtig um ein Einkaufzentrum, sondern darum, die Wohnblöcke abzureißen. So geschah es doch auch in der Zorgestraße, hieß es da nicht auch, wir benötigen den Standort für die Feuerwehr. Die Wohneinheiten waren verschwunden und niemand sprach mehr von den neuen Standort Feuerwehr.

Da kommt einem schon der Gedanken auf, dass die gesamten Wohneinheiten nur abgerissen wurden, um die Mieten der städtischen Wohnungen in die Höhe zu treiben. Das kann ich zwar nicht beweisen, aber ich darf doch einmal einen „Gedanken“ aussprechen,oder? Noch dazu, wo es Fördermittel für den Abriss gab, nicht war?

Es würde mich nicht wundern, wenn auf den Pferdemarkt nicht eine Aldi- oder Nettoscheune aufgestellt wird. Nur damit der Stadtrat nicht mit Schimpf und Schande untergeht.
Totofino
19.10.2011, 18:58 Uhr
Real gesehen
ist ein neues Einkaufszentrum in Nordhausen wirtschaftlich nicht lohnend, siehe Atrium Passage. Es würde nur zu Leerstand bei anderen Verkaufsflächen führen. Dieser Investor scheint sehr sorgfältig abzuwägen ob sich eine Investition lohnt, so unverständlich ist mir das nicht. Der Stadtverwaltung sollte eventuelle Großprojekte, so verlockend sie auch sein mögen, vorher ausreichend zu prüfen.

Das trifft übrigens auch auf das Industriegebiet "Goldene Aue" zu, wo man auch Luftschlösser baut. Erst sollte ein Interessent da sein mit einem Projekt was sorgfältig auf Machbarkeit geprüft wird, erst dann sollte ein Gebiet erschlossen werden, aber bitte nicht mit Gewerbe, was in jedem leerstehenden Gewerbegebiet entstehen kann, das trifft übrigens auch auf das Autohofgelände zu.

Quintessenz: Am Ende macht die Stadtverwaltung den Stadtrat lächerlich, weil sie sehr gutgläubig ist und Projekte nicht im Vorfeld ausreichend prüft.
NDHler
19.10.2011, 19:07 Uhr
@Werner
Bei dem von Ihnen angesprochenen Standort Zorgestrasse muß ich Sie berichtigen. An diesem Stndort wird definitiv die neue Feuerwache entstehen. Die Fördermittelanträge sind gestellt und die Planungen laufen. So ein Projekt baut man nicht von heute auf morgen.

Die Inbetriebnahme der neuen Wache war schon immer für 2013/14 geplant. Da wurde nie etwas anderes versprochen. Was den Pferdemarkt angeht, da gebe ich ihnen Recht!
Alex Gösel
20.10.2011, 03:05 Uhr
Tja...
soweit ist es jetzt also mit dem Pferdemarkt...

Nachdem man dort Sozialwohnungen abgerissen hat, wahrscheinlich auch mit öffentlichen Fördermitteln stellt sich mir die Frage, ob die Stadt, wenn es denn für den Abriß Fördermittel gab, diese zurückzahlen muss.

Werter Norbert, sie scheinen wohl nicht aus Nordhausen zu sein, denn dann wüssten sie, das doch die Rolandgruppe vor einigen Jahren einen Grundstein, einen "Grundstein fär Nüscht" gelegt hat. Dieser ist ja nun mittlerweile auch verschwunden...; Norbert, wie sie sehen, meine ich das ganze ironisch!

Ich bin ja jetzt gespannt, was aus dem Areal "Pferdemarkt" werden wird. Gibt es dort in etwa ein bis drei Jahren einen Abenteuerdschungel? Oder werden dort neue, teure Wohnungen hingebaut, oder gar Eigentumswohnungen?
Jürgen Wiethoff
20.10.2011, 08:55 Uhr
Hellseherische Fähigkeiten....
....hatte ich bisher an mir noch nicht beobachtet. Wenn ich jetzt allerdings meine damals nicht ganz ernst gemeinten Zeilen vom 24.10.2009 (das ist jetzt schlappe 2 Jahre her)betrachte, komme ich zu dem Schluss, dass ich auch ohne Kater, Glaskugel und ähnliches Zubehör eigentlich ganz schön gut auf der Strecke bin.

Schaun Se mal:
"Pferdemarkt? Bebaut mit einem Einkaufszentrum? Baubeginn noch dieses Jahr. Halte ich für ein Gerücht und eine Fehlplanung. „In Petersburg ist Pferdemarkt“ wusste Katja Ebstein schon vor etlichen Jahren. Und „da muss ein Mann doch hin.“ Ein Mann! Keine Frau. Pferdemarkt und Frau, das ist nichts. Die Frauen werden da vera.....lbert. Und zum Schluss – das wissen die Textsicheren dieses Liedes – reicht diese Kombination nur, einem treuen Gemahl Hörner aufzusetzen und sich dabei erwischen zu lassen. Das Nordhäuser Beispiel zeigt: Katja hat Recht."
NDHler
20.10.2011, 09:21 Uhr
Neuer Baubeginn in Aussicht...
In einem Medium ist heute zu lesen, dass der Bau des Einkaufszentrums 2012 nach Beendigung der Frostperiode beginnen soll. Der Text dieses Artikels kommt mir sehr bekannt vor. Sicher aus einem alten Artikel herauskopiert und die Jahreszahl geändert, dann passte das wieder. Es hängt mal wieder von den Unterschriften der Hauptmieter (Textil- und Elektronikmarkt) ab. Immer dieselben Ausreden.
E20
20.10.2011, 10:18 Uhr
Tatsache ist,
daß die Estama Gesellschaft für Real Estate Management mbh Berlin das Objekt Südharzgalerie seit Juni 2006 betreut und die Einzelhandelsflächen vermietet. Und? werden sich jetzt viele fragen, was hat das mit dem Einkaufszentrum Pferdemarkt zu tun.

Der Kreis schließt sich, wenn man weiß, daß ein Joint Venture aus der Morgan Stanley Real Estate Fund VII und der Redos Real Estate Hamburg (ist dort nicht der Herr Weitzel im Vorstand? ...)deutschlandweit Einzelhandelsimmobilien kaufen und dann den Berliner Dienstleister Estama mit dem Management beauftragen.

Und Estama wird ja ganz bestimmt nicht an einem eigenen Konkurrenzhandel in Nordhausen interessiert sein ...
E20
20.10.2011, 12:00 Uhr
hier noch ein Artikel aus der iz
Redos Real Estate bremst bei Projektentwicklungen

Von iz
Die Ham­bur­ger Redos Real Es­ta­te wird ihre Köl­ner Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft 3C Real Es­ta­te künf­tig in­te­grie­ren und nur noch be­reits lau­fen­de Pro­jekt­ent­wick­lun­gen in Dor­ma­gen, Loh­mar und Bot­trop um­set­zen. Als Grün­de nennt das Un­ter­neh­men die Ver­än­de­run­gen an den Ka­pi­tal- und Fi­nanz­märk­ten.

Was aus den an­de­ren Pro­jek­ten wird, ist un­klar, da die Ge­schäfts­füh­rer von Redos Real Es­ta­te, Oli­ver Herr­mann und Gis­bert Be­ckers, zu einer Stel­lung­nah­me nicht zu er­rei­chen waren. Die Re­dos-Un­ter­neh­mens­grup­pe will sich zu­künf­tig ver­stärkt auf das As­set-Ma­nage­ment von Ein­zel­han­dels­im­mo­bi­li­en kon­zen­trie­ren.

Diese Fo­kus­sie­rung geht laut Redos ein­her mit dem jüngs­ten En­ga­ge­ment des Fi­nanz­part­ners Apol­lo Real Es­ta­te Ad­vi­sors, Lon­don. Die­ser hat im Au­gust 50% an einem deut­schen Ein­zel­han­dels­im­mo­bi­li­en-Port­fo­lio von Ca­pi­tal Re­gio­nal mit 50 au­ßer­städ­tisch ge­le­ge­nen Han­dels­im­mo­bi­li­en im Wert von 637 Mio. Euro über­nom­men.
E20
20.10.2011, 13:04 Uhr
iz
hatte vergessen zu erwähnen, daß der Artikel aus der iz bereits vom 05.12.2008 ist .... den bisherigen Stand am Pferdemarkt hat ja jeder vor Augen
Norbert
20.10.2011, 17:01 Uhr
@5vor12
Diesen Grundstein habe ich mal außer acht gelassen ;) und ja ich bin Nordhäuser.
Hero
21.10.2011, 11:26 Uhr
Kaufland und Massa wurden
weg geschickt.Ein windiger Investor verar... nun schon Jahre lang die Stadt. Wie lange will sich dieser Stadtrat, sich von seiner Verwaltung noch gefallen lassen?

Jagt den 1. und 2. Beigeordneten zum Rathaus raus. Außer sich ständig in Angelegenheiten mischen, die sie nichts angehen, bringen die beiden doch nichts zustande.
Schuetze28
21.10.2011, 12:03 Uhr
selber schuld,
ist jeder,der sich über die arbeit unserer abgeordneten und stadträte aufregen tut.
am ende werden sie ja doch wieder gewählt, auch bei der nächsten wahl. also muß ja die mehrheit mit deren arbeit zufrieden sein, oder..?
Bodo Schwarzberg
21.10.2011, 21:46 Uhr
Was soll am Pferdemarkt ein Einkaufszentrum?
Nur wenige meiner Vorkommentatoren haben ein Einkaufszentrum am Pferdemarkt generell in Frage gestellt. Ich denke, dass wir uns einfach von derartigen Neuinvestitionen verabschieden müssen, weil sie sich wohl nicht tragen werden. Was will eine Stadt mit 44.000 Einwohnern mit einem solchen Monstrum? Ich selbst wohnte 25 Jahre lang in Halle und habe dort Karstadt sterben sehen.

Ein zweites großes Einkaufszentrum und noch dazu das erste nach der Wende in Halle-Neusdadt hat kaum Mieter. Innerhalb des Kernstadtgebietes von Halle (ínkl. Halle-Neustadt) teilen sich heute zwei (Neustadt-Zentrum und Galeria Kaufhof) die Kunden. Ein weiteres auf der Grünen Wiese gibt es in Halle Peißen an der A 14. Hinzu kommt noch zweimal Kaufland und einmal Metro. Halle aber hat 225.000 Einwohner und wenn man den angrenzenden Saalekreis hinzurechnet noch einmal vielleicht 120.000.

Hinzu kommen noch die Menschen aus den Randgebieten von Leipzig. Der gesamte Kreis Nordhauen aber hat nur 92.000 Einwohner! Was also soll hier noch ein weiteres Einkauszentrum? Der Investor hat offenbar gut abgewogen. Er muss geschäftlich denken. Die Träume einer Stadtverwaltung sind ihm egal und sie müssen ihm egal sein.

Hier fehlt mir auch wieder ein wenig der Blick über den Tellerrand oder anders ausgedrückt, Realismus. Haben wie in der DDR nicht immer den Mangel an Realismus beklagt? Jetzt sollten wir ihn wieder beklagen, was einige der Kommentatoren ja auch tun.

Gigantonamie hat sich auch sonst in den letzten 100 Jahren nicht ausgezahlt. Die Zeit des Schneller, Höher, Weiter und Größer ist vorbei. Daran werden wir uns angesichts des globalen Kapitalismus gewöhnen müssen.
Ich plädiere für dezentrale Strukturen, für kleine Gewerbebetriebe am Pferdemarkt oder aber für eine Ausweitung der Nordhäuser Grünen Lunge.

Untersuchungen zeigen (z.B. wird das am Beispiel Frankfurt/Main erforscht), dass sie Innenstädte sich auf den im Gange befindlichen klimawandel vorbereiten müssen, damit die Menschen bei 40 °C im Schatten über mehrere Wochen noch leben und arbeiten können. Offene, das Lokalklima kühlende Wasserflächen, Springbrunnen und Bäume werden empfohlen.

Wollen wir wetten, liebe nnzler, dass sie sich dort bei einem solchen Wetter sehr gern aufhalten? Diese Strukturen werden ganz gewiss gebraucht, nicht aber noch ein Einkaufszentrum, dem die Kunden und die Geschäfte fehlen.

Hinzu kommt ja noch die negative Wirkung auf das Umland: Schaueun Sie sich doch mal in Bleicherode oder Ellrich um: Dort stehen Ladenlokale leer, die Häuser, oft Baudenkmäler verfallen, weil sich Investitionen geschäftlich nicht lohnen. Ein weiteres Nordhäuser Einkaufzentrum dürfte diesen Prozess weiter anheizen. Das aber kann nicht die leuchtende Zukunft sein.

Umdenken fällt schwer. Das war immer so in der Menschheitsgeschichte. Aber das Sein bedingt das Bewusstsein - Ist das oft auch mit Schmerzen verbunden.
Gudrun1974
22.10.2011, 08:14 Uhr
Wieso nur Schadenfreude - Planwirtschaft längst passé
Wieso warten eigentlich alle - allen voran Bodo Schwarzberg -, dass das Pferdemarkt-Projekt scheitert?

Fragt doch mal die Einzelhändler drumherum, was die sagen! Gefällt tatsächlich allen diese Brache? Und war das Polizeigebäude wirklich so schön? Und sollte man nicht einen Lebensmittelladen dort haben? Und bringt ein Einkaufszentrum nicht wirklich ein paar Vorteile?

Im übrigen: Ich glaube, hier hängen ein paar Leute mental in der Planwirtschaft fest. Hier will nicht die HO bauen oder der Konsum auf Vorgabe der Partei, sondern ein privater Investor. Aufwachen!!
Pe_rle
22.10.2011, 23:45 Uhr
Pferdemarkt
wie schrieb ich schon vor 2 Jahren,die Stadt und Ihr Stadtrat bringen nichts zu stande,außer,wenn es um Fördermittel verbauen geht.Und es hat sich wieder einmal bewahrheitet,aus dem Traum von einem 2ten Einkaufstempel wird also doch nichts.
Schaut man in die Rautenstrasse,wo sind die Geschäfte,wo sind die Kaffees,nein,Fahrschule,Pflegedienst,
Dienstleister,liebe Herrschaften im Rathaus,so wird das nix.
Ich hoffe nur,das durch eine/einen neuen OB alles anders wird,aber dazu fehlt mir noch der Glaube
Doerfler
23.10.2011, 16:26 Uhr
"Groß"Investoren
Es ist schon nicht mehr mit anzusehen, was diese Spezies sogenannter "Großinvestoren" in dieser Stadt bisher abgeliefert haben: Von A wie Altendorf (44 bis 46) über B wie Bäckerstr., H wie Hagen, P wie (ex)Polizei...

Als zu Beginn der neuziger Jahre einige alteingesessene Nordhäuser versuchten u.a. im Altendorf diese o.a. Bruchbuden zu kaufen bekamen sie von der damaligen Eigentümerin -der SWG- ein Schreiben in dem stand, man verkaufe nur an Großinvestoren. Das damals schon praktizierte Prinzip Leute zu verprellen, die zwar keine Großinvestoren sind, aber in ihrer Heimatstadt wirklich etwas bewegen wollten, setzt sich bis heute fort. Das Ergebnis sieht man ja...

Vielleicht sollte die Stadt das tun, was lange überfällig ist: diese Schauspieler und Großkotze in die Wüste schicken.
Eine Wohnbebauung mit Tiefgarage und untergelagerter Ladenzeile paßt an diese Stelle meines Erachtens ohnehin viel besser!

@Lachen: Wenn der Konsum oder die HO an dieser Stelle gebaut hätten wäre es längst fertig...
mfg Doerfler
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