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Di, 06:35 Uhr
18.10.2011

Niederlage und Sieg

Es war ein Wechselbad der Gefühle, dieses Eishockey-Wochenende für die Fans der Harzer Wölfe. Auf der Habenseite stehen für die Braunlager ein Sieg, aber auch eine Niederlage. Robert Koch fasst die beiden Spiel zusammen...

Wölfe unterliegen bei Piranhas

Mit einer 1:7-Niederlage kehrte Eishockey-Oberligist ESC Harzer Wölfe Braunlage am Freitag Abend vom Auswärtsspiel bei Meisterschaftsfavorit Rostocker EC zurück. Die Harzer gerieten bereits in der ersten Minuten in Rückstand, konnten in der Folge die Begegnung allerdings durchaus offen gestalten. Mit drei Toren kurz vor der ersten Drittelpause zogen die Piranhas jedoch entscheidend davon. Da half es auch nicht, dass der ESC den Mittelabschnitt sogar für sich entscheiden konnte. Michele Meridian markierte das zwischenzeitliche 1:4, ansonsten war Rostocks Keeper Tobias John aber nicht zu überwinden. Als dann die Hausherren gleich zu Beginn des Schlussabschnitts den fünften Treffer nachlegte, waren alle Messen gesungen.

Crocodiles wurden klar besiegt

Bei ihrem zweiten Wochenendauftritt gaben sich die Harzer Wölfe keine Blöße. In der Eishockey-Oberliga Nord besiegten die Braunlager vor knapp 400 Zuschauern im heimischen Wurmbergstadion die Hamburg Crocodiles klar mit 8:2.

Dankes-Welle (Foto: R. Koch) Dankes-Welle (Foto: R. Koch)
Die Mannschaft bedankt sich bei den Fans für die Unterstützung

Zwei frühe Tore von Michele Meridian schienen die Wölfe schnell auf die Siegerstraße zu führen. Der Vorsprung führte aber auch zu Unkonzentriertheiten, so dass die Hanseaten verkürzen konnten. Im zweiten Drittel zogen die Harzer dann das Tempo deutlich an, der kleine Kader der Gäste stieß nun an die Grenzen. Bis zum 7:1 trieb der ESC das Ergebnis in die Höhe, um es dann im Schlussdrittel wieder langsamer angehen zu lassen. Das Spiel am Tag zuvor in Rostock machte sich nun doch bemerkbar, die Wölfe kontrollierten das Geschehen allerdings sicher. Der Schlusspunkt war schließlich Patrick Lomascolo vorbehalten, der per Shorthander zum einnetzte.

„Wir wollten defensiv gut stehen, dass ist uns zumindest im ersten und letzten Drittel ganz gut gelungen“, sagte Marc Lüders, Kapitän der Crocodiles. Auf Seiten der Wölfe war Bernd Wohlmann mit dem Ergebnis durchaus zufrieden, bemängelte aber etwas die Konzentration: „Daran müssen wir arbeiten. Gegen Adendorf wollen wir kommenden Sonntag nachlegen!“ Bevor die Heidschnucken zu Gast sind, gilt es für die Wölfe, bei den Wedemark Scorpions zu bestehen. Dort ist der ESC am kommenden Samstag gefordert.
Robert Koch
Autor: nnz

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