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Mo, 15:33 Uhr
17.10.2011

Unterstützung für Jugendweihe

Da der Verein "Der Jugend - eine Chance" e.V. keine Fördermittel erhält, sind dessen Mitglieder auf Spenden und Sponsoren angewiesen. Heute kam so ein Scheck an. Welche Aufgaben dieser Verein im Raum Nordhausen und Sondershausen wahrnimmt und wofür das Geld sein soll, das alles erfahren Sie hier...


Der Verein "Der Jugend - eine Chance" e.V. kümmert sich um die Pflege des Brauchtums der Jugendweihefeiern. Im Landkreis Nordhausen und im Kyffhäuserkreis ist dieser Verein schon seit Jahren bekannt durch die Organisation von Jugendweihefeiern (www.jugendweihe-nordthringen). Der Verein verfolgt dabei ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Seit Jahren ist Angelika Reinz als Ansprechpartnerin bekannt und mit ihren 20 ehrenamtlichen Helfern ist der Verein in der Region sehr begrenzt. Dem Verein kann man aber auch beitreten, wenn man seine Jugendweihefeier mitorganisieren lassen möchte. Nach der Durchführung der Jugendweihefeiern erlischt die Mitgliedschaft automatisch. Bei Interesse kann man sich über oben genannte Homepage informieren oder in eine der Beratungssprechstunden für Sondershausen-Ebeleben, Greußen, oder Nordhausen-Bleicherode-Wolkramshausen-Ellrich-Niedersachswerfen, Ilfeld-Heringen-Bad Sachsa-Bad Lauterberg gehen, oder einfach die Telefonnummer 03632/542896 anrufen.

Unterstützung für Jugendweihe (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Unterstützung für Jugendweihe (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der Verein der Alternative 54 e.V. ist für sein soziales Engagement bekannt. Also fragte man dort nach, ob nicht auch die Möglichkeit der Unterstützung besteht. Und sie bestand. Heute Vormittag kam Landtagsabgeordneter Ralf Hauboldt (Die Linke) in die Geschäftsräumen im Juventas von Sondershausen in der Güntherstraße 26) und übergab an Angelika Reinz einen Scheck in Höhe von 500 Euro. Es ist nicht der erste Scheck dieser Art, den Ralf Hauboldt an den Verein übergab

Natürlich erhebt sich da sofort die Frage, wie kann ein Verein einen anderen Verein finanziell unterstützen? Aber Ralf Hauboldt lüftete schnell das Geheimnis.
Der Verein ALTERNATIVE 54 e.V., dem die meisten Abgeordneten der Partei DIE LINKE aus Thüringen angehören, unterstützt mit dem monatlich gespendeten Geld (seit der letzten Diätenerhöhung 2007 derzeit durchschnittlich 205 Euro) Vereine, die sich kulturell, ökologisch oder sozial engagieren.

Mit der Bildung der Alternative 54 e.V. setzte die Fraktion der LINKEN vor mehr als 10 Jahren ein Zeichen gegen die in der Thüringer Verfassung verankerte automatische jährliche Diätenerhöhung der Landtagsabgeordneten. Die Vereinsmitglieder haben sich freiwillig verpflichtet, alle Diätenerhöhungen, die auch zukünftig anstehen, in ihren Verein einfließen zu lassen.

Zwar sind fast ausschließlich Landtagsmitglieder der Partei Die Linke Mitglied, prinzipiell können sich aber auch andere Fraktionen in den Verein einbringen, wie Ralf Hauboldt gegenüber kn betonte. Die 54 im Namen des Vereins rührt von der damaligen Nummer des Paragraphen her, in dem dieDiätenerhöhung drin stand.

Die gespendeten 500 Euro werden ausschließlich für Jugendliche verwendet werden, die auf Grund der finanziellen Lage der Eltern allein keine Jugendweihefeier ausrichten könnten. Deshalb gibt es für diese Jugendlichen einen Sozialtarif. Bisher haben sich bereits rund 370 Teilnehmer für die Jugendweihefeiern in den beiden Landkreisen angemeldet. Aber auch aus benachbarten Bundesländern kamen schon Anmeldungen.

Der Verein "Der Jugend - eine Chance" e.V. organisiert nicht nur Jugendweihe feiern, sondern im Vorfeld auch Jugendweihefahrten, und sehr beliebt, Jugendweihemessen in Nordhausen und Sondershausen.
Unterstützung für Jugendweihe (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Unterstützung für Jugendweihe (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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Kommentare
Stewart
17.10.2011, 20:40 Uhr
dunkel und geheim - es geht auch anders
Nicht jammern wegen Fördermitteln, ein Verein ist in erster Linie auf Mitgliedsbeiträge angewiesen, im Weiteren auf Spenden und Sponsoring. Wie sich in diesem Verein die Beiträge gestalten bleibt im Dunkeln. Nicht einmal die Satzung íst auf der angegebenen Homepage einzusehen (oder so versteckt, dass nicht mal die Suchfunktion sie findet) - im Grunde das Minimum an Transparenz. Das lässt Spekulationen freien Lauf, was es hier geheim zu halten gilt.

Die Satzung bekommt auch nicht zur Kenntnis, wer sich durch Jugendweiheanmeldung temporär Mitglied nennen darf. Es gibt wichtige und vereinsrechtlich vorgeschriebene mitzuteilende Termine wie beispielsweise Hauptversammlung.

Schön, dass es Alterniven gibt, welcher Verein als Partner auf dem Weg zur Jugendweihe den Jugendlichen zur Seite steht.
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