Mo, 12:27 Uhr
17.10.2011
Liszt in Limlingerode
Genau zu seinem 200. Geburtstag am 22. Oktober 2011 wird in der Dichterstätte in Limlingerode ab 14.30 Uhr an den Musiker Franz Liszt erinnert. Das Programm trägt den Titel: Franz Liszt 1811-1886. Ein Europäer und seine Beziehung zur Literatur. Ein Vorgeschmack von Heidelore Kneffel...
In der Langen Reihe 11 wird an den Komponisten derart erinnert, dass die dichterischen Vorlagen für seine Lied-Vertonungen, seine Melodramen, einige Sinfonien und für seine Sinfonischen Dichtungen, von verschiedenen Autoren stammend, vorgetragen werden.
Die Dichter, denen Liszt u. a. besonders verbunden war, sind Dante Alighieri, Johann Wolfgang Goethe, Georg Herwegh, Victor Hugo und Nicolaus Lenau. Heinrich Heine, auch einer derjenigen, dessen Verse der Komponist vertonte, und Liszt kannten sich gut. Heine wurde vom Komponisten als der melancholischste von allen Humoristen bezeichnet.
Der Literat äußerte sich in Musikkritiken bewundernd über die Kompositionen, hin und wieder jedoch auch bissig und ironisch über den Triumphzug von Franz Liszt durch Europa, er sprach von der Lisztomanie. Heine resümierte: Er ist das tolle, schöne, häßliche, rätselhafte, fatale Kind seiner Zeit, dessen Zauberkraft uns bezwingt, dessen Genius uns entzückt, dessen Wahnsinn uns selber die Sinne verwirrt.
Am Samstag wird auch eine neue Ausstellung in der Dichterstätte eröffnet, die HausART. Sie zeigt zahlreiche Erstagsbriefe aus der DDR und der BRD. Die Exponate stammen aus der Sammlung von Heidelore Kneffel und der von Eva Müller.
Die von Künstlern gestalteten Erstagsbriefumschläge und die am Ausgabetag mit Sonderstempeln versehenen Briefmarken vereinen sich zu einer ästhetischen Einheit und sind gleichzeitig Zeitdokumente.
Heidelore Kneffel
Autor: nnzIn der Langen Reihe 11 wird an den Komponisten derart erinnert, dass die dichterischen Vorlagen für seine Lied-Vertonungen, seine Melodramen, einige Sinfonien und für seine Sinfonischen Dichtungen, von verschiedenen Autoren stammend, vorgetragen werden.
Die Dichter, denen Liszt u. a. besonders verbunden war, sind Dante Alighieri, Johann Wolfgang Goethe, Georg Herwegh, Victor Hugo und Nicolaus Lenau. Heinrich Heine, auch einer derjenigen, dessen Verse der Komponist vertonte, und Liszt kannten sich gut. Heine wurde vom Komponisten als der melancholischste von allen Humoristen bezeichnet.
Der Literat äußerte sich in Musikkritiken bewundernd über die Kompositionen, hin und wieder jedoch auch bissig und ironisch über den Triumphzug von Franz Liszt durch Europa, er sprach von der Lisztomanie. Heine resümierte: Er ist das tolle, schöne, häßliche, rätselhafte, fatale Kind seiner Zeit, dessen Zauberkraft uns bezwingt, dessen Genius uns entzückt, dessen Wahnsinn uns selber die Sinne verwirrt.
Am Samstag wird auch eine neue Ausstellung in der Dichterstätte eröffnet, die HausART. Sie zeigt zahlreiche Erstagsbriefe aus der DDR und der BRD. Die Exponate stammen aus der Sammlung von Heidelore Kneffel und der von Eva Müller.
Die von Künstlern gestalteten Erstagsbriefumschläge und die am Ausgabetag mit Sonderstempeln versehenen Briefmarken vereinen sich zu einer ästhetischen Einheit und sind gleichzeitig Zeitdokumente.
Heidelore Kneffel


