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So, 19:44 Uhr
16.10.2011

nnz-Forum: Geht Macht über alles?

nnz-Leser Harald Buntfuß hat sich das Verhalten der LINKEN wieder einmal vorgenommen. Dabei geht es ihm nicht nur um die lokale Politik...


Ich persönlich halte die Äußerungen des Herrn Brothuhn in seinem Artikel „DIE LINKE eine Abnickpartei" für angebracht. Herr Brothuhn schreibt:" Das populistische Gebaren der Partei hat der Wähler schon lange durchschaut." Ganz so ist es allerdings noch nicht. Die Partei bekommt immerhin noch genug Stimmen, um im Kreistag oder Stadtrat mitzuspielen. Sei es auch nur als Mehrheitsbeschaffer. (siehe rot-roter Deal 2006)

Karikatur (Foto: H. Buntfuß) Karikatur (Foto: H. Buntfuß)

Selber beschäftige ich mich seit geraumer Zeit mit der Parteienlandschaft vor Ort. Dabei habe ich mir die Parteien genauer angeschaut, die damit hausieren geht, wie sozial sie doch sind. Dazu gehört unter anderen auch die Linkspartei. „DIE LINKEN", wie sie sich selber nennen. Leider musste ich erkennen, dass bei dieser Partei vieles über die populistische Schiene läuft.

Herr Bachmann schreibt in seinem Kommentar: „Nur weil andere schon vor Jahren mit Anträgen im Stadtrat scheiterten, sollten solche Themen wie Kinderparlament oder das leidige Thema der Radweg, Tabu sein?" Das kann man so und so sehen, manch einer könnte auch denken „DIE LINKEN" haben keine eigenen Einfälle. Sie warten immer auf irgendwelche Anstöße, auch von Außen, die sie aufnehmen können. (Herder Gymnasium, man wird erst aktiv, nachdem sich die Eltern an die Öffentlichkeit gewannt haben, erst muss sich der Bürger wehren, bevor die Politik tätig wird).

War es nicht ein Herr Lederer, der den Parteimitgliedern bescheinigte, sie würden nur mit sich und den Kampf um irgendwelche Posten zu tun haben. Dabei würden sie die Aufgaben der Partei völlig vergessen. Diese Partei verfügt bis heute über kein schlüssiges Programm. Da gibt es zwar ein paar Eckpunkte, über die man schon jahrelang streitet, aber ein Programm ist nicht zu sehen.

Weiter versucht man durch das Schönfärben von Zahlen, welches in Deutschland schon zur Gewohnheit geworden ist, die Situation ins bessere Licht zu rücken. Ein Beispiel, Herr Bachman versucht mit Hilfe der Wahlergebnisse seine Partei in ein besseres Licht zu rücken. Er schreibt da, Frau Keller hat bei der Landratswahl mit 41 Prozent abgeschnitten. Das ist nach Rechenweise der Politiker schon richtig, aber eben nur nach Politikerrechnung.

Sehen wir uns die Zahlen etwas genauer an, dann bemerken wir einen sehr großen Unterschied. Herr Bachmann nimmt die Zahlen von denen, die gewählt haben und bekommt so 41 Prozent. Nehmen wir aber die Zahlen der Wahlberechtigten, die ja auch zum Volk gehören, dann sieht das Ergebnis völlig anders aus, dann werden aus 41 Prozent bei gut gemeinter Rechnung nur noch 17 Prozent. Und plötzlich ist das Ankommen der Partei bei der Bevölkerung nicht so gut, nicht wahr?

So sieht sich die Selbstbeweihräucherung wie ein roter Faden durch die Partei. So komme ich zu dem Ergebnis, DIE LINKEN schwingen dort große Reden, wo sie nicht direkt in der Verantwortung stehen (sprich Regierungsgewalt). Dort wo sie mit Regieren oder besser gesagt mit regiert haben, ist sie zu einer Abnickpartei geworden. Das sehe ich genau wie Herr Brothuhn.

Zum Schluss noch eine Bemerkung zu dem Kommentar von nussbaum. Er schreibt: „Regional muss man eben die regionalen Befindlichkeiten der Wähler erkennen und da gibt es leider nicht viele, da die Regionalpolitiker nicht wirklich Einfluss auf die Geldbeutel der Wähler haben. Genau so ist das zur Zeit, aber das kann man ändern.

Als erstes muss man zur Wahl gehen und nicht nur am Stammtisch Politik machen. Zweitens muss man die Politiker, die des Wählers Interessen nicht vertreten, nicht wählen. Schließlich wählen wir die Personen in den Bundestag und wenn ein Herr Grund, der nun mal für unser Wahlgebiet zuständig ist, unsere Interessen nicht richtig vertritt, dann muss man ihn ja nicht wählen. Und nur so können sie Einfluss auf die hohe Kunst der Politik nehmen.

Das Zitat am Schluss „Es gibt Parteien, die singen: Brüder, zur Sonne, zur Freiheit. Und dann putzen die Frauen die Fenster, damit die Brüder die Sonne sehen können. (Claudia Roth )
Harald Buntfuß, Nordhausen
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Herr Taft
17.10.2011, 08:49 Uhr
die antwort auf die Frage im Titel...
...ist einfach und ganz klar: "JA". Das hat nichts mit den Linken zu tun, sondern mit dem Menschen selbst. Der Mensch ist Egoist und je gebildeter er ist um so defiziler verfolgt er seine Bestrebungen zu Einfluss, Geld und Macht zu kommen (die drei Sachen bedingen sich gegenseitig). Es mag Idealisten geben, die ohne persönliches Interesse für irgendwelche Dinge eintreten - diese sind jedoch in der Minderheit und können wegen ihrer absoluten Nichtkorrumpierbarkeit letzten Endes auch nicht zu Macht, Geld und Einfluss kommen...

Ich bekomme allerdings irgendwie nicht den Zusammenhang vom Inhalt des Artikels zu dem feministischen Zitat am Ende...
TeeEff
17.10.2011, 11:15 Uhr
Wie bitte?
Herr Bachmann hat sich jahrelang ehrenamtlich als Kreisvorsitzender engagiert. Bitte nennen Sie mir konkret die Vorteile, die er dadurch gehabt haben soll?

Meinen Sie im Ernst er hat dadurch eine super tolle dicke Rente oder wie? Das Gegenteil ist der Fall! Der Mann hat neben seinem politischen Engagement sein Leben lang richtig gearbeitet.

Also, was sollen ihre persönlichen Angriffe?

Zum Thema Programm: Wie Sie unzweifelhaft wissen ist die Linke eine noch recht junge (im Sinne von erst neulich gegründet, Mitgliedertechnisch ist sie, wie die meisten Anderen ebenso, leider eher überaltert) und auch sehr heterogene Partei und die Einigung auf ein Programm dauert unter diesen Umständen nun einmal etwas.

Von den über 80.000 Mitgliedern gibt es dazu einige 1000 Anträge und Beiträge, die alle zu prüfen und über welche auch teilweise abzustimmen ist.

Sie scheinen, wieder einmal(?), keine Ahnung über die Komplexität und den Aufwand zu haben, der hinter einem solchen Programm steht, noch davon wie es von den Basisorganisationen über die Kreis und Landesverbände bis hoch zur Bundespartei beschlossen werden muss.

Das kostet Zeit, da ist zu diskutieren, zu reflektieren, dann sind Änderungen wieder zu veröffentlichen und erneut zu diskutieren und letztlich auch gewissen Ladungsfristen einzuhalten.

Aber Sie können sich vielleicht noch bis zum Ende der Woche gedulden - denn dann ist in Erfurt der Bundesparteitag der Linken, wo unter anderem selbiges beschlossen wird.

Was Sie hier machen Herr Buntfuß, das ist einfachster Populismus. Sie zeichnen ein sehr vereinfachtes Bild, lassen dabei absolut wichtige Dinge weg und erklären es dann Kraft ihrer "Autorität" zur allgemeingültigen Wahrheit.

Also: Was soll das?
Wolfi65
17.10.2011, 12:13 Uhr
Kann nicht sein
Wie kann das sein, dass eine angeblich junge Partei, hauptsächlich von älteren Politkadern aus bekannten Zeiten geführt wird? Desweiteren hat den Herrn Bachmann keiner zu seinem "Ehrenamt" gezwungen. PS: Dass diese Partei mehr als 80.000 Mitglieder aufzuweisen hat, ist mehr als bedauerlich.
Harzer_Wolf
17.10.2011, 12:18 Uhr
Engagiert
Ich zeichne auch einmal ein einfaches Bild. Die Linke hier im Landkreis ist in den letzten Jahren nur in Erscheinung getreten, wenn irgendwelche Rechten demonstrieren wollten. Dann kamen Kommentare in Massen, wie schlimm das doch ist, Busse wurden eingesetzt usw.

Für den einfachen Bürger (Arbeitslose, Niedriglohnempfänger, Mittelständler) hat diese Partei in den letzten Jahren nichts, aber auch gar nichts spürbares gemacht. In anderen Städten wird gegen Banken und Regierung demonstriert. In Nordhausen? Fehlanzeige. Wann bitte stellt sich die Linkspartei auf die Seite der Bürger und gibt nicht nur das Stimmvieh gegen Rechts?
Alex Gösel
17.10.2011, 17:53 Uhr
Im Prinzip haben...
Sie Recht, Herr Buntfuß!

Das Problem ist nur, dass jede Partei diese Art der Schönrechnerei betreibt! Leider ist es so, dass gerade DIE LINKE, als anscheinend soziale, bürgernahe Partei, eine solche Denkweise hat!

Jetzt nochmals der Hinweis aufs heutige TV-Programm: um 23.30 Uhr auf ARD kommt "Entweder Broder", diesmal die Episode "Guck mal wie sich Armut lohnt", welche unter anderem auch in Nordhausen gedreht wurde!
Mister X
17.10.2011, 20:35 Uhr
Persönliche Angriffe?
Ich habe den Artikel sehr sorgfältig gelesen. Es mag ja sein, dass er ein paar stilistische Fehler enthält, aber von „PERSÖNLICHEN ANGRIFFEN“ habe ich nichts gelesen. Ich finde dieser Artikel zeigt sehr deutlich am Beispiel der „LINKEN“, wie es in Deutschland um die Parteien bestellt ist.

Sagt der Artikel nicht aus, dass sich alle Politiker ihr Wahlergebnis schön rechnen, so wie es Herr Bachmann getan hat? Eins ist sicher, 41 Prozent machen mehr her, als 17 Prozent. Mit der Wahrheit scheinen es die Damen und Herren der Politik nicht allzu genau zu nehmen?

Auch habe ich nichts über eine Rente gelesen, die Herr Bachmann bekommt oder ein Ehrenamt, das er ausübt. Sollte ich das überlesen haben? Zu den Mitgliedern fällt mir auch etwas ein. Wie war es denn bei den internen Wahlen der Partei? Tauchten da nicht Stimmen von toten Mitgliedern auf und wurde daraufhin nicht die Einsicht in die Mitgliederliste untersagt? Was hat es mit Populismus zu tun, wenn jemand über Tatsachen schreibt?

Hinzu kommt der Spruch: „Wir haben viele junge Leute in unseren Reihen.“ Das mag sein, das muss man so hinnehmen, ich frage mich nur, wo diese Leute zu finden sind? Na ja, da gibt es ein oder zwei Ausnahmen, aber der Rest scheint in der Masse unterzugehen.
TeeEff
18.10.2011, 01:09 Uhr
Demokratie ist kein Zuschauersport!
Wolfi spricht davon das DIE LINKE , hauptsächlich von älteren Politkadern aus bekannten Zeiten geführt wird? Wo denn? Als welcher Politkader war ein Herr Bachmann den "damals" bekannt?

Und falls Sie es nicht bemerkt haben - die lokale Linke hat sich erst neulich radikal verjüngt. Ein Blick auf ihre Homepage enthüllt das über die Hälfte des Vorstands unter oder kaum 30 ist...

Ansonsten kann ich Ihnen auch sagen warum etliche "rüstige Rentner" (ich will niemandem zu nah treten) sich ehrenamtlich engagieren - einfach weil sie es können!
Vollzeit Berufstätige haben heute nämlich faktisch kaum die Zeit, eine solch ausfüllenden Aufgabe zu übernehmen!

Und natürlich hat niemand Herrn Bachmann zu seinem Ehrenamt gezwungen - er machte und macht das freiwillig und aus Überzeugung. Nur wurde damit die Behauptung widerlegt. dass es lediglich um das Gerangele um Posten oder auch nur Pöstchen geht - da können Sie sich nun herumstrampeln wie sie wollen.

Ich möchte aber zu 2 Dingen noch etwas sagen.

Zum einen zur amüsanten 17% Rechnung.
Nun, Demokratie ist kein Zuschauersport! Sie lebt vom Mitmachen und vom sich Einbringen des Bürgers. Das verstehen leider immer noch viel zu wenige und geben, im wahrsten Sinne des Wortes, ihre Stimme ab. Andere nehmen ihr, hart erkämpftes, Recht und Privileg zu wählen nicht einmal wahr.

Man muss sich bei beiden Dingen Fragen wieso?

Vielleicht weil es so viel einfacher ist anderen, insbesondere den Politikern, die Schuld für alles zu geben und sich einreden zu können, durch Nichtwählen sich von der Mitverantwortung freikaufen zu können. Dem ist aber nicht so - man macht sich nämlich mitschuldig - mindestens der Unterlassung! Eine Emanzipation der Bürger, eine Ausübung ihrer Rechte und Pflichten und die Übernahme von ein wenig Eigenverantwortung ist längst überfällig!

Kommen wir zu 2. Thema - dem Herdergymnasium.

Nun, so weit ich es überblicke, kämpft DIE LINKE und ihr Vorgänger die PDS seit gut zwei Jahrzehnten um bessere Bildungschancen. Die Anträge dazu werden regelmäßig von den jeweils aktuellen Regierungen kassiert. Übrigens unabhängig von ihrem Inhalt! Den in eigenen Anträgen von CDU und SPD fordern selbige oft wenige Jahre später das Selbe, nur sind dann IMMER komischerweise die Kassen leer und es tut ihnen ja soooo leid...

Nur Fakt ist die Linken waren in diesem Land nicht in Regierungsverantwortung und daher konnten sie ihre Vorschläge schlicht und simpel nicht umsetzen. Ihnen genau das vorzuwerfen ist also wenig stichhaltig und noch weniger seriös.

Zum Problem-Herder im Allgemeinen und Besonderen. Es sieht so aus, als hätte sich Frau MdL Keller des Problems angenommen, als es ihr bekannt wurde.
Man muss nun mal die gesamte Situation sehen - sie hat keine Kinder im schulpflichtigen Alter mehr und auch die Generation darauf ist noch nicht schulpflichtig. Von daher ist es schwierig alle Details - insbesondere wenn der Arbeitsplatz eigentlich auch noch Außerorts liegt, man also dauernd pendelt, und in einem anderen Ressort ist, immer 100% und direkt mitzubekommen.

Aber, es gibt bei Frau Keller z.B. eine regelmäßige Bürgersprechstunde, zu der dieses Thema längst mal von einem Elternteil oder auch den Schülern selbst angesprochen hätte werden können, oder eine Info an die Mitarbeiter gegeben werden können - zumal der Schulweg etlicher wohl mindestens 1x pro Tag am Wahlkreisbüro in der Altstadt vorbeiführt.

Nun, ich glaube nicht, dass das passiert ist...und damit wären wir wieder bei der oben angesprochenen nötigen Emanzipation der Bürger selbst.
Harzer_Wolf
18.10.2011, 07:50 Uhr
Rechnung
Nur ein Zusatz zu der 41 bzw. 17 Prozent - Rechnung. Wenn man die Linke runter rechnet, dann haben auch CDU und SPD weniger als 20 Prozent. Der Gerechtigkeit halber. Alle rechnen so, das haben Sie beim Arbeitsamt gelernt. Wahlsieger ist definitiv die Partei der Nichtwähler.
Herr Taft
18.10.2011, 08:22 Uhr
Emanzipation des Bürgers...
Sag ich doch @TeeEFF: Selbst ist der Mann / die Frau. Wer nicht in der Lage ist selbst Verantwortung für sich zu übernehmen, darf auch nicht meckern, wenn die Dinge nicht so laufen, wie er/sie es sich wünscht.

Leider herrscht hier oft genug noch die Mentalität vor mit ausgestrecktem Finger auf Problemchen zu zeigen aber nicht bereit zu sein, etwas zu unternehmen. Immer sollen andere die Verantwortung für alle möglichen Dinge übernehmen. Für die eigene Misere sind immer die anderen verantwortlich - niemals man selbst.
H.Buntfuß
19.10.2011, 19:20 Uhr
Verteidigung?
Wenn ich hier so manche Kommentare lese, muss ich annehmen, dass der allgemeine Bürger (dumme Arbeiter) Schuld sind an der gesamten Schieflage. Das stimmt einfach nicht, Schuld sind nun mal die Dienstboten der Wirtschaftsbosse und das sind nun einmal die Politiker, egal ob sie im Bundestag sitzen,oder nur in der Kreisebene.

Es stimmt schon, wenn nussbaum sagt: Jeder soll sich selber um sein Wohl kümmern. Und da kommt das „ABER,“ haben sie schon einmal versucht sich Selbstständig zu machen? Wenn ja, dann wissen sie, wie viel Steinen man ihnen in den Weg legen kann.

Außerdem kann sich nun mal nicht jeder Selbstständig machen, ein Arbeitsloser oder Hartz-IV-Empfänger schon gar nicht , oder glaubt jemand das würde gehen? Es soll sogar vorgekommen sein, dass jemand ein Gutes Konzept eingereicht hat, ihm wurde es abgelehnt und plötzlich tauchte es etwas abgewandelt wieder auf.

Wenn ich einige Kommentare richtig gelesen habe, bekomme ich den Eindruck man ruft dazu auf, seine Ellenbogen zu benutzen und jeden nieder zu machen der im Weg ist. Gut es soll Leute geben, die keine Moral und Skrupel haben und auf dem Weg ihrer Karriere alles niedermachen, was ihm im Weg ist.

Wenn das die Art der „NEUEN“ Gesellschaft ist, dann sehe ich „SCHWARZ“ für die Menschheit. Aber das ist nun mal Kapitalismus. Frau Merkel hat Verständnis für die Demonstranten, die am Wochenende gegen die Schieflage in der ganzen Welt protestiert haben, klingt das nicht wie ein „HOHN“.

Wie sagte da jemand: „Kapitalismus ist Warenproduktion auf höchster Stufe ihrer Entwicklung, auf der auch die Arbeitskraft zur Ware wird.“ Das sagt doch alles.
Eckenblitz
21.10.2011, 22:26 Uhr
Karikatur......
Allein die Karikatur sagt mehr über die Partei aus, als der gesamte Text.
Mister X
24.10.2011, 18:50 Uhr
Verwundert?
Ich wundere mich schon seit geraumer Zeit darüber, dass man in dieser Zeitung überhaupt noch etwas zu den „LINKEN“ schreibt. Meines Erachtens sind das die Nordhäuser- „LINKEN“ nicht wert. Nicht einmal eine Kritik ist bei dieser Partei angebracht, man sollte ihr einfach keine Plattform mehr bieten.

Zum Glück machen ja nun auch in Nordhausen die Piraten von sich Reden. Ich glaube an die Piraten und die „LINKEN“ werden in Zukunft noch so einige Plätze in den Politgremien abgeben.

Waren es nicht die „LINKEN,“ die sogar an die „NPD“ Stimmen abgeben mussten? Das muss man sich vorstellen, ausgerechnet an die Partei, die man bekämpft, wie der Teufel das Weihwasser, muss die Linkspartei eine Stimme im Stadtrat und zwei Stimmen im Kreistag abgeben. Nicht das ich ein Sympathisant der „NPD“ bin und ihnen die Stimmen gönne.

Aber so spielt nun mal das Leben, wie man so schön sagt.
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