Do, 18:00 Uhr
04.09.2003
Ideen und Geld – aber kein Vertrag
Nordhausen/Niedersachswerfen (nnz). Die Redaktion der nnz hatte gestern exklusiv über den eventuellen Verkauf der Maschinen und Anlagen der WICO in Niedersachswerfen berichtet. Die nnz hat weiterrecherchiert und ist auf interessante Fakten gestoßen.
Angedeutet wurde es bereits: Es gab viele Bemühungen, den Betrieb des insolventen Unternehmens am Standort in Niedersachswerfen fortzuführen. Eine Bemühung hat nach nnz-Informationen einen konkreten Namen: WICO-Harz GmbH. Das Unternehmen wollte nicht nur den Betrieb zum 1. September 2003 übernehmen, sondern die Macher hatten ein Konzept und sogar das notwendige Geld. Und selbst das Thüringer Wirtschaftsministerium soll in Person von Staatssekretär Riechwien relativ begeistert gewesen sein. Man habe Unterstützung zugesagt und eventuell eine Landesbürgschaft in Aussicht gestellt.
Mit diesem politischen Zusatzgepäck im Rucksack fuhren die Herren der WICO-Harz GmbH dann auch zur Insolvenzverwalterin nach München. Dort wollten sie den Kaufvertrag unterschreiben, in dem mit 4,2 Millionen Euro die Kaufsumme ausgewiesen sein sollte. Wie ein Schlag muß es gewesen sein, als man erfuhr, es gebe schon einen Kaufvertrag gibt. Summe: 4,3 Millionen Euro. Nun hält sich das Gerücht hinsichtlich des Kaufinteresses der Firma Knauf schon recht lange. In Niedersachswerfen tauchte es zum ersten Mal unmittelbar nach dem jähe WICO-Ende auf. Jetzt könnte es Realität werden. Alles weitere lesen Sie im nnz-Archiv.
Autor: nnzAngedeutet wurde es bereits: Es gab viele Bemühungen, den Betrieb des insolventen Unternehmens am Standort in Niedersachswerfen fortzuführen. Eine Bemühung hat nach nnz-Informationen einen konkreten Namen: WICO-Harz GmbH. Das Unternehmen wollte nicht nur den Betrieb zum 1. September 2003 übernehmen, sondern die Macher hatten ein Konzept und sogar das notwendige Geld. Und selbst das Thüringer Wirtschaftsministerium soll in Person von Staatssekretär Riechwien relativ begeistert gewesen sein. Man habe Unterstützung zugesagt und eventuell eine Landesbürgschaft in Aussicht gestellt.
Mit diesem politischen Zusatzgepäck im Rucksack fuhren die Herren der WICO-Harz GmbH dann auch zur Insolvenzverwalterin nach München. Dort wollten sie den Kaufvertrag unterschreiben, in dem mit 4,2 Millionen Euro die Kaufsumme ausgewiesen sein sollte. Wie ein Schlag muß es gewesen sein, als man erfuhr, es gebe schon einen Kaufvertrag gibt. Summe: 4,3 Millionen Euro. Nun hält sich das Gerücht hinsichtlich des Kaufinteresses der Firma Knauf schon recht lange. In Niedersachswerfen tauchte es zum ersten Mal unmittelbar nach dem jähe WICO-Ende auf. Jetzt könnte es Realität werden. Alles weitere lesen Sie im nnz-Archiv.

