Do, 08:25 Uhr
04.09.2003
Zwei Schritt zurück, einen nach vor
Nordhausen (nnz). In den zurückliegenden Wochen, so schien es, gab es für die SPD-Stadtratsfraktion nichts Wichtigeres als die touristische Erschließung der Kiesgewässer (siehe nnz-Archiv). Jetzt wurde der angekündigte Antrag zurückgezogen. Dafür gab es einen Änderungsantrag...
Daß der eigentliche Antrag nicht unbedingt auf Gegenliebe in der Verwaltung stößt, das muß Fraktionschefin Sabine Meyer geahnt haben. Sie meldete einen neuen Antrag schon vor der eigentlichen Tagesordnung des Hauptausschusses an. Und die Bedenken der Verwaltung brachte schließlich Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) auf den Punkt. Wir haben im Rathaus genug Konzepte, wir haben allerdings kein Geld, sind kaum Eigentümer von Flächen und außerdem besteht über große Teile der Kiesgewässer das Bergrecht, so Beyse. Und weiter: So soll es vom Eigentümer der Flächen, Bilfinger & Berger, bereits Vorstellungen geben, wie diese künftig bebaut werden können.
In den Änderungsantrag der SPD soll nun geschrieben werden, dass der Bebauungsplan für die städtischen Flächen vorangetrieben werden soll. Damit solle man es ermöglichen, dass ein alternatives Klientel auch zur Landesgartenschau kommen könne: Mit dem Zelt oder mit dem Wohnmobil. Und das alles soll bis zum nächsten Jahr ein Arbeitskreis richten, der einer von vielen des vergangenen Jahrzehnts in Stadtverordnetenversammlung und Stadtrat war. Der braucht nur reanimiert zu werden und kostet zudem keinen müden Euro.
Autor: nnzDaß der eigentliche Antrag nicht unbedingt auf Gegenliebe in der Verwaltung stößt, das muß Fraktionschefin Sabine Meyer geahnt haben. Sie meldete einen neuen Antrag schon vor der eigentlichen Tagesordnung des Hauptausschusses an. Und die Bedenken der Verwaltung brachte schließlich Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) auf den Punkt. Wir haben im Rathaus genug Konzepte, wir haben allerdings kein Geld, sind kaum Eigentümer von Flächen und außerdem besteht über große Teile der Kiesgewässer das Bergrecht, so Beyse. Und weiter: So soll es vom Eigentümer der Flächen, Bilfinger & Berger, bereits Vorstellungen geben, wie diese künftig bebaut werden können.
In den Änderungsantrag der SPD soll nun geschrieben werden, dass der Bebauungsplan für die städtischen Flächen vorangetrieben werden soll. Damit solle man es ermöglichen, dass ein alternatives Klientel auch zur Landesgartenschau kommen könne: Mit dem Zelt oder mit dem Wohnmobil. Und das alles soll bis zum nächsten Jahr ein Arbeitskreis richten, der einer von vielen des vergangenen Jahrzehnts in Stadtverordnetenversammlung und Stadtrat war. Der braucht nur reanimiert zu werden und kostet zudem keinen müden Euro.

