Mi, 18:20 Uhr
03.09.2003
„Wir bauen wie die Irren“
Nordhausen (nnz). Die Baubranche steckt in der Flaute, Insolvenzen machen die Runde, die Gewerkschaft fordert die Einhaltung des Mindestlohn 2. Doch es gibt Unternehmen, die diesem negativen Trend trotzen. Auch in Nordhausen.
Eines davon ist die Schachtbau Nordhausen GmbH. Deren Baubereich konnte in den zurückliegenden Wochen etwa 25 neue Mitarbeiter befristet einstellen. Aufträge müssen abgearbeitet werden. Wir bauen wie die Wahnsinnigen, beschreibt Geschäftsführer Jürgen Stäter die derzeitige Situation. Bauvorhaben werden nicht nur in Sachsen, Niedersachsen und in Thüringen realisiert, sondern auch quasi vor der Nordhäuser Haustür. So bauen die Schachtbauer neben der Zeppelinbrücke in Nordhausen auch die große Hungerbachtalbrücke im Zuge der A 38 bei Görsbach. Allein dieses Vorhaben schlägt in den Auftragsbüchern mit rund sieben Millionen Euro zu Buche.
In der kommenden Woche feiert die Schachtbau GmbH ihren 105. Geburtstag. Da hat sich viel Prominenz aus Wirtschaft und Politik angesagt. Und die Führung wird bei dieser Gelegenheit auch einen Ausblick auf die kommenden Jahre geben. Der sollte – dem Anlaß entsprechend - nicht unbedingt negativ ausfallen.
Autor: nnzEines davon ist die Schachtbau Nordhausen GmbH. Deren Baubereich konnte in den zurückliegenden Wochen etwa 25 neue Mitarbeiter befristet einstellen. Aufträge müssen abgearbeitet werden. Wir bauen wie die Wahnsinnigen, beschreibt Geschäftsführer Jürgen Stäter die derzeitige Situation. Bauvorhaben werden nicht nur in Sachsen, Niedersachsen und in Thüringen realisiert, sondern auch quasi vor der Nordhäuser Haustür. So bauen die Schachtbauer neben der Zeppelinbrücke in Nordhausen auch die große Hungerbachtalbrücke im Zuge der A 38 bei Görsbach. Allein dieses Vorhaben schlägt in den Auftragsbüchern mit rund sieben Millionen Euro zu Buche.
In der kommenden Woche feiert die Schachtbau GmbH ihren 105. Geburtstag. Da hat sich viel Prominenz aus Wirtschaft und Politik angesagt. Und die Führung wird bei dieser Gelegenheit auch einen Ausblick auf die kommenden Jahre geben. Der sollte – dem Anlaß entsprechend - nicht unbedingt negativ ausfallen.


