Di, 19:18 Uhr
02.09.2003
Umweltfesttage: Eine Bilanz
Nordhausen (nnz). In der vergangenen Woche drehte sich im Landkreis fast alles um die Umwelt. In der achten Auflage waren die Umweltfesttage veranstaltet worden. nnz mit einer Bilanz aus Sicht des Landratsamtes.
Die 8. Umweltfesttage des Landkreises Nordhausen am Donnerstag und Freitag letzter Woche auf dem Scheunenhof in Sundhausen waren ein großer Erfolg, nicht zuletzt durch die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Scheunenhofes sowie der Umweltakademie Nordthüringen e.V., so äußerte sich der Fachbereichsleiter Umwelt- und Naturschutz des Landratsamtes Nordhausen, Matthias Ehrhold. Auch das Wetter war den Umweltfesttagen entgegen der Vorhersagen gut gewogen, so dass zahlreiche Besucher die Gelegenheit nutzten, um sich zum Thema "Abfall" und "Nachwachsende Rohstoffe" zu informieren. Dies war nicht nur an diversen Ständen möglich, sondern auch durch die Teilnahme an kostenlosen Exkursionen zum Abfallwirtschaftszentrum "Kreisabfalldeponie Nentzelsrode" und zur purus Kunststoffwerke Niedergebra GmbH.
Das Angebot an den Aktionsständen wurde besonders von den Kindern und Jugendlichen rege genutzt. Am Donnerstagabend diskutierten interessierte Bürgerinnen und Bürger zum 19. Umweltpodium z.B. zu den Fragen der Nutzungsmöglichkeiten nachwachsender Rohstoffe in der Region und der Entwicklung der Abfallwirtschaft in den nächsten Jahren im Landkreis Nordhausen.
Prof. Dr. Konrad Scheffer von der Universität Kassel-Witzenhausen erklärte, dass die Chance für die Landwirte dieser Region in der Energiegewinnung aus Biomasse zu sehen sei. In der Wandlung von Landwirten zu Energiewirten liege die Zukunft. Dipl.-Ing. Stefan Grüner von der Firma Rethmann zeigte auf, dass man nicht vorhabe, sämtlichen Abfall aus der Region zu schaffen. Er kündigte für die Restabfallvorbehandlungsanlage in Nentzelsrode den Spatenstich für März 2004 an. Hier sollen 10 bis 14 Arbeitsplätze entstehen.
Die Umweltfesttage haben gezeigt, wie wichtig es ist, mit den Bürgern im Gespräch zu bleiben, um aufklären zu können, Perspektiven zu zeigen und die Sensibilität für Umweltthemen zu erhalten. Das Landratsamt Nordhausen bedankt sich besonders bei allen Sponsoren und freiwilligen Helfern für die Unterstützung, denn ohne sie wäre die Durchführung der Umweltfesttage in dieser Qualität nicht möglich gewesen, so Ehrhold.
Mehr Beiträge zu den Umweltfesttagen gibt es im Archiv der nnz.
Autor: nnzDie 8. Umweltfesttage des Landkreises Nordhausen am Donnerstag und Freitag letzter Woche auf dem Scheunenhof in Sundhausen waren ein großer Erfolg, nicht zuletzt durch die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Scheunenhofes sowie der Umweltakademie Nordthüringen e.V., so äußerte sich der Fachbereichsleiter Umwelt- und Naturschutz des Landratsamtes Nordhausen, Matthias Ehrhold. Auch das Wetter war den Umweltfesttagen entgegen der Vorhersagen gut gewogen, so dass zahlreiche Besucher die Gelegenheit nutzten, um sich zum Thema "Abfall" und "Nachwachsende Rohstoffe" zu informieren. Dies war nicht nur an diversen Ständen möglich, sondern auch durch die Teilnahme an kostenlosen Exkursionen zum Abfallwirtschaftszentrum "Kreisabfalldeponie Nentzelsrode" und zur purus Kunststoffwerke Niedergebra GmbH.
Das Angebot an den Aktionsständen wurde besonders von den Kindern und Jugendlichen rege genutzt. Am Donnerstagabend diskutierten interessierte Bürgerinnen und Bürger zum 19. Umweltpodium z.B. zu den Fragen der Nutzungsmöglichkeiten nachwachsender Rohstoffe in der Region und der Entwicklung der Abfallwirtschaft in den nächsten Jahren im Landkreis Nordhausen.
Prof. Dr. Konrad Scheffer von der Universität Kassel-Witzenhausen erklärte, dass die Chance für die Landwirte dieser Region in der Energiegewinnung aus Biomasse zu sehen sei. In der Wandlung von Landwirten zu Energiewirten liege die Zukunft. Dipl.-Ing. Stefan Grüner von der Firma Rethmann zeigte auf, dass man nicht vorhabe, sämtlichen Abfall aus der Region zu schaffen. Er kündigte für die Restabfallvorbehandlungsanlage in Nentzelsrode den Spatenstich für März 2004 an. Hier sollen 10 bis 14 Arbeitsplätze entstehen.
Die Umweltfesttage haben gezeigt, wie wichtig es ist, mit den Bürgern im Gespräch zu bleiben, um aufklären zu können, Perspektiven zu zeigen und die Sensibilität für Umweltthemen zu erhalten. Das Landratsamt Nordhausen bedankt sich besonders bei allen Sponsoren und freiwilligen Helfern für die Unterstützung, denn ohne sie wäre die Durchführung der Umweltfesttage in dieser Qualität nicht möglich gewesen, so Ehrhold.
Mehr Beiträge zu den Umweltfesttagen gibt es im Archiv der nnz.

