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Mo, 11:39 Uhr
01.09.2003

"Initialzündung" für Nordhausen

Nordhausen (nnz). Andreas Wieninger, neu gewählter Kreisverbandsvorsitzender des DGB Nordhausen, sieht in der Entstehung des geplanten Industrieparkes Nordhausen in der Goldenen Aue eine Initialzündung für die gesamte Region. Was er noch sieht, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.


Gegenwärtig deute sich in Nordhausen eine positive Aufbruchstimmung trotz z.T. negativer Rahmenbedingungen an. Die Landesgartenschau steht vor der Tür, das Kurbelwellenwerk in der Rothenburgstraße zeigt beispielhaft, dass Industrieansiedlungen in Nordhausen chancenreich sind. Aber nicht nur neue Arbeitsplätze unterstreichen für Wieninger die Schlüsselrolle des neuen Industriegebietes. Die gesamte Bandbreite von Kultur, über Sport bis hin zu Natur und Tourismus ständen nicht im Widerspruch zum Industriegebiet.

Eine ausgewogene Entwicklung sei nötig und Arbeitsplätze in der Landwirtschaft gleichermaßen wichtig. Jedoch darf hier nicht einseitig entschieden werden, wo zahlreiche Vorteile des Industriegebietes überwiegen. Die Bürgerinitiative habe zurecht auf Probleme hingewiesen und am Gesamtprozess mitgewirkt. Jedoch ist Wieninger nach einem Gesprächsangebot von der BI enttäuscht, dass nicht akzeptiert werde, dass die umfangreiche Alternativstandortprüfung dem Standort Goldene Aue die beste Eignung bestätigt und es zu keinem weiteren Gespräch gekommen ist.

Sollte die einmalige Chance der Ansiedlung von neuen Großinvestoren vertan werden, hätte dies unabsehbare negative Folgen für die Region. Denn gerade im Zusammenhang mit dem Landesentwicklungsplan schläft die Konkurrenz anderer Industriestandorte in Thüringen nicht. Auch der DGB Regionsvorsitzende Nordthüringens, Ulrich Hannemann, unterstreicht, dass der DGB Nordthüringen für die Errichtung des neuen Industriegebietes eintrete. Seine abschließende Bitte an die Planer zielt auf eine umfassendere Aufklärung der Bedenkenträger; konkrete Fakten sollten jeweils umgehend an die Öffentlichkeit, damit Probleme behoben werden können. Denn die Chancen des neuen Industriegebietes habe Nordhausen in der Regel nur einmal.
Autor: nnz

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