Sa, 19:36 Uhr
30.08.2003
Klare Angelegenheit
Nordhausen (nnz). An diesem Wochenende müssen beide Nordhäuser Landesklasse-Mannschaften im Thüringer Pokalwettbewerb ran. Während Salza morgen um 15 Uhr den Landesligisten 1. FC 03 Gera empfängt, traf heute Wacker 90 Nordhausen auf den SV 08 Steinach, derzeit Tabellendreizehnter in der Landesliga. Über die Begegnung berichtet nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
325 zahlende Zuschauer, darunter auch die SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Becker, wollten einen ähnlich guten Pokalfight sehen wie gegen Gotha. Wacker 90 Nordhausen ging nach dem 1:0-Sieg über Salza mit gestärktem Selbstvertrauen in die Begegnung und hatte in der 1. Minute durch Pohl eine erste gute Möglichkeit. Doch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. Die Steinacher, technisch überlegen und abgeklärter, kamen mit gefährlichen Angriffen über die Außenpositionen. Bei einem solchen Gegenzug unterlief Verteidiger Marco Nebelung ein kapitaler Fehler. Stephan Wild bedankte sich für den unverhofften Ballgewinn mit dem Führungstor für die Gäste (10.), die durch Urbanski noch zwei weitere gute Chancen hatten (14. und 16.)
Wacker bemühte sich zwar redlich, es kam jedoch nicht viel dabei zustande, obwohl das Spiel der Nordhäuser im Mittelfeld phasenweise recht gefällig aussah. Aber an der gegnerischen Strafraumgrenze waren sie mit ihrem Latein am Ende. Das Fehlen von Pistorius - für vier Pflichtspiele gesperrt - machte sich deutlich bemerkbar. Ranzinger hatte nach einer Flanke von Aschenschwandtner eine gute Chance, aber der Steinacher Schlussmann war auf dem Posten (17.). Daniel Verkouters Freistoß strich knapp über das Tor (26.). Damit erschöpften sich die nennenswerten Möglichkeiten für die Platzherren in der ersten Halbzeit.
Uwe Etzrodt brachte zu Beginn der zweiten Halbzeit Marcel Verkouter für den verletzten Nebelung. Die Spielentscheidung fiel bereits in der 47. Minute. Nach einer präzise getretenen Ecke vollendete Marcus Küklhorn aus Nahdistanz zur 2:0-Führung der Steinacher, die nun eindeutig das Spiel bestimmten. Bei den Gastgebern lief kaum noch etwas zusammen. Zuviel Fehlpässe, ideenlos, ohne Biss und im Angriff zu harmlos, hatten die Nordhäuser den Steinachern nur wenig entgegen zu setzen. Markus Ranzinger und Lars Pohl bemühten sich zwar, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, aber der wollte nicht fallen. Die beste Möglichkeit für Wacker hatte Pohl in der 77. Minute nach gutem Zusammenspiel mit Marcel Verkouter. Seinen Schuss von der Strafraumgrenze konnte der Steinacher Schlussmann nur mit Mühe entschärfen. Die Gäste taten nur noch das Nötigste, um den sicheren Sieg über die Zeit zu bringen.
Wir haben verdient gewonnen. Es hätten gut und gerne noch ein paar Treffer mehr sein können. Ich musste den Ausfall von sechs Spielern kompensieren. Unsere ganze Aufmerksamkeit gilt jetzt den Meisterschaftsspielen so Steinachs Co-Trainer Henning Köhler zum Abschneiden seiner Mannschaft. Uwe Etzrodt zeigte sich enttäuscht von der Leistung seiner Jungs. Wir sind zu wenig gelaufen, es fehlte die Moral und der Kampfgeist. Der typische Pokalcharakter ist heute nicht aufgekommen, sehr zum Ärger der Fans. Ich habe von meinen Jungs etwas mehr erwartet, zeigte sich der Nordhäuser Coach enttäuscht. Für ihn zählt am kommenden Sonnabend daheim gegen Weißensee nur ein voller Erfolg.
Autor: rh325 zahlende Zuschauer, darunter auch die SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Becker, wollten einen ähnlich guten Pokalfight sehen wie gegen Gotha. Wacker 90 Nordhausen ging nach dem 1:0-Sieg über Salza mit gestärktem Selbstvertrauen in die Begegnung und hatte in der 1. Minute durch Pohl eine erste gute Möglichkeit. Doch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. Die Steinacher, technisch überlegen und abgeklärter, kamen mit gefährlichen Angriffen über die Außenpositionen. Bei einem solchen Gegenzug unterlief Verteidiger Marco Nebelung ein kapitaler Fehler. Stephan Wild bedankte sich für den unverhofften Ballgewinn mit dem Führungstor für die Gäste (10.), die durch Urbanski noch zwei weitere gute Chancen hatten (14. und 16.)
Wacker bemühte sich zwar redlich, es kam jedoch nicht viel dabei zustande, obwohl das Spiel der Nordhäuser im Mittelfeld phasenweise recht gefällig aussah. Aber an der gegnerischen Strafraumgrenze waren sie mit ihrem Latein am Ende. Das Fehlen von Pistorius - für vier Pflichtspiele gesperrt - machte sich deutlich bemerkbar. Ranzinger hatte nach einer Flanke von Aschenschwandtner eine gute Chance, aber der Steinacher Schlussmann war auf dem Posten (17.). Daniel Verkouters Freistoß strich knapp über das Tor (26.). Damit erschöpften sich die nennenswerten Möglichkeiten für die Platzherren in der ersten Halbzeit.
Uwe Etzrodt brachte zu Beginn der zweiten Halbzeit Marcel Verkouter für den verletzten Nebelung. Die Spielentscheidung fiel bereits in der 47. Minute. Nach einer präzise getretenen Ecke vollendete Marcus Küklhorn aus Nahdistanz zur 2:0-Führung der Steinacher, die nun eindeutig das Spiel bestimmten. Bei den Gastgebern lief kaum noch etwas zusammen. Zuviel Fehlpässe, ideenlos, ohne Biss und im Angriff zu harmlos, hatten die Nordhäuser den Steinachern nur wenig entgegen zu setzen. Markus Ranzinger und Lars Pohl bemühten sich zwar, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, aber der wollte nicht fallen. Die beste Möglichkeit für Wacker hatte Pohl in der 77. Minute nach gutem Zusammenspiel mit Marcel Verkouter. Seinen Schuss von der Strafraumgrenze konnte der Steinacher Schlussmann nur mit Mühe entschärfen. Die Gäste taten nur noch das Nötigste, um den sicheren Sieg über die Zeit zu bringen.
Wir haben verdient gewonnen. Es hätten gut und gerne noch ein paar Treffer mehr sein können. Ich musste den Ausfall von sechs Spielern kompensieren. Unsere ganze Aufmerksamkeit gilt jetzt den Meisterschaftsspielen so Steinachs Co-Trainer Henning Köhler zum Abschneiden seiner Mannschaft. Uwe Etzrodt zeigte sich enttäuscht von der Leistung seiner Jungs. Wir sind zu wenig gelaufen, es fehlte die Moral und der Kampfgeist. Der typische Pokalcharakter ist heute nicht aufgekommen, sehr zum Ärger der Fans. Ich habe von meinen Jungs etwas mehr erwartet, zeigte sich der Nordhäuser Coach enttäuscht. Für ihn zählt am kommenden Sonnabend daheim gegen Weißensee nur ein voller Erfolg.

