Fr, 15:37 Uhr
29.08.2003
Wieninger: Chancen vertan
Nordhausen (nnz). Kritik an der Gesundheitsreform kommt nun auch aus dem Landkreis Nordhausen. Der Vorsitzende des DGB Kreisverbandes, Andreas Wieninger (SPD) kritisiert die Eckpunkte des Reformpaketes zu dem zwischen der Bundesregierung und der CDU/CSU gefassten Konsens in der Gesundheitspolitik.
Zusammengefasst kann man sagen: Wer krank ist zahlt drauf! so Wieninger. Nach ersten positiven Ansätzen in den Vorbereitungen bleibt am Ende lediglich ein Kostensenkungsprogramm zu Lasten von Patienten und Versicherten. Die Chance einer Strukturreform, die zu wirklichen Einsparungen hätte führen können ist dabei vertan worden.
Es bleibe zu befürchten das eher die Verschleppung von Krankheiten aus finanziellen Gründen, mit allen Nachteilen für die Personen selbst, aber auch für die Wirtschaft, statt das Gesundheitsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger steige. urch die zusätzlichen Belastungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird in Folge die Kaufkraft weiter geschmälert, das Nachfrageproblem verschärft und demzufolge für die Unternehmen keine Möglichkeit zur Schaffung neuer Arbeitsplätze geboten.
Initiativen, Arbeitslosenverbände und Gewerkschaften bereiten deshalb für den 1. November 2003 eine Großdemonstration in Berlin gegen Sozialkahlschlag vor.
Autor: nnzZusammengefasst kann man sagen: Wer krank ist zahlt drauf! so Wieninger. Nach ersten positiven Ansätzen in den Vorbereitungen bleibt am Ende lediglich ein Kostensenkungsprogramm zu Lasten von Patienten und Versicherten. Die Chance einer Strukturreform, die zu wirklichen Einsparungen hätte führen können ist dabei vertan worden.
Es bleibe zu befürchten das eher die Verschleppung von Krankheiten aus finanziellen Gründen, mit allen Nachteilen für die Personen selbst, aber auch für die Wirtschaft, statt das Gesundheitsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger steige. urch die zusätzlichen Belastungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird in Folge die Kaufkraft weiter geschmälert, das Nachfrageproblem verschärft und demzufolge für die Unternehmen keine Möglichkeit zur Schaffung neuer Arbeitsplätze geboten.
Initiativen, Arbeitslosenverbände und Gewerkschaften bereiten deshalb für den 1. November 2003 eine Großdemonstration in Berlin gegen Sozialkahlschlag vor.


