So, 18:23 Uhr
18.09.2011
Handballer mit Kantersieg
Die Nordhäuser Fangemeinde wird sich die Tabelle der Thüringenliga nach dem Kantersieg gegen den Hermsdorf 2 ausdrucken und einrahmen. Zumindest für 24 Stunden nimmt der Südharzexpress die Spitzenposition ein. Ein ausführlicher Bericht von Frank Ollech...
Wo stehen die Nordhäuser Handballer? Der erste Spieltag in Schnellmannshausen konnte die Frage nicht wirklich beantworten. So musste der zweite Spieltag Aufschluss bringen, ob sich die intensive Vorbereitung ausgezahlt hat. Mit der Zweiten vom SV Hermsdorf stellte sich der aktuelle Spitzenreiter der Liga vor.
Sie übernahmen die Führung durch einen Kantersieg (37:16) über den SV Behringen/Sonneborn. So reisten sie mit breiter Brust in den Südharz um nicht nur die Tabellenführung zu behaupten, sondern sich auch für die 32:19 Niederlage der letzten Spielserie an gleicher Stelle zu revanchieren.
Nach dem Anpfiff sprach keiner mehr von revanchieren. Die Hermsdorfer hatte Mühe und Not ins Spiel zu finden. Es waren Steffan Fuhrmann, Christian Flötling und zweimal Thomas Riemekasten die die Südharzer Führung nach nur fünf Minuten auf 4:0 schraubten. Die Gäste waren in Zugzwang und müssen reagieren. Die frühe Auszeit brachte jedoch nicht mehr als eine Verschnaufpause, der Südharzexpress hatte bereits Fahrt aufgenommen.
Die Schützlinge von Andreas Meyer waren nicht wieder zu erkennen. Das angeschlagene Tempo hoch, zu hoch für die Gäste. Ihr Rückstand vergrößerte sich von Minute zu Minute. In der 17. Spielminute lagen sie bereits, durch einen verwandelten Strafwurf von Thomas Riemekasten, mit 13:5 zurück.
Die Hausherren kontrollierten die Partie nach Belieben. Gegen die Abwehr rannten der SVH stellenweise hilflos an. Und was die Abwehr nicht abräumte, hielt Torhüter Kay Näther zwischen den Posten. Mit diesem Rückhalt erlaubte er es den Angreifern Akzente zu setzen. Die Konterangriffe zermürbten die Gäste zusätzlich. Aus dem Rückraum war es Steffan Fuhrmann und der genesene Mathias Thiele die Wirkung erzielten.
Kurz vor der Pause gab Hermsdorf doch noch ein Lebenszeichen von sich. Während die Rolandstädter sich so langsam auf die Halbzeit vorbereiteten, erzielten sie vier Treffer in Folge, bevor ein verwandelter Strafwurf des NSV den 17:12 Halbzeitstand herstellte.
Nach der Pause zeichnete sich eine hohe Niederlage der Gäste schnell ab. Nach 42. Spielminuten, beim Stand von 23:15, wurde es dann richtig eng. Trotz ihrer stumpfen spielerischen Waffen schlugen sich die Spieler des SVH tapfer. Zwar wussten sie um ihre Niederlage, wollten sie jedoch in Grenzen halten. Dies gelang ihnen nur teilweise, denn die von Michael Spieß geführte Abwehr dachte nicht daran das Tempo der Partie zu drosseln.
Die weiteren Minuten nur noch Kosmetik für die wieder zahlreichen Zuschauer in der Ballspielhalle. Am Ende waren die Gäste froh über das Schlusssignal. Mit einer deftigen 33:22 Niederlagen traten sie die Heimreise an.
Der NSV hatte seine Festung Ballspielhalle wieder einmal verteidigt und dies eindrucksvoll. Sie bestachen vor allem in ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit und einem überragenden Torhüter Kay Näther. Die neu formierte Abwehr bestand ihre Feuertaufe und der Angriff fand zu alter Stärke zurück.
Lange Zeit zum verschnaufen haben die Spieler jedoch nicht. Mit dem Absteiger aus der mitteldeutschen Liga, dem HSV Apolda, wartet ein Goliath auf die Rolandstädter am nächsten Wochenende.
Frank Ollech
Sören Ahlert/ Kay Nähter/ Stefan Fuhrmann 10/ Christian Müller 1/ Andreas Ramonat 1/ Sebastian Kreutz/ Christian Flötling 1/ Andre Elster 4/ Michael Spieß 1/ Phillip Tube/Mathias Thiele 9/ Martin Stritzel
Autor: nnzWo stehen die Nordhäuser Handballer? Der erste Spieltag in Schnellmannshausen konnte die Frage nicht wirklich beantworten. So musste der zweite Spieltag Aufschluss bringen, ob sich die intensive Vorbereitung ausgezahlt hat. Mit der Zweiten vom SV Hermsdorf stellte sich der aktuelle Spitzenreiter der Liga vor.
Sie übernahmen die Führung durch einen Kantersieg (37:16) über den SV Behringen/Sonneborn. So reisten sie mit breiter Brust in den Südharz um nicht nur die Tabellenführung zu behaupten, sondern sich auch für die 32:19 Niederlage der letzten Spielserie an gleicher Stelle zu revanchieren.
Nach dem Anpfiff sprach keiner mehr von revanchieren. Die Hermsdorfer hatte Mühe und Not ins Spiel zu finden. Es waren Steffan Fuhrmann, Christian Flötling und zweimal Thomas Riemekasten die die Südharzer Führung nach nur fünf Minuten auf 4:0 schraubten. Die Gäste waren in Zugzwang und müssen reagieren. Die frühe Auszeit brachte jedoch nicht mehr als eine Verschnaufpause, der Südharzexpress hatte bereits Fahrt aufgenommen.
Die Schützlinge von Andreas Meyer waren nicht wieder zu erkennen. Das angeschlagene Tempo hoch, zu hoch für die Gäste. Ihr Rückstand vergrößerte sich von Minute zu Minute. In der 17. Spielminute lagen sie bereits, durch einen verwandelten Strafwurf von Thomas Riemekasten, mit 13:5 zurück.
Die Hausherren kontrollierten die Partie nach Belieben. Gegen die Abwehr rannten der SVH stellenweise hilflos an. Und was die Abwehr nicht abräumte, hielt Torhüter Kay Näther zwischen den Posten. Mit diesem Rückhalt erlaubte er es den Angreifern Akzente zu setzen. Die Konterangriffe zermürbten die Gäste zusätzlich. Aus dem Rückraum war es Steffan Fuhrmann und der genesene Mathias Thiele die Wirkung erzielten.
Kurz vor der Pause gab Hermsdorf doch noch ein Lebenszeichen von sich. Während die Rolandstädter sich so langsam auf die Halbzeit vorbereiteten, erzielten sie vier Treffer in Folge, bevor ein verwandelter Strafwurf des NSV den 17:12 Halbzeitstand herstellte.
Nach der Pause zeichnete sich eine hohe Niederlage der Gäste schnell ab. Nach 42. Spielminuten, beim Stand von 23:15, wurde es dann richtig eng. Trotz ihrer stumpfen spielerischen Waffen schlugen sich die Spieler des SVH tapfer. Zwar wussten sie um ihre Niederlage, wollten sie jedoch in Grenzen halten. Dies gelang ihnen nur teilweise, denn die von Michael Spieß geführte Abwehr dachte nicht daran das Tempo der Partie zu drosseln.
Die weiteren Minuten nur noch Kosmetik für die wieder zahlreichen Zuschauer in der Ballspielhalle. Am Ende waren die Gäste froh über das Schlusssignal. Mit einer deftigen 33:22 Niederlagen traten sie die Heimreise an.
Der NSV hatte seine Festung Ballspielhalle wieder einmal verteidigt und dies eindrucksvoll. Sie bestachen vor allem in ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit und einem überragenden Torhüter Kay Näther. Die neu formierte Abwehr bestand ihre Feuertaufe und der Angriff fand zu alter Stärke zurück.
Lange Zeit zum verschnaufen haben die Spieler jedoch nicht. Mit dem Absteiger aus der mitteldeutschen Liga, dem HSV Apolda, wartet ein Goliath auf die Rolandstädter am nächsten Wochenende.
Frank Ollech
Sören Ahlert/ Kay Nähter/ Stefan Fuhrmann 10/ Christian Müller 1/ Andreas Ramonat 1/ Sebastian Kreutz/ Christian Flötling 1/ Andre Elster 4/ Michael Spieß 1/ Phillip Tube/Mathias Thiele 9/ Martin Stritzel


























