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Do, 15:19 Uhr
08.09.2011

Keine rosigen Aussichten

Landrat Joachim Claus (CDU) war gestern zum zweiten Mal in dieser Woche nach Berlin unterwegs. Ging es am Montag um den Antrag des Landkreises Nordhausen, die Grundsicherung für Langzeitarbeitslose in eigener Regie zu übernehmen, war am Donnerstag der Ausbau der B 4 in den Sundhäuser Bergen Anlass eines Gesprächs im Bundesverkehrsministerium...


An dem Treffen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Jan Mücke nahmen auch der Sondershäuser Landrat Peter Hengstermann, Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, Bürgermeister Joachim Kreyer aus Sondershausen und der CDU-Bundestagsabgeordnete Manfred Grund teil.

Mit dieser Nordthüringer Offensive sollte dem Bundesverkehrsministerium die Notwendigkeit des Ausbaus der B 4 im Bereich der Sundhäuser Berge nachdrücklich unterstrichen werden. „Dieses Nadelöhr erschwert Industrieansiedlungen in Sondershausen, verlängert den Weg von und zur Landeshauptstadt und wurde nach der Fertigstellung der A 38 zu einem Unfallschwerpunkt“, erklärt Abgeordneter Manfred Grund.

Staatssekretär Mücke erklärte die laufenden Planungen zur Realisierung der B 4 und gab unter Verweis auf die angespannte Finanzlage kund, dass in ganz Deutschland vor 2014 nicht mit dem Beginn von Neubaumaßnahmen gerechnet werden kann.

„Für die Vertreter aus Nordthüringen keine zufriedenstellende Aussicht“, resümierte Manfred Grund, „zumal es noch weitere Baustellen gibt wie den Lückenschluss der A 71, die Fortführung des Neubaus der B 243 und die Verlegung der B 4 in Ilfeld und Niedersachswerfen“.

Im Gespräch mit den Verantwortlichen im Bundesverkehrsministerium machten die Vertreter Nordthüringens deutlich, dass die Region das Spielen auf Zeit nicht länger zugemutet werden kann.
Autor: psg

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Kommentare
Ferrarimeiki
08.09.2011, 20:08 Uhr
Keine Gelder da???
Da fragt man sich echt für was wir Steuern Zahlen?
Aber es ist doch egal ob sich Firmen andere Standorte suchen oder ob es noch mehr Unfälle gibt Hauptsache die Damen und Herren in Berlin können die Gelder zum Fenster rausschmeiße!!!

Warum?
Deutschland plant zwischen 2012 und 2014 weitere 102 Millionen Euro nach Äthiopien zu geben.

Talkshow im Kriegsgebiet, zum Teil auf Kosten des Steuerzahlers
Nach Medienberichten wurde die im Dezember 2010 in Afghanistan aufgezeichnete Talk-Show von Johannes B. Kerner mit Karl-Theodor zu Guttenberg, CSU, teilweise mit Steuergeldern bezahlt.

Die unfähigen Bankmanager werden gigantisch entlohnt
Jeder Angestellte oder Beamte, der Mist baut, muss dafür geradestehen, wird entlassen, Pension gestrichen oder gekürzt. Nicht so bei den Versagern in der Bayerischen Landesbank. Sie fuhren das Unternehmen an die Wand (der Steuerzahler muss dafür ca. 10.000.000.000 Euro blechen).

Staatsbank KfW verschleudert 300 Millionen Euro
Das Verschwendungsdebakel mit der früheren KfW-Tochter IKB kostete den deutschen Steuerzahler 8 Milliarden Euro. Am Montag, 15. Sept. 2008, wurden durch die KfW an die bankrotte US-Investmentbank Lehmann Brothers 300 Millionen Euro überwiesen. Es ging um ein Währungstauschgeschäft. Diese Währungs-Zocker-Geschäfte mit dem Geld der Steuerzahler gehören bei der KfW zum Alltag. Das Risikomanagement der Staatsbank wird offensichtlich von Dilettanten geleitet und vom Finanzministerium, Minister Peer Steinbrück, SPD, angeblich beaufsichtigt.

Nur mal ein kleiner Auszug was an Steuergeldern verschwendet wird.

Mfg A.H.
NDHler
09.09.2011, 11:04 Uhr
Lächerliche reise nach Berlin!
Ich kann nur jedem einmal empfehlen mit offenen Augen durch das Eichsfeld zu fahren. Das dort ansässige „Nordthüringer Straßenbauamt“ hat hier ganze Arbeit geleistet. Im Eichsfeldkreis gibt hervorragend ausgebaute Bundes- und Landstraßen, dort werden auch die notwendigen Ortsumgehungen gebaut.

Das Geld war in der Vergangenheit in ausreichendem Maße vorhanden, nur wurde das Meiste davon im Eichsfeld verbuddelt! Das Traurige an der ganzen Angelegenheit ist, dass jetzt, wo bekannt geworden ist, dass in naher Zukunft kein Geld für neue Projekte zur Verfügung steht, da werden unsere Damen und Herren Kommunal- und Landespolitiker auf einmal munter und fahren nach Berlin. Die Reise dorthin hätte man sich getrost sparen können, dass Ergebnis stand von Anfang an fest. Aber immerhin hat man jetzt „Schwarz auf Weiß“, dass das Nordthüringer Straßenbauamt noch nicht einmal die vollständigen Planungsunterlagen für die B4 / Sundhäuser Berge beim Bundesverkehrsministerium eingereicht hat und das nach über 20 Jahren voller Versprechungen! Für mich ein Zeichen dafür, dass der LK Nordhausen hier systematisch ausgebremst wurde! Und warum?

Weil die verantwortlichen Politiker aus der Region tatenlos daneben gestanden haben. Bis auf Dr. M. Schröter, der hatte den Laden schon länger durchschaut!
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