Mi, 15:24 Uhr
07.09.2011
Größter Auftrag seit Bestehen
Grund zur Zufriedenheit herrschte in der vergangenen Woche in der Universalbeton Heringen GmbH & Co. KG. Im Rahmen des Neubaus der Hochgeschwindigkeitsstrecke (ICE) der DB AG von Erfurt nach Halle hat das Heringer Unternehmen den größten Betonfertigteilauftrag seit seinem Bestehen erhalten...
Damit die Züge mit Geschwindigkeiten von bis zu 320 km/h sicher über die Gleise fahren können, wird das herkömmliche Gleisschotterbett durch ein System mit der Bezeichnung Feste Fahrbahn ersetzt. Hintergrund: Bei derartig hohen Geschwindigkeiten können durch den Sog der Züge Schottersteine aufgewirbelt werden, die Stabilität des Schienenuntergrundes wäre nicht mehr gewährleistet.
Der Heringer Standort aus der Luft
Das Feste-Fahrbahn-System besteht aus einer elastisch gelagerten Stahlbetonplatte, die den Schienenoberbau trägt. Die erforderlichen Stahlbetonplatten werden komplett in Heringen hergestellt, auf die Baustelle transportiert und dort von dem bauausführenden Unternehmen montiert. Am Freitag (2. September) wurden die abschließenden Verträge unterzeichnet. Dem vorausgegangen waren langwierige Verhandlungen, zu denen auch mehrfache Besichtigungen des Auftraggebers in unserem Unternehmen in Heringen gehörten”, beschreibt Geschäftsführer Roland Handrek die vergangenen Monate.
Für den Auftrag Neubaustrecke Erfurt-Halle werden Stahlbetonplatten benötigt, die, aneinander gereiht, einer Gesamtlänge von 180 Kilometer darstellent. Das sind 172.500 Tonnen Beton. Die Fertigung der mehr als 35.000 Betonfertigteile wird Ende dieses Jahres beginnen und dauert bis Mitte 2013. Für das Unternehmen bedeutet das eine Siebe-Tage-Woche in zwei Schichten, 30 Tage im Monat. Nur Weihnachten und zum Jahreswechsel wird nicht gearbeitet.
Voraussetzungen für den Auftrag waren die bestehenden Erfahrungen der Universalbeton Heringen GmbH & Co. KG im Betonfertigteilbau, untersetzt durch vielfältige Referenzen von Projekten im In- und Ausland und insbesondere der selbst auferlegte hohe Anspruch an die Qualität, der bei diesen Aufträgen unter Beweis gestellt werden konnte.
Mit diesem Auftrag werden nicht nur Arbeitsplätze bei Universalbeton in Heringen langfristig gesichert, sondern es besteht zusätzlicher Bedarf an Fachpersonal wie Betonfacharbeitern, Einschalern, Schalungsbauern sowie an Ingenieuren mit Betonfertigteilerfahrung. Nicht zu vergessen sind bei all den Überlegungen die Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft. So werden für den Transport der Betonplatten rund 7.000 Fahrzeuge benötigt, die ihre vorgegebenen Zeiten exakt einhalten müssen.
Mit dem Zementlieferanten müssen detaillierte Absprachen getroffen werden, die Kieswerke, die zur Habau-Unternehmensgruppe gehören, sind sehr gut ausgelastet, schließlich müssen 60.000 Kubikmeter Beton verarbeitet werden.
Für Geschäftsführer Roland Handrek beweist sich mit dieser Auftragserteilung erneut, dass die Kunden im privatwirtschaftlichen Bereich in erster Linie auf Unternehmen bauen, die sowohl von der Leistungsfähigkeit als auch in punkto Qualität und Termintreue zu den guten Adressen in Deutschland gehören. In diesem Segment befindet sich die gesamten Habau-Unternehmensgruppe mit den Standorten Heringen und Rudolstadt schon sein vielen Jahren.
Autor: nnzDamit die Züge mit Geschwindigkeiten von bis zu 320 km/h sicher über die Gleise fahren können, wird das herkömmliche Gleisschotterbett durch ein System mit der Bezeichnung Feste Fahrbahn ersetzt. Hintergrund: Bei derartig hohen Geschwindigkeiten können durch den Sog der Züge Schottersteine aufgewirbelt werden, die Stabilität des Schienenuntergrundes wäre nicht mehr gewährleistet.
Der Heringer Standort aus der Luft
Das Feste-Fahrbahn-System besteht aus einer elastisch gelagerten Stahlbetonplatte, die den Schienenoberbau trägt. Die erforderlichen Stahlbetonplatten werden komplett in Heringen hergestellt, auf die Baustelle transportiert und dort von dem bauausführenden Unternehmen montiert. Am Freitag (2. September) wurden die abschließenden Verträge unterzeichnet. Dem vorausgegangen waren langwierige Verhandlungen, zu denen auch mehrfache Besichtigungen des Auftraggebers in unserem Unternehmen in Heringen gehörten”, beschreibt Geschäftsführer Roland Handrek die vergangenen Monate.
Für den Auftrag Neubaustrecke Erfurt-Halle werden Stahlbetonplatten benötigt, die, aneinander gereiht, einer Gesamtlänge von 180 Kilometer darstellent. Das sind 172.500 Tonnen Beton. Die Fertigung der mehr als 35.000 Betonfertigteile wird Ende dieses Jahres beginnen und dauert bis Mitte 2013. Für das Unternehmen bedeutet das eine Siebe-Tage-Woche in zwei Schichten, 30 Tage im Monat. Nur Weihnachten und zum Jahreswechsel wird nicht gearbeitet.
Voraussetzungen für den Auftrag waren die bestehenden Erfahrungen der Universalbeton Heringen GmbH & Co. KG im Betonfertigteilbau, untersetzt durch vielfältige Referenzen von Projekten im In- und Ausland und insbesondere der selbst auferlegte hohe Anspruch an die Qualität, der bei diesen Aufträgen unter Beweis gestellt werden konnte.
Mit diesem Auftrag werden nicht nur Arbeitsplätze bei Universalbeton in Heringen langfristig gesichert, sondern es besteht zusätzlicher Bedarf an Fachpersonal wie Betonfacharbeitern, Einschalern, Schalungsbauern sowie an Ingenieuren mit Betonfertigteilerfahrung. Nicht zu vergessen sind bei all den Überlegungen die Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft. So werden für den Transport der Betonplatten rund 7.000 Fahrzeuge benötigt, die ihre vorgegebenen Zeiten exakt einhalten müssen.
Mit dem Zementlieferanten müssen detaillierte Absprachen getroffen werden, die Kieswerke, die zur Habau-Unternehmensgruppe gehören, sind sehr gut ausgelastet, schließlich müssen 60.000 Kubikmeter Beton verarbeitet werden.
Für Geschäftsführer Roland Handrek beweist sich mit dieser Auftragserteilung erneut, dass die Kunden im privatwirtschaftlichen Bereich in erster Linie auf Unternehmen bauen, die sowohl von der Leistungsfähigkeit als auch in punkto Qualität und Termintreue zu den guten Adressen in Deutschland gehören. In diesem Segment befindet sich die gesamten Habau-Unternehmensgruppe mit den Standorten Heringen und Rudolstadt schon sein vielen Jahren.


