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Mo, 20:30 Uhr
20.03.2017
Oberbürgermeisterwahl in Nordhausen

Jutta Krauth: Ich möchte Oberbürgermeisterin werden

Nun ist es raus, die erste Kandidatin für die Nachfolgeschaft von Dr. Klaus Zeh steht fest. Im Gespräch mit der nnz sagt Jutta Krauth, warum sie Oberbürgermeisterin werden möchte...

Jutta Krauth bei der Vertragsunterzeichnung zur Eingemeindung von Buchholz (Foto: H. Michel)
Bürgermeisterin Jutta Krauth guckt sich das Siegel der Stadt bei der Unterzeichnung des Eingemeindungsvertrages in Buchholz vor einem Monat an.


"Ich werde den symbolischen Hut in den Ring werfen, will kandidieren und will die Wahl dann auch gewinnen", so kämpferisch hat man Bürgermeisterin Jutta Krauth lange nicht vernommen. Obwohl ihr völlig bewusst ist, dass es innerhalb des Nordhäuser Ortsvereins der SPD ein starkes Lager pro Matthias Jendricke gibt, will sie den Kampf aufnehmen.

"Ich bin dieses Posten-Hopping von Herrn Jendricke leid. Vize-Landrat, Bürgermeister, Landrat, jetzt keinen Bock mehr darauf und zurück ins Rathaus - das muss ein Ende haben. Den Menschen - innerhalb und außerhalb meiner Partei -, die das genauso sehen, will ich meine Kandidatur als Alternative anbieten", sagt Krauth.

Die Bürgermeisterin weiß, dass dieses Unterfangen wohl am schwersten in ihrer eigenen Partei umzusetzen ist. Krauth hatte schon einmal, im Jahr 2015 gegen Jendricke kandidiert und hatte die Mehrheit der Mitglieder im Landkreis nicht hinter sich bringen können.

Nichts desto trotz will sie den Kampf annehmen, denn "ich will all das wirklich zu Ende bringen, was wir gemeinsam im Rathaus und dem Stadtrat begonnen haben. Das sind unter anderem der Neubau der Feuerwache, der Umbau des Albert-Kuntz-Sportparks oder die Sanierung des Theaters." Hierfür lohne es sich zu kämpfen und Jutta Krauth hofft, dass die Vorhaben auch ohne Störfeuer von außen realisiert werden können.

Allerdings, auch Jutta Krauth wechselte im vergangenen Jahr vom Landratsamt zum Rathaus. "Ich habe im Landratsamt elf Jahre für den Landkreis gearbeitet und denke, dass ich während dieser Zeit vor allem in punkto Finanzen meine Hausaufgaben erledigt habe. Es war auch Zeit, eine neue Herausforderung anzunehmen. Nach mehr als einem Jahr im Nordhäuser Rathaus merke ich immer intensiver, dass es sich lohnt für diese Stadt zu kämpfen", sagt Frau Krauth. Auch gegen einen Kandidaten aus den eigenen Parteireihen. Was aber, wenn die Genossen ihr die Unterstützung versagen, wie damals vor zwei Jahren. Wird sie dann als Einzelkandidatin immer noch kämpfen? "Diese Option werde ich mir offen halten", ist die Antwort.
Peter-Stefan Greiner
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Kommentare

20.03.2017, 20.53 Uhr
NDHler | Prima!
Jetzt sollten die Fraktionen "Fraktion FDP/Für Nordhausen" und "CDU" mal über ihre Schatten springen und Frau Ktauth gemeinsam nominieren. Schmiedet eine Koalition für Nordhausen!
20.03.2017, 22.26 Uhr
punktum | das wäre eine Option ?
jeder wäre besser als dieser jetzige Landrat.
Diese Frau Kraut ist passend, sie ist nicht narzistisch, sie redet nicht wirr, sie sitzt selten in einer Feuerwehr, Lokomotiven ziehen ist auch nicht als Hobby, duschen tut sie ohne Werbung und in den Verdacht von Vergewaltigungstaten kommt sie auch nur ganz selten.
Sie hat noch keine negativen Schlagzeilen geboten, sie hat das Pech, sie ist anständig.
Aber genau das wollen die Nordhäuser ja nicht, sie wollen ein "Rampenschwein" was jeden Fettnapf mit nimmt, es muss laut sein und schrill damit Nordhausen schnell in die Schlagzeilen kommt dass ist es und es (das Rampenschwein) muss wenigstens einen Fan haben den "RIESEN 87"
20.03.2017, 22.46 Uhr
Realist 1.0 | hoffentlich hat die Nordhäuser SPD die letzen Monate die NNZ gelesen
Dann würden sie ziemlich schnell erkennen das es ein riesen Fehler währe den Herrn Jendricke als Oberbürgermeister Kanditaten aufzustellen.Sollten sie es denoch machen profezeihe ich für die SPD ein dunkles erwachen. Also liebe Nordhäuser SPD stellt doch bitte die Frau Krauth auf die ist eindeutig die bessere Wahl.
20.03.2017, 23.56 Uhr
Riese87 | Jutta Krauth mit schlechtem Gedächtnis und ohne Parteidisziplin
Frauen, das weiß jeder, vergessen mal sehr schnell, besonders wohl Jutta Krauth.

Diese soll sich lieber mal an den Februar 2015 in der “Hoffnung“ erinnern, also das Datum, als sie den “Mut“ hatte, gegen die Nummer 1 der SPD in der ganzen Region Nordhausen anzutreten. Ist doch erst 24 Monate her. Die Damen Jutta Krauth und Dagmar Becker waren es, welche schmerzvoll auf ihre Plätze verwiesen wurden ganz weit hinter unserem jetzigen Landrat. Wahltag ist Zahltag im September. Man sollte übrigens mal nie vergessen, welcher Partei man angehört und was Parteidisziplin bedeutet.
21.03.2017, 00.03 Uhr
Andreas Dittmar | Viel Erfolg
Ich habe mit der Zeit viele ihrer Statements hier verfolgt : Wie sie ihre Positionen gegenüber dem LRA, der Kommunalaufsicht und dem Landrat selbst, verteidigt hat und versucht das beste daraus für die Stadt Nordhausen zu machen. Ich bin absolut kein Fan der SPD, schon gar nicht von Mr. 100% aber ist eine Parteizugehörigkeit eigentlich Vorraussetzung um eine Stadt und ihre Bürger erfolgreich zu verwalten ? Definitiv nicht denn hier zählt Fachwissen und Durchsetzungsvermögen. Medienpräsenz, private Kleinkriege und Selbstinszenierungen tragen da nicht unbedingt zum guten Gelingen bei. Eigentlich hatte ich schon mit dieser Kandidatur gerechnet und drücke mal ganz fest die Daumen.

@Riese87 Ich sehe zwar ihren Kommentar noch nicht aber die Antwort schon mal vorab : Landrat und OB in einer Person geht gar nicht, schon vom Arbeitspensum her. Da müsste man Abstriche in Kauf nehmen. Natürlich geht es mit der Playstation, aber die sollten sie jetzt ausschalten weil es schon spät ist
21.03.2017, 07.41 Uhr
Liane Enzinger | Eine kluge Entscheidung der nordhäuser SPD. Schafft sie den Neuaufbruch?
Neuaufbruch für die SPD in Nordhausen?!

Es wäre eine kluge Entscheidung, wenn diese sich vom “Rettungsverein Jendricke“ emanzipiert und wieder als Partei der SOZIALDEMOKRATIE sichtbar wird! Das ist vor allem strategisch wichtig. Frau Krauth könnte das richtige Signal sein. Das gilt übrigens auch für WählerINNEN!

Die SPD in Nordhausen wurde zuletzt nur noch wahrgenommen als Partei, die GEGEN alles ist, das politische Klima vergiftete, wahrscheinlich gelenkt von einem problematischen Jendricke. Man erinnere sich nur an die häßliche Hans Huckebein Karikatur, die einen erhängten Raben zeigte in Anspielung an den Oberbürgermeister Zeh oder jetzt an das unmögliche Ansinnen, Zeh vor den Amtsarzt zu ziehen.

Inhaltliche Angebote gab es nicht, im Ansatz wohl nur von Herrn Georg Müller. Da dieser aber im Landratsamt beschäftigt ist, wird ihn der Jendricke an die Leine gelegt haben.

Herr Jendricke ist üppig versorgt. Seine Pension, wenn er in Rente geht, dürfte nach 20 Jahren und unzähligen hochdotierten Posten viele tausend Euro betragen.

Die SPD ist ihm nichts mehr schuldig. Aber ich denke umgekehrt.

Mit der neuen Kandidatin könnte die SPD raus aus der Agonie, der Isolation und des Hasses. Hier sollten die altgedienten Protagonisten wie z. B. Herr Wahlbuhl eine unterstützende Rolle spielen. Es waren die großen Zeiten der nordhäuser SPD, als die in Kooperation mit den anderen Parteien Nordhausen nach vorn brachte, erinnert sei an die Gartenschau, die Neugestaltung der Innenstadt usw.

Damals war die SPD frei von Hass und konstruktiv. Dort sollte sie wieder hin, dann kann man sie auch wieder wählen.

Neuaufbruch in der SPD, Neuaufbruch für Nordhausen. Er ist überfällig. Für ein friedliches Nordhausen.

Liane Enzinger, M.A.
21.03.2017, 11.21 Uhr
Rainer H. | Jutta Krauth! Ein Neuanfang für die SPD?
Wer nominiert den den Oberbürgermeister? Die Ortsverbände. Bei der SPD sind das wohl so um die 10 Personen - die da pflichtbewußt bei der Versammlung erscheinen. Die große Masse bleibt da meist aus. Das kann sich nun ändern. Wenn die SPD wieder in ein Fahrwasser ohne Skandale zurück will, dann sollten wieder alle Mitglieder zur Versammlung gehen und ein Zeichen setzen.

@Riese87 Jendricke hat in der letzten 24 Monaten bewiesen, das er nicht der richtige Kandidat ist! Nach anfänglichen Mitleidsbonus für eine Opferrolle ist dieser mitlerweise aufgebraucht. Eine Frau Krauth und eine Frau Becker haben das damals schon rechtzeitig erkannt, fanden aber keine Mehrheit. Der Landrat soll erst einmal im Landkreis die Suppe ausläufeln die er finanziell dort verursacht hat, und nicht als Kapitän als erster das sinkende Schiff verlassen, welches er selbst auf Grund gesetzt hat.
21.03.2017, 11.25 Uhr
Altstadtfan | Wunderbar die richtige Entscheidung !
Meine Stimme haben Sie . Hoffentlich trägt die SPD Ihre Endscheidung mit . Auch wenn Sie als Einzelkandidat kandidieren werde ich Sie wählen . Ich wünsche Ihnen viel Glück .
21.03.2017, 12.12 Uhr
Tanne | Nahezu alles NUR NICHT JENDRICKE
ich kann mich fast allen und vor allem L. Enzingers Beitrag nur anschließen:
Jendricke an der Spitze der Stadt wäre ein weiteres Disaster! Dieser Mann strebt nur nach Macht und lebt diese gern gegen Nicht-Gleichgesinnte mit Vorliebe aus, so war er schon immer! Mit einvernehmlicher Politik hat dies NICHTS zu tun, Diplomatie Fehlanzeige! Und was er am Besten kann ist wohl das Verbreiten von Halbwahrheiten, ganz in Manier eines D. Trump! Brauchen wir solche Menschen in absoluten Führungspositionen ? NEIN!
Wie oben festgestellt: er hat schon jetzt eine üppige Pension sicher, kann er doch zufrieden sein. Und falls er bald kein LR mehr ist, dann findet sicher eine neues Pöstchen. Soll er ja auch haben. Am besten aber einen, wo er nicht so viele Menschen für sein perfides Netzwerk benutzen kann. Vielleicht einen mit Feuerwehrautos, das kann er doch ganz gut .....
Man kann nur hoffen, dass insbesondere seine jetzigen Befürworter dies erkennen und sich aus seinem Netzwerk lösen! Denn werden sie nicht mehr gebraucht, werden sie einfach fallen gelassen. Ihr werdet sehen ...
In diesem Sinne lasst und besinnen und die richtigen Weichen stellen!
Ein weibliche Rathausführung hat auch viele Vorteile, es könnte zB harmonsicher werden (was man dem OB Zeh bisher sicher auch nicht absprechen konnte, zumindest war dies sein Ziel).
21.03.2017, 12.24 Uhr
muendh | Das gibt weiterhin Ärger...
... sollte Frau Krauth es schaffen, den Herrn Jendricke weg zu drängen.

Herr Jendricke ist weiterhin Parteimitglied. Er kann nicht verlieren, ist ein Narzist. Aus dem Parteiapparat heraus wird er gegen Frau Krauth genau so stänkern wie jetzt gegen Herrn Dr. Zeh und viele andere.

Sollte sich meine Vermutung als richtig erweisen muss unbedingt über ein Parteiausschlußverfahren nachgedacht werden.

Ebenso darf ihm auch auf Grund der Erfahrungen mit ihm erst einmal kein politisches Amt mehr anvertraut werden.

Erst dann, und nur dann, kann ich mir vorstellen, das in Nordhausen wieder eine sachbezogene Politik einzieht.

Ich schäme mich schon zu sagen, daß ich in Nordhausen wohne. Und - ich bin parteilos.

muendh
21.03.2017, 13.29 Uhr
Realist 1.0 | Sehr geehrter Riese87
bei hren hohl Kommentaren kann man nur betteln, Herr lass es Hirn oder Steine regnen, hauptsache du triffst. Sie glauben doch nicht wirklich das dieser Landrat Herr Jendricke je Oberbürgermeister wird. Leute wie der Herr Jendricke sind doch daran schuld das in den letzten Jahren der SPD und den andren Parteien die Wähler wegrennen. Fehler machen und dann andere dafür verantwortlich zu machen, das ist der typische Jendricke Stil.
21.03.2017, 17.36 Uhr
Pe_rle | Riese87
und genau diese Parteidisziplin von der Sie reden ,hat Nordhausen + LK ins Verderben gestürzt.
So lange in der SPD in Nordhausen die Fallstricke durch 3 Personen gezogen werden,wird es keine Veränderungen geben .Hut ab vor Jutta Kraut,die sich diesem Trio entgegen stellt.
Meine Stimme hätte Sie bei der OB Wahl
Hier muß neues Blut rein
Ich würde mir wünschen ,das CDU und andere Parteien Frau Kraut unterstützen,da Sie selbst keinen Aussichtsreichen Kandidaten aufweisen können.
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