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Katasteramt bleibt als Stützpunkt

Mittwoch, 19. März 2003, 15:01 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Thüringer Innenministerium plant die Neustrukturierung der Katasterämter. Nur noch wenige von diesen sehr wichtigen Ämtern werden im Freistaat Thüringen vorgehalten. Nordhausen gehörte zu den Verlierern (nnz berichtete bereits). Jetzt äußert sich die kommunale Politik.


Die Zentralisierung ging auch an der Kreisstadt Nordhausen nicht spurlos vorbei. Artern sollte nach dem Willen des Innenministeriums den Standortzuschlag für unsere Region erhalten. Diesen Nachteil nahmen die Oberbürgermeisterin der Stadt Nordhausen, Barbara Rinke, und der Landrat des Landkreises Nordhausen, Joachim Claus, zum Anlass, in einem gemeinsamen Brief dem Innenminister ihr Befremden zu dieser Standortentscheidung zum Ausdruck zu bringen.

Beide Kommunalpolitiker gaben ihm zu verstehen, dass die Entscheidung zur Verlagerung des Katasteramtes nach Artern für die Entwicklung der Region Nordhausen von erheblichem Nachteil sein wird. Und sie hatten Erfolg! In einem Schreiben an Landrat Claus teilte der Innenminister mit, dass sich das Kabinett am 18.02.2003 für den Erhalt des Katasteramtes in Nordhausen, Gerhard-Hauptmann-Str. 3, als Stützpunktamt des Hauptamtes Artern entschieden habe. Insofern hatte das gemeinsame engagierte Werben des Landrates und der Oberbürgermeisterin für unseren Landkreis einen tragfähigen Erfolg. Aber auch das berichtete die nnz bereits. Siehe dazu im Archiv.
Autor: nnz

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