Mi, 14:09 Uhr
19.02.2003
Nordhausen auf der Verliererseite
Nordhausen (nnz). Die Stadt Nordhausen wird um ein Amt ärmer. Das Katasteramt in der Rolandstadt soll aufgegeben werden. Das hat heute das Thüringer Kabinett entschieden. Aber es gibt ja ein Trostpflästerchen...
Bürgerfreundlich und kundenorientiert soll die neue Struktur der Katasterämter in Thüringen künftig sein, so die Landesregierung. Nur nicht für die Stadt Nordhausen. Das künftige Katasteramt für den Landkreis Nordhausen und den Kyffhäuserkreis wird in Artern stationiert. So wird wenigstens ein Traum in der Stadt der Träume wahr. In Nordhausen soll ein Stützpunkt zurückbleiben. Für ein angestrebtes Oberzentrum zu wenig. Es war in den zurückliegenden Wochen wenig zu hören aus der kommunalen Politik, dass man sich für den Erhalt des Katasteramtes einsetzte. In Eisenach war das anders. Da schrieb Oberbürgermeister Gerhard Schneider noch in dieser Woche einen Brief an Innenminister Trautvetter. Doch auch Eisenach hatte kein Glück, die Wartburgstadt fungiert nicht mal als Außenstelle oder Stützpunkt.
Die Reorganisation der Katasterämter verfolgt das Ziel, eine neue Aufgabenverteilung zwischen den Katasterämtern und den Öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren (ÖbVI) vorzunehmen, die in den vergangenen 12 Jahren entstandene Konkurrenzsituation zu entspannen und durch eine Reduzierung der Zahl der Katasterämter langfristig - bei gleichzeitiger Qualitätssicherung - zu einer Kostenreduzierung beizutragen, ist in einer Pressemitteilung der Landesregierung zu hören.
Für die Auswahl der Standorte sei neben einer gleichmäßigen Größenverteilung nach Fläche und Einwohnerzahl, der Anlehnung an die bestehenden Kreisstrukturen, noch zu realisierender Ausgleichsmaßnahmen aus der Gebietsreform insbesondere auch eine Stärkung strukturschwacher Gebiete ausschlaggebend. Und da ist ja Artern wirklich noch strukturschwacher als Nordhausen.
Autor: nnzBürgerfreundlich und kundenorientiert soll die neue Struktur der Katasterämter in Thüringen künftig sein, so die Landesregierung. Nur nicht für die Stadt Nordhausen. Das künftige Katasteramt für den Landkreis Nordhausen und den Kyffhäuserkreis wird in Artern stationiert. So wird wenigstens ein Traum in der Stadt der Träume wahr. In Nordhausen soll ein Stützpunkt zurückbleiben. Für ein angestrebtes Oberzentrum zu wenig. Es war in den zurückliegenden Wochen wenig zu hören aus der kommunalen Politik, dass man sich für den Erhalt des Katasteramtes einsetzte. In Eisenach war das anders. Da schrieb Oberbürgermeister Gerhard Schneider noch in dieser Woche einen Brief an Innenminister Trautvetter. Doch auch Eisenach hatte kein Glück, die Wartburgstadt fungiert nicht mal als Außenstelle oder Stützpunkt.
Die Reorganisation der Katasterämter verfolgt das Ziel, eine neue Aufgabenverteilung zwischen den Katasterämtern und den Öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren (ÖbVI) vorzunehmen, die in den vergangenen 12 Jahren entstandene Konkurrenzsituation zu entspannen und durch eine Reduzierung der Zahl der Katasterämter langfristig - bei gleichzeitiger Qualitätssicherung - zu einer Kostenreduzierung beizutragen, ist in einer Pressemitteilung der Landesregierung zu hören.
Für die Auswahl der Standorte sei neben einer gleichmäßigen Größenverteilung nach Fläche und Einwohnerzahl, der Anlehnung an die bestehenden Kreisstrukturen, noch zu realisierender Ausgleichsmaßnahmen aus der Gebietsreform insbesondere auch eine Stärkung strukturschwacher Gebiete ausschlaggebend. Und da ist ja Artern wirklich noch strukturschwacher als Nordhausen.

