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Viele Firmen beteiligt

Freitag, 03. April 2009, 16:01 Uhr
Im nnz-Forum hatte eine Leserin gefragt: Wo bleiben da die Kleinen? Sie bezog sich auf die Auftragsvergabe bei den Frühjahrsbepflanzungen. Hier die Antwort aus dem Rathaus...


Hier die Antwort von Steffen Meyer, dem Leiter des städtischen Amts für Umwelt und Grünordnung: „Die Blumen wurden – wie immer - von den Stadtgärtnern gesetzt und nicht von Mitarbeitern externer Firmen. Insofern ist die Behauptung von Frau Wenkel falsch, Lift-Mitarbeiter hätten die Blumen gepflanzt. Das hätte man leicht aufklären können, wenn Frau Wenkel einfach bei uns im Amt nachgefragt hätte, bevor sie mit Mutmaßungen in die Öffentlichkeit tritt. Dies hat sie leider nicht getan. Ein Teil der Frühjahrsblüher wurde allerdings von der Lift-Gärtnerei geliefert. Lift ist ein für den Wettbewerb zugelassenes Unternehmen und wurde deshalb im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen Ausschreibungsverfahrens an der Vergabe beteiligt.

Für die Frühjahrsbepflanzung in der Stadt und auf dem Petersberg haben wir den Weg der beschränkten Ausschreibung gewählt. Denn es ist uns daran gelegen, Aufträge möglichst in die Region zu vergeben. Dafür waren sechs einheimische Gärtnereien zur Abgabe von Angeboten für Jungpflanzen angeschrieben worden. Drei von ihnen hatten Angebote abgegeben. Neben Lift haben zwei weitere Firmen den Zuschlag für die Lieferung der Frühjahrsblüher bekommen.

Um möglichst vielen Firmen der Region die Beteiligung an der Ausschreibung zu ermöglichen, wurde der gesamte Auftrag in mehrere Lose aufgeteilt. Das ist einerseits wichtig für unsere objektbezogene Bepflanzung der einzelnen Standorte wie z.B. den Petersberggarten, die Verkehrskreisel oder den Rosengarten, andererseits könne damit auch kleiner Gärtnereien an den Ausschreibungen teilnehmen. Ich denke, dies ist gerade im Sinne der einheimischen Wirtschaft, es ist rechtens - und deshalb sehen wir keinen Grund, es zu ändern.“
Autor: nnz

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