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nnz-Rückspiegel: Angetreten und erinnert

Freitag, 10. November 2006, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Antrittsbesuche, so hoch offizieller Art, sind im Landkreis Nordhausen eigentlich selten. Und doch – vor einem Jahr war es mal wieder soweit. Was am 10. November 2005 noch so los war, das haben wir im Rückspiegel zusammengefaßt.


Antrittsbesuch beim Landrat
Wenn irgendwelche wichtigen Personen ihren Job im Landkreis Nordhausen annehmen, dann machen sie einen Antrittsbesuch beim Landrat. Heute war es wieder soweit. Landrat Joachim Claus (CDU) hat den Leiter des Bundespolizeiamtes Halle, Polizeidirektor Ralph W. Krüger, zum Antrittsbesuch empfangen. Der neue Behördenchef wurde begleitet von Klaus Ackermann, Erster Polizeihauptkommissar der Bundespolizeiinspektion Halle. In seinem Amtszimmer hieß Claus die beiden Bundespolizisten herzlich willkommen und führte mit ihnen ein angeregtes Gespräch ...ausführlich im nnz-Archiv


Bäume müssen weichen
In Nordhausen werden erneut Bäume gefällt. 26 Blaufichten werden in der Sandstraße in Bielen vom 14. bis voraussichtlich 19. November gefällt. Das kündigte jetzt Umweltamtsleiter Steffen Meyer an und bittet schon jetzt alle Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Die Fällung der Blaufichten sei auf Grund von starkem Befall durch die Sitka-Fichtenlaus notwendig geworden, da sich die Bäume durch den extremen Nadelverlust nicht wieder vollständig regenerieren konnten ...ausführlich im nnz-Archiv


Stufe der Erinnerung
nnz-Rückspiegel: Angetreten und erinnert (Foto: nnz) nnz-Rückspiegel: Angetreten und erinnert (Foto: nnz) Erinnern ist notwendig. Erinnerung wird lebendig, wenn sie an einem Gegenstand festgemacht werden kann. In Nordhausen ist es seit heute eine Treppenstufe, die erinnert und mahnt. Auf Initiative des Nordhäuser Geschichts- und Altertumsvereins erinnern der Verein ,,Gegen Vergessen - Für Demokratie’’ und die Jugendkunstschule Nordhausen mit einem gemeinsamen Projekt an die Geschehnisse der Pogromnacht 1938. Am ehemaligen Standort der Synagoge ist eine Eingangsstufe des Gotteshauses symbolisch nachgestaltet worden ...ausführlich im nnz-Archiv


Schnäppchen zu haben
Wer im Archiv der nnz unter dem Stichwort „Gaswerkgelände“ sucht, der kann sich über zahlreiche Ergebnisse freuen. Dahinter versteckt sich aber auch eine Geschichte, die sich seit 1997 durchzieht wie ein rotes Band. Es ist eine Geschichte voller Absurditäten. Das Gelände des ehemaligen Nordhäuser Gaswerkes ist wahrlich kein Highlight für Käufer von Grundstücken. Jeder, der sich ein wenig auskennt mit der Gaswerktechnik vergangener Jahrzehnte weiß, dass der Boden richtig gut verseucht sein wird. Finger weg, heißt es da. Nicht so beim Landkreis Nordhausen. Dessen Verwaltung hatte das Grundstück von Gaswerk-Besitzer, von der TEAG Ende des vergangenen Jahrtausends gekauft. Rund 130.000 DM wurden damals ausgegeben für den Deal, der von der Liegenschaftsverwaltung eingefädelt und vermutlich vom Kreistag beschlossen worden war ...ausführlich im nnz-Archiv


Die Legende von Uthleben
Die nnz hatte gestern über ein Feuerwehrfahrzeug in Uthleben und über eine Geschichte dazu im Finanzausschuss berichtet. Jetzt meldet sich der Nordhäuser Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) in der nnz zu Wort und meint: „Alles Schwindel!“ Jendricke kann sich noch genau an seine letzte Kreistagssitzung als Beigeordneter der Kreisverwaltung erinnern. Da wollte nach seinen Worten die CDU-Fraktion einen „Feuerwehrvorstoß“ unternehmen. Und zwar sollten die Zuschüsse für die Feuerwehren in Nordhausen und Wolkramshausen gestrichen und dafür das Geld nach Uthleben gelenkt werden. Das jedoch verhinderte der Kreistag und alles blieb beim Alten, schließlich hat der Kreis lediglich eine Unterstützungspflicht für Stützpunkt-Feuerwehren wie die in Wolkramshausen oder in Nordhausen ...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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