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Mi, 10:18 Uhr
09.11.2005

Ultimatum gestellt

Nordhausen (nnz). Es ist in Sitzungen des Kreisausschusses längst zum Ritual geworden: Das Beschließen von Ausgaben jenseits der Marke von 10.000 Euro. Im kommenden Kreisausschuss müssen sich dessen Mitglieder mit brenzligen 30.000 Euro auseinandersetzen.


Es geht es um ein - salopp ausgedrückt – Feuerwehrauto. Das gehört zu dem so genannten Gefahrenzug der Feuerwehren im Landkreis Nordhausen. Das rote Mobil sollte, so sahen es die Einsatzpläne vor, in Uthleben stationiert werden. Dazu gab es letztlich die Genehmigung, schließlich hatten auch Kameraden der dortigen Feuerwehr eine entsprechende spezielle Ausbildung genossen. Die Finanzierung schien auch klar: Fördermittel des Landes, Geld vom Landkreis und Eigenmittel der Gemeinde.

Zwei Summen waren sofort da, lediglich der Landkreis sah sich im Jahr 2004 nicht in der Lage, seinen Anteil von 30.000 Euro zu bezahlen. Den streckte die Kommune in der Goldenen Aue vor. Bei aller kommunalen Liebe, das Geld wollten die Uthleber natürlich zurück. Im Jahr 2004 waren die 30.000 Euro im Haushalt des Landkreises schließlich zusammengestrichen worden. Ein Jahr später, in diesem Jahr also, war die Summe überhaupt nicht eingestellt worden.

Das brachte die Verwalter in der Goldenen Aue ein wenig auf die „Palme“, sie sollen dem Landratsamt ein Ultimatum gestellt und mit der Verrechung der offenen Forderung mit der Kreisumlage gedroht haben. Eine weitere Möglichkeit wäre der Verkauf des Fahrzeuges gewesen, dann aber hätte man die Fördermittel wieder zurückzahlen müssen.

Der Finanzausschuß des Kreistages hatte nach nnz-Informationen in der vergangenen Sitzung beschlossen, die 30.000 Euro an Uthleben zu bezahlen, am kommenden Montag müssen darüber dann noch die Mitglieder des Kreisausschusses befinden.
Autor: nnz

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