Weihnachtspause bei der Nordhäuser Tafel
Mit Optimismus und ein wenig Sorge in das neue Jahr
Donnerstag, 19. Dezember 2024, 14:56 Uhr
Am Dienstag begrüßte man rund 50 deutsche Haushalte bei der Tafel, heute war die Weihnachtsausgabe für bedürftige Mitmenschen aus dem Ausland an der Reihe. Nun geht es in die Weihnachtspause und das mit guten Aussichten für das neue Jahr aber auch Sorge vor der allgemeinen Entwicklung…
Vor Weihnachten ist bei der Nordhäuser Tafel immer viel los, zum Fest will und kann man den Menschen etwas mehr bieten, als das übliche Angebot und das war trotz einiger Schwierigkeiten im Vorfeld auch in diesem Jahr nicht anders.
Die notwendigen Arbeiten am Dach wurden rechtzeitig abgeschlossen, das letzte Gerüst ist heute weggekommen und wir können wieder uneingeschränkt arbeiten, sagt Tafel Chefin Helga Rathnau. Wie das in der Vorweihnachtszeit aussieht, konnten am Dienstag schon rund 50 Einheimische Haushalte erfahren, die man neben der Ausgabe auch zu Kaffee und Pfannkuchen einlud. Wir hatten sehr angenehme und nette Gespräche, es war wirklich schön weihnachtlich, freut sich die Chefin. Heute waren die ausländischen Mitbürger an der Reihe, auch hier könne man kaum Klagen, gerade die Ukrainer verhielten sich meist vorbildlich, sagt Rathnau.
Dass man vor dem Fest wieder allerlei Köstlichkeiten ausgeben kann, liegt auch am hohen Spendenaufkommen, das sich bei der Nordhäuser Tafel nicht nur in der Weihnachtszeit niederschlägt, man erfährt viel Unterstützung und steht besser da als manch andere Tafel im Land. Das fängt bei Stadt und Landkreis an, wir haben an beiden Stellen einen guten Stand und das ist ein sehr großes Plus, das man gar nicht genug schätzen kann. Aber wir erhalten auch viele große und kleine Privatspenden, mancher gibt Geld, andere, gerade in der Weihnachtszeit, auch Lebensmittel wie Schokolade, Äpfel oder Mandarinen. Wir hatten oft genug Grund zur Sorge aber für die Tafel war es letztlich ein gutes Jahr. Mit der starken Vernetzung in der Region und Kollegen, auf die Verlass ist, können wir mit gutem Ausblick in das nächste Jahr gehen, sagt Rathnau.
Das es trotz allem läuft bei den Nordhäusern, davon überzeugte sich heute auch der Mitteldeutsche Rundfunk, der mit seiner Strickaktion 2024 in der Grimmelallee Station machte. In die gute Gesamtlage für die Tafel mischt sich aber auch Sorge, blicke man auf die allgemeine Entwicklung, lägen die Nerven blank, berichtet Rathnau. Die Zahl der Bedürftigen, die die Tafel aufsuchen, stieg im Laufe des Jahres um fast 25 Prozent an. So besorgniserregend das ist, umso wichtiger ist auch, dass die Tafel weiter organisiert arbeiten und helfen kann. Das wird man im neuen Jahr in gewohnter Weise ab dem 07. Januar auch wieder zu den üblichen Öffnungszeiten tun.
Angelo Glashagel
Autor: redVor Weihnachten ist bei der Nordhäuser Tafel immer viel los, zum Fest will und kann man den Menschen etwas mehr bieten, als das übliche Angebot und das war trotz einiger Schwierigkeiten im Vorfeld auch in diesem Jahr nicht anders.
Die notwendigen Arbeiten am Dach wurden rechtzeitig abgeschlossen, das letzte Gerüst ist heute weggekommen und wir können wieder uneingeschränkt arbeiten, sagt Tafel Chefin Helga Rathnau. Wie das in der Vorweihnachtszeit aussieht, konnten am Dienstag schon rund 50 Einheimische Haushalte erfahren, die man neben der Ausgabe auch zu Kaffee und Pfannkuchen einlud. Wir hatten sehr angenehme und nette Gespräche, es war wirklich schön weihnachtlich, freut sich die Chefin. Heute waren die ausländischen Mitbürger an der Reihe, auch hier könne man kaum Klagen, gerade die Ukrainer verhielten sich meist vorbildlich, sagt Rathnau.
Dass man vor dem Fest wieder allerlei Köstlichkeiten ausgeben kann, liegt auch am hohen Spendenaufkommen, das sich bei der Nordhäuser Tafel nicht nur in der Weihnachtszeit niederschlägt, man erfährt viel Unterstützung und steht besser da als manch andere Tafel im Land. Das fängt bei Stadt und Landkreis an, wir haben an beiden Stellen einen guten Stand und das ist ein sehr großes Plus, das man gar nicht genug schätzen kann. Aber wir erhalten auch viele große und kleine Privatspenden, mancher gibt Geld, andere, gerade in der Weihnachtszeit, auch Lebensmittel wie Schokolade, Äpfel oder Mandarinen. Wir hatten oft genug Grund zur Sorge aber für die Tafel war es letztlich ein gutes Jahr. Mit der starken Vernetzung in der Region und Kollegen, auf die Verlass ist, können wir mit gutem Ausblick in das nächste Jahr gehen, sagt Rathnau.
Das es trotz allem läuft bei den Nordhäusern, davon überzeugte sich heute auch der Mitteldeutsche Rundfunk, der mit seiner Strickaktion 2024 in der Grimmelallee Station machte. In die gute Gesamtlage für die Tafel mischt sich aber auch Sorge, blicke man auf die allgemeine Entwicklung, lägen die Nerven blank, berichtet Rathnau. Die Zahl der Bedürftigen, die die Tafel aufsuchen, stieg im Laufe des Jahres um fast 25 Prozent an. So besorgniserregend das ist, umso wichtiger ist auch, dass die Tafel weiter organisiert arbeiten und helfen kann. Das wird man im neuen Jahr in gewohnter Weise ab dem 07. Januar auch wieder zu den üblichen Öffnungszeiten tun.
Angelo Glashagel





