Ab in die Wüste
Dienstag, 19. September 2006, 19:30 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Polizeidirektion Nordhausen hat einen neuen Chef. Quasi über Nacht musste Günther Lierhammer seine Dienstsachen packen. Die nnz mit den ersten Einzelheiten.
Für die Beamten der Polizeidirektion in Nordhausen kam es völlig überraschend: Günter Lierhammer ist nicht mehr der Chef der Polizeidirektion in Nordhausen. Er wurde, so nennt es das Innenministerium in Erfurt, an die Verwaltungsfachhochschule nach Meiningen abgeordnet. Insider sagen: Er wurde in die Wüste geschickt.
Sein Nachfolger ist ein Thüringer, namens Uwe Köppen, Polizeidirektor. Der Mann war zuletzt Referatsleiter im Thüringer Innenministerium, zuvor Chef einer Polizeiinspektion, später dann einer Direktion.
Doch zurück zu Lierhammer. Der Bayer muß sich im Innenministerium derart unbeliebt gemacht haben, so dass nach der ersten Abstrafung, der vorzeitigen Beendigung einer Abordnung (nnz berichtete), erneute Attacke angesagt war. Und die folgte heute. Eine Stellungnahme war im Thüringer Innenministerium nicht zu erheischen. Doch die vorgefertigten Statements aus dem Hause Gasser sind bei Journalistenkollegen bekannt und beliebt gleichermaßen: Der Wechsel an der Spitze der Polizeidirektion Nordhausen sei ein ganz normaler Personalvorgang. Zu Personalien werde man öffentlich keine Stellung abgeben.
Autor: nnzFür die Beamten der Polizeidirektion in Nordhausen kam es völlig überraschend: Günter Lierhammer ist nicht mehr der Chef der Polizeidirektion in Nordhausen. Er wurde, so nennt es das Innenministerium in Erfurt, an die Verwaltungsfachhochschule nach Meiningen abgeordnet. Insider sagen: Er wurde in die Wüste geschickt.
Sein Nachfolger ist ein Thüringer, namens Uwe Köppen, Polizeidirektor. Der Mann war zuletzt Referatsleiter im Thüringer Innenministerium, zuvor Chef einer Polizeiinspektion, später dann einer Direktion.
Doch zurück zu Lierhammer. Der Bayer muß sich im Innenministerium derart unbeliebt gemacht haben, so dass nach der ersten Abstrafung, der vorzeitigen Beendigung einer Abordnung (nnz berichtete), erneute Attacke angesagt war. Und die folgte heute. Eine Stellungnahme war im Thüringer Innenministerium nicht zu erheischen. Doch die vorgefertigten Statements aus dem Hause Gasser sind bei Journalistenkollegen bekannt und beliebt gleichermaßen: Der Wechsel an der Spitze der Polizeidirektion Nordhausen sei ein ganz normaler Personalvorgang. Zu Personalien werde man öffentlich keine Stellung abgeben.
