Kein Vertrauen mehr
Freitag, 20. Januar 2006, 17:21 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Landratsamt hängt der Haussegen schief, wieder mal. Diesmal gibt es Knatsch in der Führungsetage. Auslöser ist eine Fachbereichsleiterin, über die nnz schon mehrfach berichtete.
Entweder der Landrat arbeitet mit uns auch in Personalfragen zusammen oder mit Ihr, sagen Jutta Krauth (SPD) und Loni Grünwald (PDS) unisono. Mit Ihr ist Frau H. gemeint, die auch für das Personal im Landratsamt zuständig ist. Der Hintergrund dieser klaren Ansage ist nicht nur der bislang fehlende und wiederholt angemahnte Stellenplan (seit gestern liegt eine Version vor), das sollen auch Personalentscheidungen sein, die sowohl die erste als auch die zweite Beigeordnete des Landkreises nicht mittragen können und wollen.
Das betrifft erst jüngst ausgesprochene Kündigungen, die in ihrer Form nicht nur fehlerbehaftet sein sollen, sondern die auch unnötige Gräben zum Personalrat aufgerissen haben. Diese Entscheidungen würden zudem, sagt Jutta Krauth zur nnz, die Atmosphäre im Landratsamt unnötig vergiften.
Als die Sozialdemokratin im vergangenen Jahr ihren Dienst an der Behringstraße antrat, wollte sie unvoreingenommen an die Sachthemen herangehen. Nun aber haben sich viele Personalentscheidungen angestaut, die nicht mehr mitgetragen werden können. Das Faß ist quasi am überlaufen. Bis Montag hat das Damenduo dem Landrat eine Frist gesetzt, bis dahin soll er sich erklären und soll entscheiden, ob er mit Krauth und Grünwald regieren will. Oder allein, im Zweifel mit einer Fachbereichsleiterin, gegen die sich schon mehrfach andere Kollegen der gleichen Leitungsebene ausgesprochen hatten. Die nnz hatte dazu mehr unter dem Stichwort Palastrevolte berichtet.
Autor: nnzEntweder der Landrat arbeitet mit uns auch in Personalfragen zusammen oder mit Ihr, sagen Jutta Krauth (SPD) und Loni Grünwald (PDS) unisono. Mit Ihr ist Frau H. gemeint, die auch für das Personal im Landratsamt zuständig ist. Der Hintergrund dieser klaren Ansage ist nicht nur der bislang fehlende und wiederholt angemahnte Stellenplan (seit gestern liegt eine Version vor), das sollen auch Personalentscheidungen sein, die sowohl die erste als auch die zweite Beigeordnete des Landkreises nicht mittragen können und wollen.
Das betrifft erst jüngst ausgesprochene Kündigungen, die in ihrer Form nicht nur fehlerbehaftet sein sollen, sondern die auch unnötige Gräben zum Personalrat aufgerissen haben. Diese Entscheidungen würden zudem, sagt Jutta Krauth zur nnz, die Atmosphäre im Landratsamt unnötig vergiften.
Als die Sozialdemokratin im vergangenen Jahr ihren Dienst an der Behringstraße antrat, wollte sie unvoreingenommen an die Sachthemen herangehen. Nun aber haben sich viele Personalentscheidungen angestaut, die nicht mehr mitgetragen werden können. Das Faß ist quasi am überlaufen. Bis Montag hat das Damenduo dem Landrat eine Frist gesetzt, bis dahin soll er sich erklären und soll entscheiden, ob er mit Krauth und Grünwald regieren will. Oder allein, im Zweifel mit einer Fachbereichsleiterin, gegen die sich schon mehrfach andere Kollegen der gleichen Leitungsebene ausgesprochen hatten. Die nnz hatte dazu mehr unter dem Stichwort Palastrevolte berichtet.
