Die Legende von Uthleben
Donnerstag, 10. November 2005, 12:21 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte gestern über ein Feuerwehrfahrzeug in Uthleben und über eine Geschichte dazu im Finanzausschuss berichtet. Jetzt meldet sich der Nordhäuser Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) in der nnz zu Wort und meint: Alles Schwindel!
Jendricke kann sich noch genau an seine letzte Kreistagssitzung als Beigeordneter der Kreisverwaltung erinnern. Da wollte nach seinen Worten die CDU-Fraktion einen Feuerwehrvorstoß unternehmen. Und zwar sollten die Zuschüsse für die Feuerwehren in Nordhausen und Wolkramshausen gestrichen und dafür das Geld nach Uthleben gelenkt werden. Das jedoch verhinderte der Kreistag und alles blieb beim Alten, schließlich hat der Kreis lediglich eine Unterstützungspflicht für Stützpunkt-Feuerwehren wie die in Wolkramshausen oder in Nordhausen.
Nach Aussage von Jendricke steht im Uthleber Feuerwehrgerätehaus überhaupt kein Fahrzeug des Gefahrgutzuges, sondern ein normales. Der Gefahrgutzug sei nämlich durch das Land finanziert worden. Nun aber soll das normale rote Feuerwehrauto in Uhtleben finanziert werden, durch den Landkreis, legitimiert durch den Kreisausschuss am Montag. Für Jendricke ist klar, da ist eine Legende aufgebaut worden, man könne es auch anders ausdrücken: Es wurde gelogen.
Sollten die 30.000 Euro am Montag durch den Kreisausschuß genehmigt werden, dann verstehe ich die Welt überhaupt nicht mehr. Es kann doch nicht sein, dass ein Beschluß des Kreistages wie der des Haushaltes für 2005 einfach ignoriert wird und dass sich der Kreisausschuss über dessen Votum einfach hinweg setzt, so der heutige Bürgermeister der Stadt Nordhausen. Dort unterstehen Matthias Jendricke unter anderem die Mannen der Berufsfeuerwehr, samt ihrer Technik.
Und da im Haushalt der Kreisverwaltung unter anderem die 50.000 Euro als Zuschuss für die Anschaffung eines Feuerwehrautos der Berufsfeuerwehr fixiert sind, wollte er einen entsprechenden Bewilligungsbescheid der Kreisverwaltung haben. Im Juli wurde der Brief an die Behringstraße geschickt. Eine schriftliche Antwort gab es bislang nicht, wohl aber das Munkeln, dass diese Gelder aus Haushaltsgründen eingezogen wurden.
Autor: nnzJendricke kann sich noch genau an seine letzte Kreistagssitzung als Beigeordneter der Kreisverwaltung erinnern. Da wollte nach seinen Worten die CDU-Fraktion einen Feuerwehrvorstoß unternehmen. Und zwar sollten die Zuschüsse für die Feuerwehren in Nordhausen und Wolkramshausen gestrichen und dafür das Geld nach Uthleben gelenkt werden. Das jedoch verhinderte der Kreistag und alles blieb beim Alten, schließlich hat der Kreis lediglich eine Unterstützungspflicht für Stützpunkt-Feuerwehren wie die in Wolkramshausen oder in Nordhausen.
Nach Aussage von Jendricke steht im Uthleber Feuerwehrgerätehaus überhaupt kein Fahrzeug des Gefahrgutzuges, sondern ein normales. Der Gefahrgutzug sei nämlich durch das Land finanziert worden. Nun aber soll das normale rote Feuerwehrauto in Uhtleben finanziert werden, durch den Landkreis, legitimiert durch den Kreisausschuss am Montag. Für Jendricke ist klar, da ist eine Legende aufgebaut worden, man könne es auch anders ausdrücken: Es wurde gelogen.
Sollten die 30.000 Euro am Montag durch den Kreisausschuß genehmigt werden, dann verstehe ich die Welt überhaupt nicht mehr. Es kann doch nicht sein, dass ein Beschluß des Kreistages wie der des Haushaltes für 2005 einfach ignoriert wird und dass sich der Kreisausschuss über dessen Votum einfach hinweg setzt, so der heutige Bürgermeister der Stadt Nordhausen. Dort unterstehen Matthias Jendricke unter anderem die Mannen der Berufsfeuerwehr, samt ihrer Technik.
Und da im Haushalt der Kreisverwaltung unter anderem die 50.000 Euro als Zuschuss für die Anschaffung eines Feuerwehrautos der Berufsfeuerwehr fixiert sind, wollte er einen entsprechenden Bewilligungsbescheid der Kreisverwaltung haben. Im Juli wurde der Brief an die Behringstraße geschickt. Eine schriftliche Antwort gab es bislang nicht, wohl aber das Munkeln, dass diese Gelder aus Haushaltsgründen eingezogen wurden.
